Gladbachs Granit Xhaka findet nach der Schalke-Pleite deutliche Worte

Gladbachs Granit Xhaka war nach der Pleite auf Schalke sauer.
Gladbachs Granit Xhaka war nach der Pleite auf Schalke sauer.
Foto: imago
Was wir bereits wissen
Granit Xhaka ist ein Mann deutlicher Worte. Der Mittelfeldchef von Borussia Mönchengladbach war nach der Niederlage auf Schalke ziemlich angesäuert.

Gelsenkirchen.. Granit Xhaka wurde jäh aus seinem Traum gerissen. Der Traum von der Champions League mit Borussia Mönchengladbach. Die 0:1-Pleite auf Schalke, einen direkten Konkurrenten um die Königsklasse war kein schönes Erwachen für den ehrgeizigen Schweizer. Dementsprechen war die Stimmung Xhakas nach dem Spiel.

"Ich habe das Gefühl, dass ein paar denken, dass wir uns auf die Champions League konzentrieren müssen", ärgerte sich Xhaka, "Wir müssen wieder auf den Boden der Tatsachen kommen. So weit sind wir nicht." Das habe die Niederlage in Gelsenkirchen gezeigt. "Wir dürfen das Spiel, bei dem Konkurrenzkampf dort oben, nicht verlieren und einen Punkt mitnehmen – dann sind alle zufrieden. Zumindest ein bisschen", so der 22-Jährige, der mit dem Spielverlauf haderte. "Schalke hatte eine Chance und die machen das Tor. Wir haben am Anfang des Spiels geschlafen und kassieren das Tor. Auf dem Niveau, von dem wir träumen, darf so etwas nicht passieren."

Gladbach-Sportdirektor Eberl versteht Xhakas Frust

Gladbachs Manager Max Eberl konnte die Emotionen des Mittelfeldchefs verstehen. Nach dem Spiele sage man eben manchmal solche Dinge. „Berechtigt“ sei der Frust Xhakas, wenn man so ein Spiel verliert. Warum die Borussia trotz haushohem Ballbesitz als Verlierer vom Platz ging, erklärte der Sportdirektor: "Es lag daran, dass sie nach zehn Minuten geführt und sich dann auf die Defensive konzentriert haben. Schalke hat das gut verteidigt und der Platz kam ihnen entgegen, weil es schwierig war, auf ihm Fußball zu spielen." Sehr holprig sei das der Rasen gewesen. Schwierig für den gepflegten, schnellen Ball, den der Bundesligist gewohnt ist zu spielen. [kein Linktext vorhanden]

Schalke stellt "mit acht Mann ein Bus vor das Tor"

Zu Schalkes Taktik fand Xhaka deutliche Worte: "Die stellen mit acht Mann ein Bus vor das Tor und da ist es schwer, dran vorbeizukommen. Wir haben das Spiel kontrolliert, hatten mehr Ballbesitzt, aber das interessiert niemanden mehr zum Schluss", erklärte der Schweizer Nationalspieler. "Wenn wir das Tor nicht kriegen, gewinnen wir das Spie, aber wir schlafen von Anfang an." Wenn man von der Champions League träume, dürfe so etwas nicht passieren.

Eberl ordnete auch diese Aussage im ruhigen Ton ein. "Wir fangen nicht an, in einer Englischen Woche alle drei Tage unsere Ziele zu korrigieren. Wir haben unsere Spielweise, die uns dahin gebracht hat, wo wir jetzt sind: in einer guten Ausgangssituation." In einer Ausgangssituation, in der man trotz dem Pleite in Gelsenkirchen noch träumen darf.