Gladbachs ter Stegen blickt nach EM-Ausbootung nach vorne

Marc-André ter Stegen erlebte beim 3:5 gegen die Schweiz ein bitteres Debüt im DFB-Tor. Nun richtet der Keeper von Borussia Mönchengladbach den Blick aber wieder nach vorne.
Marc-André ter Stegen erlebte beim 3:5 gegen die Schweiz ein bitteres Debüt im DFB-Tor. Nun richtet der Keeper von Borussia Mönchengladbach den Blick aber wieder nach vorne.
Foto: imago
Was wir bereits wissen
Der Torhüter hatte beim 3:5 des DFB-Teams im EM-Test gegen die Schweiz ein misslungenes Debüt gegeben. Trotzdem befürchtet der Keeper von Borussia Mönchengladbach keine negativen Auswirkungen für die kommenden Saison. Bei der EM drückt er der deutschen Mannschaft die Daumen.

Danzig/Gladbach.. Fußball-Nationaltorwart Marc-André ter Stegen befürchtet nach seiner EM-Ausbootung keine negativen Auswirkungen für die kommende Saison. „Damit beschäftige ich mich überhaupt nicht. Natürlich war ich enttäuscht. Aber ich schaue jetzt nur noch nach vorne", sagte der 20-Jährige von Borussia Mönchengladbach der Bild-Zeitung.

Ter Stegen betonte allerdings, dass er sich derzeit im Urlaub „gar nicht mit Fußball befassen möchte“. Die Europameisterschaft wird er aber „selbstverständlich“ verfolgen. Er wolle sehen, „wie die Jungs da auftreten. Klar ist auch, dass ich ihnen die Daumen drücke.“

Löw nimmt Wiese und Zieler mit

Der Gladbacher Torhüter, der als eines der größten Talente in Deutschland gilt, hatte beim 3:5 der deutschen Nationalmannschaft gegen die Schweiz in der EM-Vorbereitung ein misslungenes Debüt gegeben. Anschließend war ter Stegen von Bundestrainer Joachim Löw aus dem Kader für die EM in Polen und der Ukraine gestrichen worden. Dafür nahm Löw neben Stammtorwart Manuel Neuer noch Tim Wiese und Ron-Robert Zieler mit. Nationalmannschaft

„Das Spiel ist für mich einfach scheiße gelaufen. Das heißt aber nicht, dass die Schweiz nun mein Angstgegner ist. Im nächsten Spiel kann das schon wieder ganz anders aussehen“, sagte ter Stegen. (sid)