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Gladbach-Trainer Favre klagt über "fehlende Zentimeter"

29.08.2012 | 23:13 Uhr
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Gladbach-Trainer Favre klagt über "fehlende Zentimeter"
Gladbachs Trainer Lucien Favre während des Spiels in Kiew.Foto: dapd / Efrem Lukatsky

Kiew.  Borussia Mönchengladbach hat die Gruppenphase der Champions League hauchdünn verpasst. Nach der 1:3-Niederlage im Hinspiel gewann die Borussia das Spiel bei Dynamo Kiew mit 2:1. "Sehr, sehr schade", sagte Gladbachs Trainer Lucien Favre. Wir haben die Stimmen zum Spiel.

Lucien Favre (Trainer Borussia Mönchengladbach): "Es ist eine große Enttäuschung. Sehr, sehr schade. Das erste Spiel war entscheidend. Die 1:3-Niederlage zu Hause war mindestens ein Tor zu viel. Wir haben aber trotzdem immer geglaubt, dass es möglich ist, hier zu gewinnen. Und ein 3:0 war nicht weit weg."

Favre über das Spiel: "Ich habe mir Kiew auf DVD angeschaut. Sie haben unter Druck Probleme. Wir mussten Geduld haben. Wir hatten eine große Chance am Anfang von Patrick Herrmann. Danach waren wir nicht schlecht, aber ohne große Chancen. Nach dem 1:0 in der 60., 65. Minute fiel schnell das 2:0, danach war alles möglich. Es fehlten ein paar Zentimeter. Wir haben ein wenig zu überhastet gespielt."

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Favre über die Gladbacher Situation: "Wir haben eine gute Saison gespielt, danach unser Rückgrat verloren, müssen eine neue Mannschaft aufbauen. Wir werden nun die Europa League spielen mit einer sehr guten Mannschaft. Die Lebensversicherung bleibt die Meisterschaft, und am Samstag spielen wir gegen Fortuna Düsseldorf. Man darf nicht vergessen: Vor 18 Monaten war Mönchengladbach tot."

Favre über das Transferfenster: "Wir nehmen definitiv keinen Spieler mehr."

Max Eberl (Sportdirektor Borussia Mönchengladbach): "Die Mannschaft kann stolz sein auf das, was sie geleistet hat. Wir waren kurz davor, das Unmögliche möglich zu machen. Mit diesen positiven Dingen muss die Mannschaft aus dem Spiel rausgehen."

Filip Daems (Borussia Mönchengladbach): "Wir haben das perfekte Spiel gemacht heute, waren über 90 Minuten die bessere Mannschaft. Das dritte Tor hätten wir verdient gehabt, leider haben wir das nicht gemacht. Wir haben gesehen, dass mehr drin war, wir haben Panik gesehen bei Dynamo Kiew. Schade. Im Hinspiel haben wir 1:3 verloren, das war zu viel. Als Mannschaft können wir nun weiter wachsen. Wir freuen uns auf die Europa League."

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Marc-André ter Stegen (Mönchengladbach): "Es ist so im Fußball, dass man Pech hat. Natürlich sind wir alle enttäuscht, in den letzten Minuten war mehr drin. Aber das Leben geht weiter."

Patrick Herrmann (Mönchengladbach): "Am Ende war es sehr eng. Wir haben ein sehr gutes Spiel gemacht. Für mich ist ärgerlich, dass der Ball in der zweiten Minute nicht reingeht."

Mike Hanke (Mönchengladbach): "Wir haben alles probiert. Das zweite Tor für uns fiel sogar relativ früh. Schade."

Oliver Kahn (ZDF-Experte): "Wenn du so wie Dynamo Kiew das 2:0 bekommst vor 60 000 Zuschauern - dann hast du ein paar Kilo mehr auf den Schultern, dann ist alles möglich. Auch nach dem 1:2 war noch alles möglich. Schade."

Kahn über Luuk de Jong: "De Jong hatte Probleme. Er hat seine Stärken im Strafraum, Favre verlangt viele, viele spielerische Elemente. Er wirkt wie ein Fremdkörper, das passt noch nicht. Da muss noch viel gearbeitet werden. Es fehlt das Gefühl der Durchschlagskraft, der Killerinstinkt."

we

Kommentare
30.08.2012
14:42
Gladbach-Trainer Favre klagt über
von lightmyfire | #2

Das bestätigt, dass es doch auf die Größe ankommt. :-))

30.08.2012
14:39
Gladbach-Trainer Favre klagt über
von MeidericherJung | #1

Knapp daneben ist auch vorbei. Das kostet Millionen. Aber die Euro League, die ist auch nicht schlecht.

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