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Gladbachs Jantschke spürt Verunsicherung in der Mannschaft

25.10.2012 | 17:43 Uhr
Gladbachs Jantschke spürt Verunsicherung in der Mannschaft
Foto: imago

Mönchengladbach.   Nach enttäuschenden Leistungen in der Europa-League und Bundesliga trifft Borussia Mönchengladbach heute Abend auf Olympique Marseille. Wir sprachen mit Gladbachs Rechtsverteidiger Tony Jantschke über die Fallhöhe nach dem Hype, Vereinstreue und Doppelkopf auf dem iPad.

Tony Jantschke, Sie kommen gerade vom Vormittagstraining. Worauf konzentriert sich die Mannschaft dort?

Tony Jantschke: Wir müssen unbedingt die Defensivarbeit wieder verbessern. Neun Gegentore in den letzten beiden Auswärtsspielen gegen Dortmund und Bremen dürfen nicht sein, da haben wir richtig schlecht gespielt. Anders als in der Vorsaison stehen aktuell in der Defensive nicht so gut.

Als Defensivspieler sind auch gerade Sie auf den Plan gerufen, die Gegentore zu verhindern.

Jantschke: Die Verunsicherung in der Mannschaft merkt man vor allem bei jüngeren Spielern wie mir. Es war klar, dass so eine Phase mal eintreten wird – wichtig ist nur, dass wir sie kurz halten. Mit ein paar Punkten sind wir schnell wieder in der oberen Tabellenhälfte.

Wie kann es sein, dass nach dem Abgang von drei Spielern das Gesamtgerüst der Mannschaft derartig wackelt?

Jantschke: Über Personalverluste zu sprechen, hilft uns nicht weiter. Natürlich ist die Fallhöhe nach den guten Leistungen der Vorsaison extrem hoch, aber das war kein normales Jahr für unsere Verhältnisse.

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