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Gladbach-Trainer Favre enttäuscht nach der Punkteteilung gegen Bremen

10.03.2013 | 01:26 Uhr
Lucien Favre war nach dem 1:1 gegen Bremen enttäuscht: "Wir haben nicht unser Spiel gespielt."Foto: Getty Images

Mönchengladbach.   Kriselnde Bremen waren beim Spiel in Mönchengladbach darauf bedacht, defensiv stabil zu stehen und möglichst lange ohne Gegentor spielen zu können. Ein Mittel, was die Hausherren noch aus ihrer Schwächeperiode kannten. Trotzdem seien die Norddeutschen zu knacken gewesen. Gladbachs Trainer Lucien Favre war nach dem Spiel enttäuscht von dem Unentschieden. Die Stimmen zum Spiel.

Martin Stranzl: Es ist ja nichts Neues, dass wir uns gegen Bremen schwer tun. Bremen hat defensiv gut gestanden und auf Konter gelauert. Werder wollte sich die Sicherheit nach den Niederlagen zurückholen. Das haben wir auch nicht anders gemacht damals. Es ist von außen nicht schön anzusehen, sondern lebt eher von der Spannung. Das Gegentor tut ein bisschen weh, weil wir am zweiten Pfosten nicht bis zum Ende mitgelaufen sind. Machen wir das, kann man die Situation bereinigen. Der Dreier hätte uns sehr gut getan, wenn man auf die Tabelle guckt.

Granit Xhaka: Schade, dass wir nur 1:1 gespielt haben. Aber beide Mannschaften können zufrieden sein. Wir haben 90 Minuten das Spiel gemacht und ich weiß nicht, ob Bremen überhaupt zwei, drei gute Chancen hatte. Wir hatten Möglichkeiten und Peniel Mlapa hatte sogar das 2:1 auf dem Fuß. Ob wir zwei Punkte verloren haben? Weiß ich nicht.

Tony Jantschke: Es war durchaus mehr drin, aber auch Bremen hatte gute Kontermöglichkeiten. Schade, dass wir wie gegen Dortmund den Lucky Punch zum Schluss nicht machen. Sonst nehmen wir hier drei Punkte mit. Am Ende ist das Unentschieden aber wahrscheinlich gerecht. Wir mussten die richtige Balance finden. Wahnsinn, wie brutal eng die Tabelle ist.

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Gladbach muss sich mit 1:1 gegen Bremen zufrieden geben

Borussia Mönchengladbach ist am 25. Spieltag nicht über ein 1:1 gegen Werder Bremen hinaus gekommen. Nach zwei Heimsiegen in Folge gingen die Fohlen zunächst in Führung, mussten sich am Ende jedoch mit einer leistungsrechten Punkteteilung zufrieden geben. Beiden Teams hilft das kaum weiter.

Max Eberl (Mananger Borussia Mönchengladbach): Das Spiel einzuordnen ist schwierig. Bremen hat das sehr gut gemacht heute. Sie haben stabil gestanden und hatten eine gute Ordnung. Sie haben uns immer wieder mit Kontern geärgert und uns ist es nicht leicht gefallen, Chancen zu erspielen. Durch eine Standardsituation gehen wir in Führung, der Ausgleich ist wohl zu vermeiden gewesen – das müssen wir klären. Wir hatten in der 90. Minute die Chance, das Spiel zu gewinnen.

Patrick Herrmann: Die Tore haben gefehlt, so einfach ist das. Ende der ersten Halbzeit habe ich eine riesige Möglichkeit, die Führung zu erzielen. Da wäre mehr drin gewesen. Wir haben ein gutes Spiel gemacht gegen schwer zu spielende Bremer. Bei mir ging es ab der 70. Minute nicht mehr, weil die Beine zugemacht haben.

Marc-Andre ter Stegen: Wir haben ein ordentliches Spiel gemacht, aber der Punkt ist definitiv zu wenig. Das Ergebnis geht nicht in Ordnung, wir haben uns über 90 Minuten die größeren Torchancen herausgespielt. Trotzdem sind wir in der Tabelle an den oberen Plätzen noch dran. Nächste Woche haben wir gegen Hannover das nächste Heimspiel. Dann müssen wir wieder versuchen, drei Punkte zu holen.

Gladbach 1:1 gegen Werder

Lucien Favre (Trainer Borussia Mönchengladbach): Es war sehr schwer für uns, Lücken gegen Bremen zu finden. Wir haben nicht unser Spiel gespielt und Bremen hatte es viel zu einfach, Bälle zu erobern. Sie waren bei Kontern sehr stark. Durch unnötige Ballverluste ist bei uns Unruhe entstanden, weil wir Angst vor den Kontern hatten. Wir haben das 1:0 gemacht und es ist enttäuschend, dass wir den Ausgleich bekommen haben. Das war natürlich ein Schlag und das Gegentor war ein Antizipationsfehler. Ein Sieg wäre drin gewesen.

David Nienhaus; aufgezeichnet in der Mixed Zone



Kommentare
10.03.2013
13:47
Gladbach-Trainer Favre enttäuscht nach der Punkteteilung gegen Bremen
von karlleokraus | #1

Mir tut Trainer Lucien Favre leid, der sich mit den Fehleinkäufen von Max Eberl abplagen und die Punkte mühsam einsammeln muss. Dieses 30 Mio Trio Infernale bestehend aus dem einzigen Grobmotoriker Spaniens, einem Schweizer Holzfäller und einem Holländischen Klompenträger, ja das tut weh. Ganz schlimm, der Trainer muss diesem Trio Infernale auch noch ansteigende Form bescheinigen. Aber die Krönung, Max Eberl droht bereits mit neuen Transfers als "Verstärkung".

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