Berti Vogts lobt Gladbach-Trainer Favre
21.09.2011 | 18:06 Uhr 2011-09-21T18:06:00+0200
Essen. Für Berti Vogts ist alleine Trainer Lucien Favre für den neuen Höhenflug von Borussia Mönchengladbach verantwortlich. Die Vereinsführung, so der frühere Bundestrainer, habe daran keinen Anteil. Wir haben mit Aserbaidschans Trainer gesprochen.
Berti Vogts kann zur Zeit noch ein paar sonnige Herbsttage am heimischen Niederrhein genießen. Bevor er am kommenden Mittwoch nach Aserbaidschan abreist, um dort seinem derzeitigen Job als Trainer der Fußball-Nationalmannschaft nachzugehen, wird er am Samstag auf der Tribüne des Borussia-Parks das Bundesligaspiel „seiner“ Mönchengladbacher gegen den 1. FC Nürnberg verfolgen. Ein Gespräch mit dem Ex-Bundestrainer über den Höhenflug der Borussen und den Fußball in Aserbaidschan.
Herr Vogts, in der letzten Saison beinahe abgestiegen, jetzt auf Platz 3 der Bundesliga-Tabelle – worauf führen Sie den Höhenflug „Ihrer“ Borussia zurück?
Berti Vogts: Das ist einzig und allein das Verdienst von Lucien Favre. Als er hierher kam, hat er ein Team übernommen, das in sich zerstritten war, dazu körperlich und taktisch in schlechter Verfassung. Favre ist der Heilsbringer, der daraus eine homogene Mannschaft geformt hat, in der jeder für jeden kämpft. Was er geleistet hat, davor kann ich nur den Hut ziehen.
Ergeben sich jetzt neue Perspektiven für den Klub? Wo kann es hingehen in dieser Saison?
Vogts: Das Team muss sich stabilisieren. Dann ist in der Tat vieles möglich. Wenn alles gut läuft, wenig Verletzungen dazwischenkommen – warum soll Mönchengladbach dann nicht eine ähnliche Rolle spielen wie letzte Saison der FSV Mainz 05 und am Ende Fünfter oder Sechster werden?
Vor dem Hintergrund dieser Entwicklung: War es nicht ein Fehler von Ihnen, mit der Oppositionsgruppe um Stefan Effenberg einen Umsturz in Gladbach zu versuchen?
Vogts: Meine Rolle dabei ist in den Medien ganz falsch dargestellt worden. Ich hatte mich keiner Opposition angeschlossen. Es gab zwar ein Treffen mit diesen Leuten und ich habe auch öffentlich auf gewisse Punkte hingewiesen, die meiner Meinung nach zu kritisieren waren. Aber ich habe nicht für oder gegen jemanden Partei ergriffen.
Ist es denn nicht auch der derzeitigen Vereinsführung zu verdanken, die an ihren Plänen und ihrem Personal festgehalten hat, so dass es mit der Borussia dermaßen aufwärts ging?
Vogts: Das hat mit der Politik gewisser Leute gar nichts zu tun. Das bleibt allein der Erfolg von Lucien Favre. Ja, ich habe mich kritisch zu Präsident Rolf Königs und Manager Max Eberl geäußert. Ich will diese Leute auch nicht um Ehrenkarten bitten. Seit zwei Jahren besuche ich zusammen mit meinem Sohn Justin die Spiele mit ganz normalen Kaufkarten.
Zur Lage in Aserbaidschan: Sie wollten dort einen Entwicklungsprozess für den Fußball des Landes einleiten. Wie läuft’s? Gibt es Fortschritte?
Vogts: Es ist ein schwieriges Geschäft. Die Spieler sind nicht auf internationalem Niveau. Das Training in den Vereinen ist nicht professionell. Zwischen den Spielen geht es dort meist nur um Regeneration.
Gibt es dort denn nicht auch Spieler, die ihr Geld als Profis im Ausland verdienen?
Vogts: Kaum. Auch das ist ein großes Problem. In Aserbaidschan verdienen die Fußballer im Verhältnis zu den Normalbürgern dermaßen gut, dass kaum einer weg will. Ich versuche, ein leistungsbezogenes Gehaltssystem einzuführen. Aber der Widerstand ist groß.
Wie sieht Ihr Programm in der nächsten Zeit aus?
Vogts: Wir spielen jetzt zweimal in der WM-Qualifikation gegen Österreich und danach in der Türkei. Für den Winter ist noch ein Freundschaftsspiel auf Zypern geplant sowie ein weiteres in der Nähe, vielleicht gegen Albanien.
Wissen Sie schon, wie Ihre persönliche Zukunft aussieht. Werden Sie Ihren Vertrag verlängern?
Vogts: Der läuft im Januar aus. Ob ich verlängere, weiß ich nicht. Die Tendenz ist eher Nein.

