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Gladbachs Sportdirektor Eberl bleibt nach Xhaka-Kritik gelassen

12.10.2012 | 14:10 Uhr
Nimmt Xhakas Kritik locker: Max Eberl.Foto: sid

Mönchengladbach.  Sportdirektor Max Eberl hat auf die Kritik von Granit Xhaka an der Mentalität seiner Teamkollegen bei Fußball-Bundesligist Borussia Mönchengladbach gelassen reagiert: "Granit ist erst 20 und gerade dabei, sich in einer großen Liga zu etablieren."

Sportdirektor Max Eberl hat auf die Kritik von Granit Xhaka an der Mentalität seiner Teamkollegen bei Fußball-Bundesligist Borussia Mönchengladbach gelassen reagiert.

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Mönchengladbach, 08.10.12: Erneut nicht im Kader, vor dem wichtigen Heimspiel gegen Frankfurt am Sonntag aus dem Stadion geflohen und dann noch ein unnötiges Facebook-Posting – für Gladbachs Stürmer Mike Hanke gab es am Montag einiges klarzustellen.

"Granit ist erst 20 und gerade dabei, sich in einer großen Liga zu etablieren. Er ist ehrgeizig und vielleicht sauer, dass es nicht gleich so läuft, wie er sich das vorstellt. Damit habe ich kein Problem, denn wir wollen ja Spieler, die etwas erreichen wollen", sagte Eberl auf der Internetseite des Vereins .

"Der Wille allein reicht aber nicht, dazu gehört auch ein kluger Weg"

Der Schweizer Nationalspieler Xhaka hatte im Interview mit dem Schweizer Tages-Anzeiger die Einstellung seiner Mitspieler kritisiert. "Nach meiner Ankunft hörte ich oft von den neuen Kollegen: ´Wir müssen hoffen, dass wir nicht absteigen.´ Ich dachte: Was ist das für eine Mentalität ? Das kannte ich von Basel her nicht, da ging es nur ums Siegen", hatte der Mittelfeldspieler erklärt.

"Jeder im Verein will am liebsten jedes Spiel gewinnen. Der Wille allein reicht aber nicht, dazu gehört auch ein kluger Weg", meinte Eberl.

Xhaka war im Sommer für 8,5 Millionen Euro vom Schweizer Meister FC Basel an den Niederrhein gewechselt.



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