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Gladbachs Marx erwartet hartes Derby gegen Fortuna

22.01.2013 | 15:47 Uhr
Gladbachs Marx erwartet hartes Derby gegen Fortuna
Fühlt sich wohl und fit in Gladbach: Thorben Marx (links).Foto: Imago

Mönchengladbach  Thorben Marx von Borussia Mönchengladbach strotzt momentan vor Selbstvertrauen und wird demnächst wohl seinen Vertrag verlängern. Trotzdem weiß der Mittelfeld-Mann, dass seine Borussia zwingender spielen muss als beim Rückrundenstart in Hoffenheim. Im Interview spricht der 31-Jährige über das 0:0 im Kraichgau, das Derby gegen den Rheinrivalen Düsseldorf und die aktuellen Vertragsverhandlungen.

Borussia Mönchengladbach ist mit einem torlosen Unentschieden in das Jahr 2013 gestartet. Was nehmen Sie neben dem Punkt noch mit aus der Partie in Hoffenheim?

Thorben Marx: Wir haben defensiv gut gearbeitet, müssen vorne aber noch zwingender werden. Aber ohne Gegentor in die Rückrunde zu starten, tut uns allen gut. Wir haben in der Defensive an Stabilität gewonnen. Das ist für unser Selbstvertrauen nicht schlecht. Gegen Düsseldorf am Samstag müssen wir erneut Kompakt stehen und dann am besten noch ein Tor machen, damit wir die drei Punkte in Mönchengladbach behalten.

Um ein Tor zu machen, braucht man aber Chancen...

Marx: Die komplette Mannschaft muss zwingender nach vorne spielen. Nicht nur die beiden Stürmer müssen vorne arbeiten, das muss von allen Spielern auf dem Platz kommen. Wir haben uns am Dienstagvormittag eine Spielanalyse angeguckt und es war zu erkennen, dass wir in vielen Situationen besser aus dem Mittelfeld herausspielen müssen. Das ist ein Problem der gesamten Mannschaft.

Fortuna Düsseldorf hat offenbar auf Probleme, sonst würden die Rheinrivalen nicht 2:3 im eigenen Stadion gegen Augsburg verlieren.

Marx: Ich habe das Spiel zwar im Fernsehen gesehen, aber mit der Mannschaft haben wir noch nicht drüber gesprochen. So wichtig es für uns war, zu null zu spielen, so bitter ist es sicherlich für Fortuna Düsseldorf, auf eigenem Platz drei Gegentore zu kassieren. Die Tore waren zudem noch sehr kurios und ich denke nicht, dass das der Fortuna Selbstvertrauen bringt. Es ist aber wieder ein ganz anderes Spiel, ein Derby, und da wird es sicherlich anders auf dem Platz zur Sache gehen. Die Düsseldorfer Niederlage macht es für uns nicht einfacher.

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Sie haben den Derby-Charakter angesprochen: Wie viel Prestige steckt denn in der Partie gegen die Fortuna?

Marx: Es ist ein Derby, aber sicherlich nicht so prestigeträchtig, wie ein Duell mit dem 1. FC Köln. In den Spielen gegen die Kölner steckt noch immer ein bisschen mehr Brisanz drin. Gegen Düsseldorf haben wir noch nicht so häufig gespielt, aber in den letzten Begegnungen sahen wir nicht so glücklich aus . Jetzt sind wir mal an der Reihe.

Eine Kampfansage, die für ordentliches Selbstvertrauen spricht. Davon haben Sie ausreichend in der Hinrunde gesammelt.

Marx: Ja, ich habe im Moment wenig Probleme damit. Mir geht es gut, ich bin fit und fühle mich sicher, wenn ich auf dem Platz stehe. Das ist ein gutes Gefühl für mich.

Geben Ihnen die Gespräche mit Sportdirektor Max Eberl auch ein gutes Gefühl, wenn es um Ihren Vertrag geht?

Marx: Wir sind sehr weit in den Gesprächen und ich denke, demnächst werde ich einen neuen Vertrag unterschreiben. Ich denke, da können wir ein Häkchen dran machen.

David Nienhaus

Kommentare
23.01.2013
11:50
Thorben Marx - die unterschätzte Zuverlässigkeit und Stabilität!
von Borussenecho | #1

Favre kann sich glücklich schätzen, einen solch zuverlässigen Spieler wie Marx in seinen Reihen zu haben! Ein vorbildlicher Profi, der geduldig auf seine erneute Chance gewartet hat, nicht für Unruhe gesorgt hat und zur Stelle war, als er gebraucht wurde.
So macht er die "Aufbausaison" erträglicher, die der Sportdirektor Eberl seinem Schweizer Trainer "eingebrockt" hat.

Dies sollte jedoch auch eine Lehre für Favre sein, sich aktiver in die Kaderpolitik einzumischen, damit er nicht ständig mit jungen Talenten arbeiten muss, die aus wenig spielstarken Ligen kommen und überschätzt werden, was ihre momentane Stärke und Entwicklung betrifft.
Kritik durch die Blume im Nachhinein hilft da nicht und auch nicht der Verweis darauf, dass er keine Zeit für Personalplanungen hat.
Denn letztendlich muss er mit dem Kader arbeiten und steht er in der Kritik für ein wenig weitsichtige Personalpolitik!

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2013-01-22 15:47
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