Eberl glaubt "zu 100 Prozent" an Xhaka-Verbleib bei Gladbach

Granit Xhaka (r.) hat bei Gladbach erst vor Kurzem einen Vertrag bis 2019 unterschrieben.
Granit Xhaka (r.) hat bei Gladbach erst vor Kurzem einen Vertrag bis 2019 unterschrieben.
Foto: imago
Was wir bereits wissen
Gladbach-Manager Max Eberl ist fest überzeugt, dass Granit Xhaka trotz der Avancen aus Madrid bei Gladbach bleiben wird. Auch wegen der Spielkultur.

Mönchengladbach.. Wie wichtig Granit Xhaka für Borussia Möchengladbach ist, hat der Schweizer Nationalspieler auch beim 3:1-Sieg gegen Borussia Dortmund gezeigt. Der Mittelfeldmann war Taktgeber, Dirigent und Boss in der Schaltzentrale des Tabellendritten der Fußball-Bundesliga. Auf und neben dem Platz hat der erst 22-Jährige einen enormen Schritt nach vorne gemacht: Aus dem vorlauten Youngster ist ein selbstbewusster Führungsspieler geworden.

Europapokal Verständlich, dass der Baseler im Ausland immer wieder auf der Liste europäischer Spitzenvereine steht. Schon nach seiner ersten, eher durchwachsenen Spielzeit am Niederrhein streckte Lazio Rom die Fühler nach Xhaka aus. Gladbach stärkte dem Bundesliga-Neuling damals den Rücken und auch Trainer Lucien Favre sprach ihm das Vertrauen aus.

Atletico will viel Geld für Xhaka locker machen

"Er hat eine gute Entwicklung genommen", fühlt sich der Schweizer Fußballlehrer längst bestätigt. Sein Landsmann auf dem Rasen ist der verlängerte Arm des Trainers. "Granit gewinnt immer mehr Einfluss", lobt Favre seinen Musterschüler, mit dem er noch viel vor hat.

Interview Vor ein paar Wochen verlängerte der Mittelfeldspieler seinen noch gültigen Vertrag vorzeitig bis 2019. Plus Option auf ein weiteres Jahr. Ein Deal zu rechten Zeit, möchte man meinen. Doch aus Spanien ist zu hören, dass der Top-Klub Atletico Madrid tief in die Tasche greifen will, um den Schweizer von Borussia Mönchengladbach loszueisen. Gladbachs Manager Max Eberl gibt allerdings Entwarnung.

Eberl: Atletico würde Xhaka keinen Spaß machen

Auf Nachfrage dieser Redaktion sagte Eberl: "Es muss ja auch immer etwas zu schreiben geben", so der 41-Jährige. "Ich weiß zu hundert Prozent, dass Granit nicht vor Wochen bei uns den Vertrag verlängert hat, um dann im Sommer für 25 Millionen Euro zu einem Klub zu gehen, der doch relativ wenig über das Mittelfeld spielt." Das würde Xhaka "ja kein Spaß machen."

Doch auch wenn der Spieler selbst betont, "glücklich" zu sein und dies "vor längerer Zeit schon gesagt" hat, so stellt sich doch die Frage, wie der Bundesligist reagiert, wenn ein Verein wirklich 25 bis 30 Millionen Euro auf den Tisch legt.