20:27
Vogts labert Mist, Köppel drückt HSV die Daumen. Abgemeldete arme Leute
14:41
Man muss wissen scheint mir ein sehr verbitterter Mensch zu sein - keine Anerkennung und viel Blödsinn in seinen Worten . Vogts und Litti das war ein Gespann beim Chemiegiganten - die wurden gar nicht für voll genommen .
13:37
@11 von Johnny_Rocket
Trotzdem erzählt er manchmal einen tierischen Unsinn.
Z.B., dass die Fußballprofis in Aserbaidschan nicht ins Ausland wechseln, weil sie zu Hause zuviel verdienen.
Wenn sie gut genug wären, könnten sie im Ausland jede Menge mehr verdienen.
Und seine Rolle beim Putsch war auch nicht sehr ruhmreich. Und wieder die selbe Leier Meine Rolle dabei ist in den Medien ganz falsch dargestellt worden
Berti, der Missverstandene. Mit dieser Rolle quält er die Öffentlichkeit schon seit Jahren, was den Blick auf seine unbestrittenen Fähigkeiten ziemlich verstellt.
12:41
Berti Vogts wurde Deutscher Meister und Europameister!
Das spricht für Ihn und er hat menschlich eine Plattform verdient. Alles andere wäre barbarisch
12:34
so eine arme Wurst, von Neid zerfressen...
warum bekommt Herr Vogts immer wieder eine Plattform und seine geistigen Verwirrungen mitzuteilen?
12:04
Der Berti hat das Know-How das beurteilen zu können...
11:50
Wer hört diesem Mann eigentlich noch zu?
Wer nimmt den eigentlich noch für voll?
Der redet doch seit Jahren nur Müll und bekommt aber auch gar nichts auf die Kette.
10:15
für mich hat das ein bisschen was von diesen nachmittäglichen talkshows auf z.b. RTL. da wird auch dauernd leuten eine plattform geboten, damit diese ihre dummheit offen zur schau stellen. die denken dann juchuu, ich bin im fernsehn, und der zuschauer denkt mein gott, sind die doof..
wann geht böörti endlich zu britt?
08:01
@kuckucksnest
Den von ihnen beschriebenen Leidensdruck gab es doch bereits in der vergangenen Saison. Näher kann man dem Abstieg doch wohl nicht mehr kommen.Trotzdem hat die Mehrzahl der Mitglieder gegen die Marionette Effenberg votiert.
Was sie als notwendige Modernisierung und Professionalisierung anmahnen, ist doch längst geschehen. Die von der Initiative angemahnte Bestellung von mehreren hauptamtlichen Geschäftsführern ist doch längst Realität. Und glauben sie, ein paar Sponsoren im Aufsichtsrat einer AG würden etwas ändern?
Ja, sicher, der Profi-Fussball wäre dem Einfluss der Mitglieder entzogen worden.
Was der Verein braucht, ist Ruhe und einen Trainer wie Lucien Favre, der mit Herz und Verstand Fussball arbeitet und lebt. Seine Passion passt zur Borussia und diese Passion hat mittlerweile auch das Team erreicht. Die Leistungen auf dem Spielfeld beweisen das.
Zu Herrn Vogts möchte ich anmerken, dass er nicht mal den ***** in der Hose hat, zu seiner damaligen Kritik zu stehen.Nicht nur der Zeitpunkt, sondern ebenso der Inhalt waren völlig daneben.
Jetzt meldet er sich zu Wort, um das Offensichtliche zu kommentieren. Natürlich ist es Lucien Favre, der den Umschwung bzw. das Gesicht der neuen Borussia verantwortet. Aber dabei vergisst der Fachmann Vogts offenbar, dass es ohne die Vereinführung wahrscheinlich keinen Reus und keinen Dante mehr geben würde...
Aber so ist der Trainer Hans-Hubert Vogts eben...an Herrn Favre könnte er sich ein Beispiel nehmen.
Also, Herr Vogts, halten sie doch einfach mal den Mund und kümmern sie sich um Sachen, die sie was angehen.
Und Ehrenkarten stehen nur Leuten zu, die sie auch verdient haben.
00:59
Nachtrag: Max Eberl ist kein Entertainer - aber ich mochte schon immer die ehrlichen Arbeiter lieber als die Schaumschläger ala Effe! Ein Levels oder Eberl haben immer ehrlich gearbeitet für den Verein und ein Vogts war ehrlich gesagt derselbe Typ Spieler - aber heute weiß er nix mehr davon! Hoffe Eberl kann am Ende noch allen ne lange Nase ziehen - aber leider ist er zu nett um Vogts mal öffentl. KONTRA zu geben und das dürfte er gern! Über Bertis Art haben schon viele verdiente Spieler/Trainer etc gelacht - beim DFB, Bayer04 und MG ;-))