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Gladbach-Stürmer Luuk de Jong feiert erfolgreiches Comeback in Istanbul

06.12.2012 | 22:53 Uhr
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Die Spieler von Borussia Mönchengladbach jubeln zusammen mit ihrem Torschützen zum 3:0 - Luuk de Jong (Nummer 9).Foto: rtr

Istanbul.   Borussia Mönchengladbachs teuerster Transfer der Vereinsgeschichte feiert eine Rückkehr nach Maß nach seiner Verletzungspause. Stürmer Luuk de Jong brauchte nur 13 Minuten, um in der Europa League bei Fenerbahce Istanbul für seine Gladbacher zu treffen.

Viel besser hätte es für Luuk de Jong nicht laufen können. Der niederländische Stürmer, dauerhaft mit dem Stempel „teuerster Neuzugang der Vereinsgeschichte versehen, feiert nach langer Verletzungspause ein erfolgreiches Comeback bei Borussia Mönchengladbach und erzielt nach nur 13 Minuten nach seiner Einwechslung den Treffer zur Vorentscheidung beim 3:0-Sieg am Bosporus.

Seit dem 25. Oktober hatte der Angreifer kein Spiel mehr für seine neue Mannschaft gemacht, musste nach seiner Kapselverletzung am Knie operiert werden und erst seit zwei Wochen trainierte de Jong wieder mit seinen Kollegen auf dem Platz. Auch deshalb gab er sich vor dem Abflug nach Istanbul betont zurückhaltend. „Ich weiß noch nicht, ob ich spielen werde“, sagte der Holländer, aber es sei ein Super-Gefühl wieder dabei zu sein. „Das ist der nächste Schritt für mich“, freute sich de Jong.

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In der 79. Minute stand der 20-Jährige dann genau dort, wo ein Mittelstürmer stehen muss. Youngster Amin Younes setzte sich überragend auf der linken Seite der Türken durch und bediente de Jong mustergültig. Ein wichtiger Treffer für den Spieler, der nach seinem Wechsel zur Borussia lange auf dieses Gefühl warten musste. Erst in seinem fünften Pflichtspiel traf de Jong. Jetzt ging es schneller. „Ich bin einfach glücklich“, strahlte der Torschütze und dass er getroffen hat, sei „natürlich umso schöner.“ Dabei vergaß er nicht, sich auch beim kleinen Dribbelkünstler zu bedanken. „Amin hat das überragend vorbereitet“, lobte der Nationalstürmer, Gladbach habe „ sehr viele großartige Talente im Kader.“

Talent Younes freute sich über sein Debüt auf der europäischen Bühne. Er habe sich in der Situation „einfach ein Herz gefasst“ und zum Solo angesetzt. „Für Luuk freut es mich sehr, dass er nach seiner langen Verletzung so zurückgekommen ist.“ Der Torschütze wurde nach der Partie nach seiner Verletzung gefragt und erklärte beschwerdefrei gespielt zu haben. „Ich habe mein Knie nicht gespürt.“

De Jong sendet Signal an Favre

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Zufrieden mit Younes, de Jong und den anderen Spielern, denen Gladbach-Trainer Lucien Favre am Donnerstag eine Chance geben wollte, sich zu zeigen, war auch Borussias Sportdirektor Max Eberl. „Wie wir Fußball gespielt und gekämpft haben, war schon aller Ehren wert“ , so der Manager über seine Mannschaft, „die so noch nie zusammen gespielt hat“. Man habe heute gesehen, dass Gladbach „einen breiten Kader“ habe, „der auch aus der zweiten Reihe zu solchen Leistungen fähig ist.“

Gladbachs B-Elf überzeugt

Aus dieser zweiten Reihe will Luuk de Jong so schnell wie möglich wieder raus. Bis zur Winterpause wird sich der Stürmer aber sicherlich mit der Joker-Rolle zufrieden geben. Zu treffsicher zeigte sich zuletzt Igor de Camargo. Und auch Stürmer Mike Hanke hat sich in Istanbul in die Torschützenliste eingetragen. Aber mit diesem erfolgreichen Comeback nach seiner Verletzung sendet de Jong die richtigen Signale an de Camargo, Hanke und vor allem: an seinen Trainer.

David Nienhaus

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