Gladbachs Sportdirektor Eberl sauer auf Aytekin
16.04.2011 | 13:51 Uhr 2011-04-16T13:51:44+0200
Mainz. Nach dem 0:1 (0:0) des Bundesliga-Schlusslichts Borussia Mönchengladbach beim FSV Mainz 05 gingen die Gäste auf den Schiedsrichter los. Der Frust der Gladbacher war verständlich, schließlich ist Abstieg des fünfmaligen Meisters kaum noch zu verhindern.
Alle Protagonisten von Borussia Mönchengladbach gingen nach dem brutalen Rückschlag im Abstiegskampf verbal auf Deniz Aytekin los, doch niemand drehte den Schiedsrichter so durch den Fleischwolf wie Max Eberl. "Er kann nicht auf der einen Seite konsequent pfeifen und auf der anderen wie eine Wurst", schimpfte der Sportdirektor nach dem unglücklichen 0:1 (0:0) beim FSV Mainz 05 über den Unparteiischen aus Oberasbach. Aytekin hatte den Gladbacher Mike Hanke vom Platz gestellt (53.) und dem Tabellenletzten der Fußball-Bundesliga einen klaren Foulelfmeter verweigert (70.).
Einmal in Fahrt, redete sich Eberl richtig in Rage. "Die erste Gelbe Karte gegen Mike war ein Witz. Dass er ihm da das vierte Foul vorwirft, ist reines Alibi. Die Gelb-Rote Karte ist eine Farce. Und wer in der anderen Szene keinen Elfmeter gibt, der weiß nicht, wie Fußball geht", sagte der 37-Jährige, dem nach diesen Aussagen eine Strafe vonseiten des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) droht.
Dennoch machte Eberl keinen Hehl daraus, dass Aytekin aus seiner Sicht großen Anteil an der Niederlage hatte. "Bis zu der Gelb-Roten Karte waren wir wesentlich besser im Spiel. Die Karte war ein Schlag ins Gesicht", sagte der Ex-Profi. Tatsächlich waren die Gäste in der Phase vor dem Platzverweis gegen den früheren Nationalspieler Hanke die bessere Mannschaft. Dennoch wollte sich Aytekin die Schuld an der Pleite der Gladbacher, die seit dem 20. November ununterbrochen auf dem letzten Platz liegen, nicht zuschieben lassen.
"Die Summe der Vergehen hat zu der Gelben Karte geführt", sagte der Unparteiische und rechtfertigte damit die umstrittene erste Verwarnung. Seinen Fehler beim Foul des Mainzers Eugen Polanski an Marco Reus im Strafraum gab er aber unumwunden zu: "Aus meiner Perspektive war es nicht klar zu erkennen, ob Reus getrofffen wurde. Wenn man die Wiederholung im Fernsehen sieht, ist es ein Strafstoß."
Das Eingeständnis kam für die aufgebrachten Gladbacher zu spät. Zuvor hatte Hanke die Entscheidungen Aytekins als "lächerlich" und "Frechheit" bezeichnet.
Die Wut in den Reihen des fünfmaligen Meisters, der seit über zehn Jahren auf einen Sieg in Mainz wartet, war nachvollziehbar. Schließlich keimte nach dem 5:1 am vergangenen Sonntag im Derby gegen den 1. FC Köln wieder Hoffnung auf den Klassenerhalt auf. Diese ist nun nur noch theoretischer Natur. "Wir müssen in den letzten vier Spielen dreimal gewinnen. Es ist noch möglich, den Abstieg zu vermeiden", sagte Trainer Lucien Favre.
Allerdings sprechen die Zahlen klar gegen Gladbach . Schließlich hat das Schlusslicht in der Hinrunde alle Partien gegen die kommenden vier Gegner verloren. Viel mehr als Durchhalteparolen hatte Eberl beim Blick nach vorne deshalb nicht parat: "Dieser Rückschlag wird uns nicht umwerfen. Wir werden bis zum Ende kämpfen. "
Bis zum Spielende mussten die Mainzer für den Sieg kämpfen. Nationalspieler Andre Schürrle traf vor 20.300 Zuschauern im ausverkauften Bruchwegstadion erst in der 87. Minute per Weitschuss. Durch den ersten Heimsieg seit dem 26. November und den ersten Erfolg seit Anfang März untermauerte der Tabellenfünfte seine Europacup-Ambitionen. Zudem verbesserten die Mainzer ihren Punkterekord aus der Vorsaison (47) schon vier Spieltage vor Saisonende um einen Zähler.

22:37
Jetzt muss schon eine schlechte Schir-Leistung herhalten, damit sich die Wurst Eberl zu Wort melden kann. Und so etwas nennt sich Sportdirektor, was bitte sehr hat dieser Nichtsnutz denn schon auf die Kette bekommen?
Beklagt sich über den Schiedsrichter anstatt über seine eigene Mannschaft. Wer gegen den Abstieg spielt, der muss schon anders auftreten als es die Fohlen Freitagabend gemacht haben. Nur 2 Chancen ist ein bisserl wenig um Erfolg zu haben. Warum prangert er nicht seinen Keeper ter Stegen an, der beim Tor aus ca. 18 Metern an der Fünfergrenze stand. Klar das er dann nicht an den Ball kam, da fehlen dann halt doch die paar Zentimeter an Körpergröße. Zeit zum Zurücklaufen hatte er alle Male und im Verbund zu seiner wohl desinteressierten Abwehr war der Treffer mehr als verdient. Hanke hat sich seinen Platzverweis selbst zuzusprechen, wer halt meint das er weiter ungestraft nicht den Regeln entsprechend spielen darf, der muss sich halt nicht wundern wenn er für ein vergleichsweise geringfüfiges Vergehen eine Gelbe bekommt.
Aber davon redet Eberl nicht, er ist halt eine totale Fehlbesetzung - aber beíleibe nicht die einzige bei den Fohlen - leider!
21:12
zurecht unsere schiris die schlechtesten von europa ,auch heute wieder fehlentscheidungen am laufenden band