Gladbach-Trainer Schubert hofft auf Dahoud-Rückkehr

Gladbachs Trainer André Schubert mit Mittelfeldspieler Mahmoud Dahoud.
Gladbachs Trainer André Schubert mit Mittelfeldspieler Mahmoud Dahoud.
Foto: imago
Was wir bereits wissen
Mahmoud Dahoud kehrt im Spiel gegen Werder Bremen am Freitag um 20.30 Uhr womöglich in die Startelf von Borussia Mönchengladbach zurück.

Mönchengladbach.. Das am Tag vor einem Bundesliga-Match übliche Geheimtraining bei Borussia Mönchengladbach war am Altweiber-Donnerstag kein Vergnügen. Am Borussia-Park regnete es in Strömen. Cheftrainer André Schubert ließ sich die Laune nicht vermiesen. Vor dem Heimspiel am Freitag gegen Werder Bremen (20.30 Uhr, live bei Sky und im Ticker) darf Schubert immerhin auf die Rückkehr von Mahmoud Dahoud ins defensive Mittelfeld hoffen.

Gladbach-Talent Dahoud trainierte mit einer Schiene

Der 20-jährige gebürtige Syrer hatte wegen einer schweren Schnittverletzung an der linken Hand auf einen Einsatz beim 0:1 in Mainz verzichten müssen. Das Training absolvierte Dahoud nach einigen Tagen Pause mit einer überdimensionierten Schiene. “Mo hat nun eine neue Schiene bekommen und ist auf einem guten Weg, einsatzbereit zu sein”, hob Trainer Schubert hervor. Der denkt trotz der guten Leistung in Mainz über Personalwechsel nach. Der Schwede Branimir Hrgota und auch der Belgier Thorgan Hazard hatten bei ihren Einwechslungen in Mainz Ausrufezeichen gesetzt. “Sie haben ihre Sache sehr gut gemacht”, so Schubert.

Wie der Trainer überhaupt den Auftritt beim FSV trotz der Niederlage lobte. “Für einen Fehler sind wir bestraft worden. Ansonsten war die Partie sehr gut. Es gibt keinen Grund, panisch zu werden. Die Jungs sind auch nicht psychisch angeschlagen”, entgegnete Schubert auf entsprechende Fragen nach nunmehr fünf Niederlagen in den vergangenen sechs Partien gelassen.

Spielbericht. Die abstiegsbedrohten Bremer sind klar besser als Gladbach in die Rückrunde gestartet. Dem 3:1-Coup auf Schalke folgte ein 3:3 gegen den Tabellendritten Hertha BSC - nach 1:3-Rückstand. Cheftrainer Viktor Skripnik legte bei den Winter-Transfers vor allem Wert auf eine bessere Defensive. Mit der senegalesischen Chelsea-Leihgabe Papy Djilobodji und dem Serben Milos Velikovic (Tottenham Hotspur) wurden gleich zwei Innenverteidiger aus der Premier League geholt. Königstransfer war allerdings der defensive Mittelfeldspieler Sambou Yatabaré. Der 26-jährige Mali-Franzose wechselte für rund 2,5 Millionen Euro von Olympiakos Piräus an die Weser. Ob Yatabaré aber auch spielen wird, ist noch fraglich. Nach seinem letzten Match als Leihspieler in der belgischen Liga für Standard Lüttich am 24. Januar gegen KAA Gent (0:3) war der Neu-Bremer per TV-Beweis wegen rohen Spiels nachträglich für vier Partien gesperrt worden. Ob die Sperre auch für ie Bundesliga gilt, war am Donnerstag offen.

Als erster ausländischer Bundesliga-Profi könnte Claudio Pizarro am Freitagabend in Mönchengladbach seinen 400. Einsatz bestreiten. Borussia-Trainer André Schubert lobte den 37-jährigen Peruaner: “Er trifft viel, sorgt immer für positive Stimmung - ein guter Mann, zweifelsfrei!”