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Gladbachs Eberl setzt auf Talente - anders als der FC Bayern

10.01.2016 | 19:35 Uhr
Gladbachs Eberl setzt auf Talente - anders als der FC Bayern
Der Talente-Förderer in Mönchengladbach: Manager Max Eberl.Foto: imago sportfotodienst

Essen/Belek.   Borussia Mönchengladbachs Sportdirektor Max Eberl warnt seine Talente mit Blick auf den Wechsel von Sinan Kurt aus München zu Hertha BSC.

Im Mannschaftsgefüge von Borussia Mönchengladbach sind Fußball-Talente gut aufgehoben. Der dänische Innenverteidiger Andreas Christensen füllt die These aktuell ebenso mit Inhalt wie der Schweizer Abwehrspieler Nico Elvedi (beide 19 Jahre) und der Deutsch-Syrer Mahmoud Dahoud. Der Sechser-Partner von Kapitän Granit Xhaka feierte Neujahr seinen 20. Geburtstag. „Eigengewächse sind unsere Philosophie“, hebt Sportdirektor Max Eberl hervor. Gerade auch mit Blick auf Dahoud.

Ex-Gladbacher Sinan Kurt wechselt vom FC Bayern nach Berlin

„Er besitzt außergewöhnliches Potenzial“, betont Eberl. Dem dürfte das Beispiel von Sinan Kurt durchaus gelegen kommen, nicht nur bei den Wechselspekulationen um Dahoud, der in Gladbach bis 30. Juni 2018 gebunden ist, den Zeigefinger zu heben. Angeblich hatte ja Italiens Meister Juventus Turin die Fühler nach dem defensiven Mittelfeldspieler ausgestreckt. Nach gerade einer brauchbaren Halbserie. „Bei uns ist ,Mo’ derzeit in der Startelf. Und nicht die Nummer 28“, sagt Eberl.

Hinteregger
Gladbach-Zugang Hinteregger will in die Königsklasse

Leih-Zugang Martin Hinteregger kommt mit einem Ziel zu Borussia Mönchengladbach: Er will die direkte Qualifikation für die Champions League schaffen.

Der Sportdirektor blickt in diesem Zusammenhang auch auf sein einstiges Eigengewächs Sinan Kurt. Der hatte im Sommer 2014 im Alter von 18 Jahren und 38 Tagen bei den Münchener Bayern unterschrieben. Unter Diskussionsgetöse und für eine Ablöse jenseits der Euro-Million. Das Offensivtalent schaffte an der Säbener Straße nur eine kümmerliche Bundesliga-Halbzeit in anderthalb Jahren. Kurt hat sich nun zu Hertha BSC orientiert.

Was Eberl in seiner These bestätigt: Ein früher Wechsel zum Ligaprimus führt selten ins Glück. Oder, wie es der Sportdirektor im Gespräch mit dieser Redaktion sagte: „Der Junge hatte sich für Bayern entschieden. Die Entwicklung, die sich daraus ergab, hat dann auch jeder gesehen.“

Neu-Gladbacher Hinteregger und Hofmann sind im Trainingslager dabei

Zwei fortgeschrittene neue Borussia-Talente, 23 Jahre jung, üben im Trainingslager in Belek mit. Neben Ex-BVB-Spieler Jonas Hofmann ist das der vom österreichischen Meister RB Salzburg verpflichtete Innenverteidiger Martin Hinteregger. Dem österreichischen Nationalspieler eilt der Ruf voraus, sich gelegentlich zu kernigen Sprüchen und einer nicht immer professionellen Spielvorbereitung hinreißen zu lassen.

Borussias Sportdirektor Eberl bleibt gelassen: „Fehltritte passieren. Wichtig ist, daraus zu lernen.“ Eine Erkenntnis, die 2016 auch Kapitän Granit Xhaka nach drei Feldverweisen in der Vorrunde gewinnen und beherzigen will.

Michael Ryberg

Kommentare
11.01.2016
12:54
Gladbachs Eberl setzt auf Talente - anders als der FC Bayern
von qzfzw0 | #3

Eberl geht den richtigen Weg, Talente, die sich dem FC Bayern anschließen müssen doch mit dem Quast gepudert sein. Die Chance, sich dort durchzusetzen...
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2 Antworten
Gladbachs Eberl setzt auf Talente - anders als der FC Bayern
von laberrababer | #3-1

genau so sehe ich das auc. eberl ist ein guter !!

Gladbachs Eberl setzt auf Talente - anders als der FC Bayern
von laberrababer | #3-2

wieder das h vergessen , oder war es die tastatur .-)

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Gladbachs Eberl setzt auf Talente - anders als der FC Bayern
Gladbachs Eberl setzt auf Talente - anders als der FC Bayern
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2016-01-10 19:35
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