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Für Wendt "endet das Leben nicht"

21.09.2012 | 15:19 Uhr
Für Wendt "endet das Leben nicht"
Gladbachs Wendt will im Winter wegFoto: dapd

Nikosia.  Oscar Wendt, Mönchengladbachs schwedischer Linksverteidiger, verschoss im Europa-League-Spiel beim zyprischen Meister AEL Limassol in der achten Minute der Nachspielzeit einen Elfmeter. Gladbach kostete das den Sieg, Wendt verbucht es als "wichtige Erfahrung".

Als Oscar Wendt zum Elfmeter antrat, zielte er zu genau. Der Schwede scheiterte in der achten Minute der Nachspielzeit an der Latte. Am Ende stand Borussia Mönchengladbach zum Auftakt der Europa League beim zyprischen Meister AEL Limassol mit einem statt mit drei Punkten da. Wendt sprach nach dem Spiel über den vergebenen Elfmeter , seine Gefühle und die Aussichten für die nächsten Europapokal-Spiele. Die Nachrichtenagentur dapd hat die Antworten des Außenverteidigers aufgezeichnet.

Wie enttäuscht sind Sie über den verschossenen Elfmeter?

Oscar Wendt: Zwei Millimeter tiefer und er wäre drin gewesen. Manchmal trifft man, manchmal nicht. Das ist auch typisch für das Spiel gewesen. Wir hatten viele Chancen, wir hätten das Spiel gewinnen müssen. Manchmal hat man weniger Chancen und macht viele Tore, manchmal hat man viele Chancen und macht keine.

Wie sicher waren Sie sich?

Wendt: Ich habe mich gut gefühlt. Normalerweise treffe ich auch. Wenn ich wieder schießen soll, werde ich das auch tun.

Wie sehr hängt Ihnen der Elfmeter nach?

Wendt: Das Leben endet nicht mit einem verschossenen Elfmeter. Genauso wenig hört man nach so etwas mit dem Fußball auf. Dann gäbe es keine Spieler mehr. Das ist halt Fußball.

Wie wichtig wäre ein Sieg im Hinblick auf die weiteren Spiele gewesen?

Wendt: Wichtig ist, dass wir jetzt unsere Spiele zuhause gewinnen. Wir sind natürlich enttäuscht, dass wir hier nicht die drei Punkte geholt haben. Das ist aber für uns eine wichtige Erfahrung für die Zukunft.



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