Gladbach-Sportdirektor Eberl ärgert sich über Sokratis-Foul

Bitteres Ende einer Serie: Sportdirektor Max Eberl ärgerte sich nach der Gladbacher 0:1-Niederlage beim BVB.
Bitteres Ende einer Serie: Sportdirektor Max Eberl ärgerte sich nach der Gladbacher 0:1-Niederlage beim BVB.
Foto: Bernd Thissen / dpa
Was wir bereits wissen
Trainer Lucien Favre vom Fußball-Bundesligisten Borussia Mönchengladbach gab sich nach der 0:1-Niederlage bei Borussia Dortmund als fairer Verlierer. "Dortmund hat viel besser gespielt als wir", sagte Favre. Sportdirektor Max Eberl hingegen ärgerte sich.

Dortmund.. Auf dem Weg in die Kabinen wurde deutlich, wie sehr die Niederlage schmerzte. Oder zumindest: Wie sehr sie den Gladbacher Sportdirektor Max Eberl schmerzte. Eberl war nach der Treppe links abgebogen, der humpelnde Dortmunder Verteidiger Sokratis rechts. Und Eberl sagte leise, aber gut hörbar: „Hoffentlich tut es richtig weh.“

Gladbachs Sportdirektor Eberl im Überschwang der Emotionen

Der BVB-Innenverteidiger hatte beim Stande von 0:1 aus Gladbacher Sicht einen Konter über André Hahn nicht gerade zimperlich mit einem Foul für beendet erklärt und dafür die Gelbe Karte gesehen. Es war seine fünfte der Saison, er ist also gegen Paderborn gesperrt. Dass sich der Grieche dabei verletzte, ausgewechselt werden musste und ein Besuch im Krankenhaus anstand, verlor Eberl im Überschwang der Emotionen kurz aus dem Blick. Schließlich hatte seine Mannschaft gerade eben das Ende einer beeindruckenden Serie einstecken müssen: Nach 18 Pflichtspielen ohne Niederlage hatte es die rheinische Borussia mal wieder erwischt.

„Dass diese Serie einmal enden würden, wussten wir. Aber es musste nicht durch so ein Eigentor sein“, sagte Eberl. Trainer Lucien Favre gab sich als fairer Verlierer und räumte ein: „Dortmund hat viel besser gespielt als wir.“