Gladbachs Trainer Favre schwärmt von Arangos „Supertor“

Mönchengladbachs Trainer Lucien Favre freut sich über den zweiten Saisonsieg.
Mönchengladbachs Trainer Lucien Favre freut sich über den zweiten Saisonsieg.
Foto: Getty Images
Was wir bereits wissen
Borussia Mönchengladbach ist erleichtert! Nach dem 2:0-Erfolg über Eintracht Frankfurt sagte Trainer Lucien Favre: „Für uns war es sehr wichtig gegen so eine gute Mannschaft wie Frankfurt zu gewinnen." Nach Juan Arangos Kunstschuss zum 1:0 schwärmten sogar die Gäste.

Mönchengladbach.. Lucien Favre (Trainer Gladbach): „Für uns war es sehr wichtig gegen so eine gute Mannschaft wie Frankfurt zu gewinnen. Sie suchen immer Überzahlsituationen und sind immer gefährlich. Deshalb bin ich sehr froh, wir haben das gut gemacht. Wir wollten in der zweiten Halbzeit noch das 3:0 machen, haben das aber nicht geschafft. Das haben wir nicht so gut gemacht.“

Lucien Favre zum Traumtor von Arango: „Durch dieses Supertor sind wir früh in Führung gegangen. Von der Bank haben wir gar nicht gesehen, dass der Ball drin ist. Aber er war ja dann doch drin. Und ist wahrscheinlich auch das Tor des Tages.“

Gladbach Lucien Favre zu Mike Hanke: „Ich kann nicht so viele Stürmer auf die Bank setzen, dann habe ich keinen Platz für Mittelfeld- und Abwehrspieler. Dass er auf Facebook geschrieben haben soll, dass er nicht im Kader steht, habe ich heute erst gehört. Da kann ich jetzt noch nichts zu sagen.“

Filip Daems (Kapitän Gladbach): „Dieser Sieg war heute sehr wichtig für uns, ich denk das hat man uns auch angesehen. Das, was zuletzt nicht so gut geklappt hat, das hat heute geklappt. Wir haben kompakt gestanden. Und genau das ist im Fußball auch erstmal wichtig Ich denke das Ergebnis war deswegen auch insgesamt verdient.“

Einzelkritik Filip Daems zu Arangos Traumtor:(lacht) Ich dachte erst, der wär´gar nicht drin. Das war für uns natürlich sehr wichtig, dass wir da in Führung gegangen sind. Das hat uns danach das nötige Selbstvertrauen gegeben.“

Lukas Rupp (Gladbach): „Das war ein schönes Spiel gegen Frankfurt. Das letzte Mal habe ich noch mit Paderborn gegen sie gespielt. Meine Aufgabe war es heute erst einmal defensiv gut zu stehen und dann auch mal vorne Aktionen zu haben. Aber nach vorne zu spielen war heute natürlich schwer. Dafür haben wir hinten viel sicherer gespielt als vorher und deswegen denke ich mal auch verdient mit 2:0 gewonnen.“

Luuk de Jong (Gladbach): „Es war für uns heute nicht einfach nach vorne zu spielen. Ich bin natürlich froh, dass ich ein Tor gemacht habe und der Mannschaft damit helfen konnte.“

Thorben Marx (Gladbach): „Die zwei traumhaften Tore kamen für uns natürlich genau zur richtigen Zeit. Und wenn du 2:0 gewinnst, dann hast du am Ende wahrscheinlich nicht viel falsch gemacht. Klar hätten wir das ein oder andere Mal noch sicherer stehen können und müssen, aber das ist denke ich mal der momentanen Situation geschuldet.“

So analysieren die Frankfurter das Spiel

Armin Veh (Trainer Eintracht Frankfurt): „Es ist gar nicht so einfach, zu so einem Spiel etwas zu sagen. Es ist einfach komisch gelaufen. Wir waren gut im Spiel drin die ersten paar Minuten, und dann kommt so ein Ding aus 35 Metern, das so nur einer macht – nämlich Arango. Und das hat den Gladbachern natürlich in die Karten gespielt, weil ich den Eindruck hab, dass sie heute eher defensiv ausgerichtet waren. Wir haben danach versucht wieder ins Spiel zu kommen, vor allem über die Außen. Aber mit den Flanken war es gegen Stranzl und Dominguez dann natürlich schwer, weil sie sehr kopfballstark sind. Das 2:0 muss ich mir nochmal angucken, ob Trapp da nicht auch rausgekonnt hätte. Aber Luuk hat das natürlich dann auch gut gemacht. Das waren dann aber auch schon die einzigen zwei Torschüsse, die ich gesehen habe.“

Armin Veh zur zweiten Halbzeit: „Das war mehr ein Handballspiel als ein Fußballspiel. Ich habe selten gesehen, dass eine Mannschaft so tief steht. Aber das war ja dann anscheinend das Richtige.“

Kevin Trapp (Eintracht Frankfurt): „Natürlich hat Arango eine suoer Schusstechnik, aber so ein Tor schießt er nicht mehr oft.“

Pirmin Schwegler (Eintracht Frankfurt): „Der Gegner war alles andere als übermächtig. Wir haben versucht die Schnittstelle zu finden, haben das aber zu selten geschafft.

Karim Matmour (Eintracht Frankfurt): "Wir hätten heute mindestens einen Punkt verdient gehabt, aber wenn der Gegner mit zwei Viererketten im eigenen Sechzehner steht, ist es sehr schwer."

Alexander Meier (Eintracht Frankfurt): „Wir können uns keinen Vorwurf machen, sind aber nie richtig gefährlich worden. Das Tor von Arango ist natürlich der Wahnsinn. Was ein Sonntagsschuss.“

Sebastian Rode (Eintracht Frankfurt): „Heute wurden unsere Fehler bestraft.“