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Gladbachs ter Stegen lobt seine Mannschaft

23.09.2012 | 22:18 Uhr
Eine von vielen Chancen, die Nationaltorwarte Marc-André ter Stegen vereitelte. Foto: Getty Images

Leverkusen.   Bei 31 zu fünf Torschüssen hatte Gladbachs Schlussmann Marc-André ter Stegen mehr als genug Möglichkeiten, sich auszuzeichnen. Allerdings wollte der Nationaltorwart nicht der Held des Tages sein. Stattdessen lobte er seine Mitspieler.

Herr ter Stegen, muss sich die Mannschaft heute bei Ihnen für das Unentschieden bedanken?

Marc-André ter Stegen: Wir haben uns als Mannschaft den Punkt erarbeitet. Aber wir hatten vor allem in der zweiten Halbzeit auch Glück im Spiel. Wir sind 1:0 in Führung gegangen und das war ein wichtiges Tor für uns. Aber dann kassieren wir unglücklich das 1:1. Wir haben  alle zusammen dafür gekämpft, den Punkt zu verwalten. 

Ist so ein Spiel, in dem der Torwart alles hält, insgeheim ein tolles Spiel für Sie als Schlussmann?

Gladbach
„Marc und der Pfosten“ gegen Bayer auf Gladbachs Seite

Die Spieler und Verantwortlichen von Borussia Mönchengladbach betonten nach dem 1:1-Unentschieden bei Bayer Leverkusen, endlich mal "viel Glück" gehabt zu haben. Das Quäntchen Glück und Schlussmann Marc-André ter Stegen hielten einen Punkt für die Fohlen fest. Die Stimmen zum Spiel.

Ter Stegen: Ich habe ja nicht alles gehalten. Wir waren als Mannschaft hinten sehr geduldig und haben defensiv auch ein gutes Spiel gemacht. Aber in der Vorwärtsbewegung haben wir einfach zu viele Bälle verloren. Diese Fehler müssen wir abstellen. Denn dann haben wir nach hinten auch mehr Zeit, uns zu ordnen und sortieren.

Anders gefragt: Würden Sie unterschreiben, wenn die Überschrift lauten würde, „Ter Stegen hat Gladbach einen Punkt gerettet“?

Ter Stegen: Nein, absolut nicht. Havard Nordtveit rettet in letzter Sekunde, Roel Brouwers klärt einen Ball stark – das sind auch wichtige Faktoren für den Torwart. Wir haben uns ein paar Mal in die Bälle geschmissen und gemeinsam das Tor verteidigt. Leverkusen hat seine Qualitäten und wir spielen ja nicht alleine. Wir haben die eine oder andere Gelegenheit zugelassen. Wir müssen nach vorne schauen und das Spiel abhaken.

Vor dem Spiel hieß es, „die Partie ist richtungweisend“…

Ter Stegen: Wir hatten vergangene Saison acht oder neun richtungweisende Spiele. Wir haben heute einen Punkt geholt und dabei sollten wir es belassen.

Gladbach holt Punkt

(aufgezeichnet in der Mixed Zone nach dem Spiel von David Nienhaus)

DerWesten



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