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Gladbach-Keeper ter Stegen rügt Hoffenheims Usami

20.01.2013 | 13:05 Uhr
Marc-André ter Stegen löste den Zweikampf mit Hoffenheims Takashi Usami sauber und ohne Foul.Foto: imago

Sinsheim.   Es ist nicht die "feine englische Art", sich im Strafraum fallen zu lassen und den Schiedsrichter zu täuschen. Das musste auch Hoffenheims Takashi Usami beim Rückrunden-Auftakt gegen Borussia Mönchengladbach einsehen. Der Japaner sah nicht nur die Gelbe Karte, sondern auch einen erbosten Gladbacher Schlussmann Marc-André ter Stegen.

Marc-André ter Stegen war kaum zu bändigen, als der Pfiff von Schiedsrichter Peter Sippel ertönte. Mit seinen großen Torwartpranken winkte Gladbachs Schlussmann vehement in Richtung des Unparteiischen und knöpfte sich dann den am Boden liegenden Takashi Usami vor. "Ich habe ihm ein paar warme Worte gesagt", lächelte Borussias Torwart nach dem Spiel. Doch warum musste ter Stegen dem kleinen Japaner im Gefrierschrank Sinsheim einheizen?

Ter Stegen lobt Schiedsrichter Sippel

Vielleicht lag es an dem neuem Schuhwerk von Hoffenheims Flügelflitzer Usami, dass er in der 71. Minute im Strafraum den Bodenkontakt verlor und abhob. Es war ein Zweikampf im Strafraum, den der japanische Nationalspieler nutzen wollte, um seiner Mannschaft und dem neuen Trainer Marco Kurz doch einen perfekten Einstand ermöglichen zu können. Wenn der Unparteiische die Szene nicht richtig erkennt, gibt er vielleicht Strafstoß und die TSG bekommt die Möglichkeit zum ersten Dreier seit dem 3:2-Sieg gegen Schalke am zehnten Spieltag. 

"Ich finde das nicht gut", ärgerte sich ter Stegen auch noch nach dem Spiel. "So etwas gehört nicht in unseren Sport." Er habe den Japaner "ganz, ganz leicht" getroffen, aber nicht so, dass es ein Elfmeter gewesen wäre. "Er hakt sich ein und versucht, obwohl er sich den Ball zu weit vorgelegt hat, einen Kontakt zu provozieren", schüttelt der Gladbacher den Kopf. Aber zum Glück habe Peter Sippel genau richtig entschieden, lobte der Torhüter. "Der Schiedsrichter hat das in der Situation hervorragend gesehen und das wirklich gut gesehen." Ein Lob bekam auch der Torwart aus Mönchengladbach. "Marc hat das richtig gut gemacht", freute sich Gladbachs Sportdirektor Max Eberl nach dem Spiel. Ter Stegen hielt bei der TSG 1899 zweimal stark und bestätigte damit seine Form aus dem Dezember vergangenen Jahres.

Usami mit dem Punktgewinn zufrieden

Gladbach startet mit Nullnummer

Usami, dessen Aktionen und Spiele, wie bei jedem japanischen Spieler in der Bundesliga, auf Schritt und Tritt in seiner Heimat gezeigt werden, wollte sich zur wenig strittigen Situation nicht äußern. Immerhin war er auch mit dem Punktgewinn zufrieden und sagte: "Wir haben das umgesetzt, was der neue Trainer uns gesagt hat und woran wir gearbeitet haben." Schwalben gehören da aber sicherlich nicht zu.

David Nienhaus



Kommentare
20.01.2013
21:32
Gladbach-Keeper ter Stegen rügt Hoffenheims Usami
von VolkherausGladbeck | #1

Usami ist einer der unfairsten Spieler in der Bundesliga.
Gegen Ribery provozierte er auch ein Foulspiel und Ribery bekam ungerechter Weise die rote Karte dafür.
So ein Spieler wie Usami gehört für längere Zeit gesperrt und im Wiederholungsfall sollte er aus der deutschen Bundesliga ausgeschlossen werden.

1 Antwort
Gladbach-Keeper ter Stegen rügt Hoffenheims Usami
von heindaddel | #1-1

Der unfairste Spieler der Liga ist der Schalker Jones,und der gehört tatsächlich auf Dauer gesperrt.

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