Erleichterung in Gladbach nach 5:1-Sieg gegen Bremen

Kollektiver Gladbacher-Jubel nach dem 5:1 gegen Bremen.
Kollektiver Gladbacher-Jubel nach dem 5:1 gegen Bremen.
Foto: imago
Was wir bereits wissen
Zufriedene Gesichter bei Borussia Mönchengladbach nach dem ersten Pflichtspielsieg des Jahres. Außerdem feierte ein Verteidiger sein Comeback.

Mönchengladbach.. Nach dem verdienten 5:1 (2:0)-Heimerfolg über Werder Bremen war die Erleichterung bei Fußball-Bundesligist Borussia Mönchengladbach nach zuvor nur einem Sieg aus den vergangenen sechs Pflichtspielen spürbar.

“Das war ein tolles Spiel für mich, aber auch für die Mannschaft. Darauf müssen wir jetzt aufbauen”, betonte der zweifache Torschütze Andreas Christensen. Der 19-jährige Innenverteidiger hatten einen Abstauber sowie ein Kopfballtor zum 2:0 und 3:0 im Bremer Kasten untergebracht.

Schubert mit der Art und Weise zufrieden

Es waren die beiden ersten Pflichtspieltreffer für den Dänen, den die Borussia bis 30. Juni 2017 vom Londoner Premier-League-Team Chelsea ausgeliehen hat. Einen Hattrick hatte Christensen beim späteren Elfmeterpfiff für Gladbach aber nicht im Sinn: “Raffael schießt die Strafstöße sicher, da habe ich keinen Gedanken dran verschwendet, mir den Ball zu schnappen.”

Spielbericht Borussia-Trainer André Schubert freute sich nicht nur für Christensen, sondern auch für seine gesamte Mannschaft über die ersten drei Pluspunkte im Jahr 2016: “Vor allem die Art und Weise, wie wir gespielt und gewonnen haben, war schön. Ich habe schon im Training gemerkt, dass die Jungs wieder frischer sind. Das schließt die geistige Frische natürlich mit ein.”

In der Hinrunde habe seine Mannschaft gerade in der Endphase über weite Strecken am Limit gespielt. “Da war dann auch aufgrund der vielen Verletzungen irgendwann die Kraft weg. Jetzt sind wir wieder auf der Höhe”, befand Schubert. Auch im Rückblick auf das Match in Mainz, das man vor acht Tagen aufgrund einer Vielzahl an Chancen auch locker hätte gewinnen können.

Martin Stranzl feiert sein Comeback

Lautstark von den Anhängern gefeiert wurde in der Endphase des Heimsiegs über die abstiegsbedrohten Bremer der Österreicher Martin Stranzl. Der Innenverteidiger war wegen eines Augenhöhlenbruchs monatelang ausgefallen, meldete sich gegen Werder als Einwechselspieler aber wieder zur Stelle.

Xhaka-Interview “Das war ein Supergefühl für mich, ich muss den Fans ein großes Kompliment aussprechen”, erklärte der 35-jährige Routinier, der seit Januar 2011 für Gladbach spielt. Der Vertrag läuft im kommenden Sommer allerdings aus. Eine Verlängerung hängt am seidenen Faden. “Mein Ziel nach der Verletzung war es, mich wieder so ranzukämpfen, dass ich eingesetzt werde.” Vielleicht auch, um einen guten Abschluss im Borussia-Park nach dann fünfeinhalb Jahren im Gladbacher Dress hinzulegen.