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Gladbach-Trainer Favre forderte Xhaka und Jantschke

28.07.2012 | 23:55 Uhr
Gladbach-Trainer Favre forderte Xhaka und Jantschke
Granit Xhaka von Borussia Mönchengladbach will an Bochums Talent Leon Goretzka vorbei.Foto: imago

Bochum.  Beim 4:1 im Testspiel beim Zweitligisten VfL Bochum testete Trainer Lucien Favre von Borussia Mönchengladbach Tony Jantschke und Granit Xhaka auf ungewohnten Positionen. Jantschke spielte in der Innenverteidigung, Xhaka auf der "10". Wir haben uns nach dem Spiel umgehört.

Experimentierfreudig gab sich Trainer Lucien Favre von Borussia Mönchengladbach im Testspiel beim Zweitligisten VfL Bochum (4:1). Er testete zwei Stammspieler auf ungewohnten Positionen. Wir haben uns nach dem Spiel umgehört.

Test 1 – Tony Jantschke als Innenverteidiger

„Er hat das lang nicht mehr gespielt, aber das ist kein Problem für ihn. Er kann überall spielen – ob rechts, als Innenverteidiger oder als Nummer 6“, erklärte Trainer Lucien Favre.

Fazit: Ein ordentlicher Auftritt, aber er wird auf der rechten Seite in der Viererkette mehr benötigt. Innen sind Martin Stranzl und Zugang Alvaro Dominguez erste Wahl. Roel Brouwers ist eine sehr gute Alternative. Zur Not könnte auch Linksverteidiger Filip Daems aushelfen.

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Gladbachs Xhaka schwärmt von Arangos Weltklasse-Fuß

Drei Tore erzielte Juan Arango für Borussia Mönchengladbach beim 4:1 im Testspiel beim VfL Bochum. Während Trainer Lucien Favre lediglich die Entstehung des ersten Tores hervorhob, schwärmte Mittelfeldspieler Granit Xhaka: „Ich bin sprachlos, so einen Spieler in der Mannschaft zu haben.“

Test 2 – Granit Xhaka im offensiven Mittelfeld

Eigentlich soll der junge Schweizer den nach Schalke abgewanderten Roman Neustädter auf der „6“ ersetzen. In Bochum testete Favre Xhaka auf einer anderen Position. „Ich habe heute auf meiner Nationalmannschafts-Position gespielt, auf der 10. Der Trainer weiß, dass ich lieber weiter hinten spiele“, sagte Xhaka. Für ihn selbst ist es eine Notlösung – und das war auch zu sehen. In der ersten Hälfte lief das Spiel an Xhaka vorbei. „Wir haben diese Aufstellung nicht trainiert. Wenn ich auf dieser Position bin, müssen wir anders spielen“, erklärt Xhaka. In der „Nati“ der Schweiz „ist das eingespielter“, sagt Xhaka.

Fazit: Xhaka und Havard Nordtveit bilden die „6“. Nur im Notfall rückt Xhaka eine Position nach vorn.

Eine Chance in der Startelf bekamen außerdem Matthias Zimmermann als Rechtsverteidiger sowie im defensiven Mittelfeld Tolga Cigerci und auf der rechten Seite Lukas Rupp. Pluspunkte sammelte Cigerci, der das Tor zum 1:0 einleitete (6.).

Andreas Ernst



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