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Droht der Michel-Wechsel nach Gladbach zu platzen?

18.12.2012 | 21:18 Uhr
Droht der Michel-Wechsel nach Gladbach zu platzen?
Jubelt er im kommenden Jahr in Gladbach? Über einen Transfer Sven Michels (vorne) konnten Gladbach und die Sportfreunde Siegen noch keine Einigung erzielen.Foto: imago

Mönchegladbach/Siegen.  Der Wechsel von Regionalliga-Torjäger Sven Michel von den Sportfreunden Siegen zu Borussia Mönchengladbach ist noch nicht in trockenen Tüchern. Es gibt bei beiden Vereinen noch internen Redebedarf über den Transfer. Der Stürmer sollte eigentlich am Mittwoch bei den Gladbachern präsentiert werden.

Am Dienstag trafen sich Borussia Möchengladbachs Sportdirektor Max Eberl und Lutz Lindemann, der sportlicher Leiter der Sportfreunde Siegen, um den Transfer von Siegens Top-Stürmer Sven Michel fest zu machen. "Wir werden darüber sprechen, ob ein Transfer möglich ist", sagte Lindemann am Montag in einem Gespräch mit der WAZ. Eine Einigung schien nur noch Formsache zu sein. Am Abend dann wurden die Verhandlungen zwischen dem Bundesligisten und dem Klub aus der Regionalliga West nach einem "guten Gespräch" abgebrochen, sagte Lindemann der Siegener Zeitung.

Fliegt Sven Michel nicht mit nach Dubai?

Michel, der Torjäger, der in 20 Spielen für die Sportfreunde 14 Mal traf, wird am Mittwoch nicht in Mönchengladbach als erster Neuzugang in der Winterpause präsentiert. Erzielen die beiden Vereine in den kommenden Tagen keine Einigung, kann der 22-jährige Angreifer im Januar auch nicht mit der Borussia ins Trainingslager nach Dubai fliegen. "Der Junge steht auf der Liste und ist sehr interessant" , bestätigte Eberl das Interesse am  Regionalliga-Torschützenkönig. Haben die Siegener vielleicht schon zu hoch gepokert?  Die Forderung für einen Winter-Wechsel dürfen die Sportfreunde nicht zu hoch zu ansetzen , denn im Sommer wäre der Stürmer ablösefrei und der Regionalligist würde keinen Cent für den Alchener bekommen.

Das "ganze Paket" stimmt wohl noch nicht

Lindemann und Eberl sprachen am Dienstag über "das ganze Paket" eines Transfers, bei dem es neben der Ablösesumme auch um etwaige Transfererlöse bei einem Verkauf Michels und Bonuszahlungen für Bundesliga- oder Länderspieleinsätzen ging. Im Laufe der Woche wollen die Verantwortlichen beider Seiten die Gespräche fortführen. Der junge Linksfuß wäre beim Team vom Niederrhein ein Mann für die Zukunft. Michel ist enorm torgefährlich, technisch sehr versiert und besticht durch seine Schnelligkeit. Auch die Rheinrivalen vom 1. FC Köln waren in Michel interessiert .

David Nienhaus



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