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Borussia Mönchengladbach und der Fluch des Erfolges

20.02.2012 | 16:50 Uhr
Borussia Mönchengladbach und der Fluch des Erfolges
Steht vor einem Wechsel zu Bayern München: Gladbachs Dante.

Essen.  Weil Gladbachs Erfolgsmannschaft auseinanderbricht, lässt auch Trainer Lucien Favre seine Zukunft ungeklärt. Er wittert die Gefahr und hofft auf eine kluge Reaktion des Vereins auf die unvermeidbaren Verluste. Ein Kommentar.

Der Gedanke drängt sich nicht grundlos auf, und er hat eine charmante Komponente: In einer Saison, für die sich der Branchengigant Bayern München noch einmal entscheidend verstärkt zu haben glaubte , kann auch Borussia Mönchengladbach Deutscher Meister werden. Eine Mannschaft, die am Ende der vergangenen Spielzeit erst in der Relegationsqual den Absturz in die Zweite Liga verhinderte.

Unter Lucien Favre, der offenbar die Fähigkeit besitzt, einen Käfer vom Schrottplatz in einem halben Jahr für die Formel 1 tauglich zu schrauben, spielt die in weiten Teilen unveränderte Borussia nicht nur bewundernswert, sondern sogar berauschend. Der Fluch der guten Taten: Marco Reus, Gladbachs Bester, wechselt im Sommer zur anderen Borussia nach Dortmund. Roman Neustädter hat sich für Schalke entschieden , weil er dort bessere Perspektiven entdeckt haben will. Nun bekundet auch der Brasilianer Dante offen, dass er die auch für ihn persönlich prächtige Saison nutzen will, um sich für einen europäischen Top-Klub zu empfehlen.

Weil Gladbachs Erfolgsmannschaft auseinanderbricht, lässt auch Trainer Favre seine Zukunft ungeklärt. Er wittert die Gefahr und hofft auf eine kluge Reaktion des Klubs auf die unvermeidbaren Verluste. Als früher Günter Netzer, Rainer Bonhof, Henning Jensen, Allan Simonsen und Uli Stielike nicht zu halten waren, rutschte Gladbach ins Mittelmaß ab und später sogar in die Zweitklassigkeit. Das muss aber aktuell nichts zu bedeuten haben. Wer clever wirtschaftet und strategisch plant, kann auch unter erschwerten Bedingungen vieles erreichen. Da darf die westfälische Borussia der niederrheinischen ruhig mal als Beispiel dienen.

Gladbach gewinnt weiter

 

Peter Müller

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Kommentare
22.02.2012
08:11
Borussia Mönchengladbach und der Fluch des Erfolges
von mlst66 | #4

Nah ganz so super toll wurde ja wohl doch nicht in Dortmund gearbeitet... Der BvB ist nur durch glück, einen super Sponsoren auf getan zu haben Finanziell geretet worden und nicht durch eigene harte Arbeit... und Neidisch muß man in Gladbach auch nicht sein, warum auch wir brauchten noch keine Finanzielle unterstützung vom FCB um Gehälter zahlen zu können... ok das Reus zum BvB wechselt ist schade ich hätte ihn gern weiter beim VfL gesehn aber ok... und viel mehr verstärkung ist beim BvB durch den Reus Tranzfer nicht in sicht... warten wirs einfach mal ab...

22.02.2012
06:16
Borussia Mönchengladbach und der Fluch des Erfolges
von dirkscheer | #3

Hast du einen weg?? Es geht hier um das jetzt und nicht um die Vergangenheit mein Freund! Vor ein paar Jahren waren wir in Dortmund mit absoluter Sicherheit kein Vorbild, aber mittlerweile denke ich schon! Die horrenden Schulden sind weg, eine gute und solide Mannschaft ist entstanden und fpür die Zukunft gerüstet!

Man kann auch nur das lesen was man versteht! Solchen Leuten wie dem der den Vor Kommentar gechrieben hat, kann man leider nur bedauern, da hier anscheinend eher der Neid auf das schwer erarbeitete und erreichte vorherscht!

Deshalb nur für von arie 2002

elendiger
NEIDHAMMEL!

Das ist noch nett ausgedrückt!

21.02.2012
12:26
Borussia Mönchengladbach und der Fluch des Erfolges
von arie2002 | #2

Irgenwiehabt Ihr in der Redaktion wohl ein bischen viel Karneval gefeiert oder was. Wirtschaftlich von der Borussia aus Dortmund lernen?! Der größte Pleiteverein, nach Schalke 04, von denen sollen wir wirtschaften lernen. Ich lach mich tot. De Halla MARSCH. Es ist noch garnicht solange her, dass Dortmund nur noch in der Bundesliga verblieben ist, weil es seine Gläubiger unter Druck gesetzt hat. Und jetzt geht das genauso los wie damals. Was glauben Sie denen warum REUS nach Dortmund geht? Genau, wegen der besseren sportlichen Perspektive als bei Bayern München, die fast jedes Jahr um Meisterschaft und Pokal spielen. Ich lach mich tot. Der bekommt da bestimmt 5 Mio plus Bonus. Was wird dann wohl ein Hummels, ein Götze, ein Subotic, ein Lewandowski und ein Großkreutz fordern, wenn da einer kommt, und dann direkt die dicke Kohle bekommt, ohne bisher was für den Verein getan zu haben. Was tun die wohl? Die werden mehr Kohle fordern! Und jetzt kippt das alles wieder!

1 Antwort
Borussia Mönchengladbach und der Fluch des Erfolges
von shanachie | #2-1

Das ist bei denen halt so, die lieben nur die Revier-Clubs, Schalke oder Dortmund. Ganz traurig sind sie, dass sie nicht RWE genauso hochloben und als positives Beispiel nennen können. Gladbach wird nur als Alibi mit erwähnt. So muss man sich nicht wundern wenn in Bezug auf Revierclubs die Halbwertzeit der Erinnerung an deren Fehler eine sehr kurze ist.

20.02.2012
19:46
Borussia Mönchengladbach und der Fluch des Erfolges
von uferkasten | #1

um sensationen und schmach zu verteilen,schrecken anscheinend selbst ehemalige gute waz redakteure nicht zurück,größten hirnschmalz zu verbreiten!!!
anders kann man es nicht bezeichnen,wenn man einen solchen satz liest: Er wittert die Gefahr und hofft auf eine kluge Reaktion des Klubs auf die unvermeidbaren Verluste. Als früher Günter Netzer, Rainer Bonhof, Henning Jensen, Allan Simonsen und Uli Stielike nicht zu halten waren, rutschte Gladbach ins Mittelmaß ab und später sogar in die Zweitklassigkeit.
diesem schwachsinn ist nichts mehr hinzuzufügen....

1 Antwort
Borussia Mönchengladbach und der Fluch des Erfolges
von shanachie | #1-1

Was ist denn falsch an dem Kommentar? Zumal einige Zeitungen auch sch schreiben Favre soll Nachfolger von Heynckes in München werden. Und damals ist Gladbach ins Mittelmaß abgerutscht. Damals auch wegen der Eitelkeiten im Vorstand. Da muss einfach Gladbach aufpassen. Mit dem eingenommenen Geld muss dann intellgent die Mannscht wieder gestärkt werden. Mit Max Eberl kann das gelingen, vor allem wenn sich der Präsident so zurücknimmt wie im laufenden Jahr.

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