So bekommen DFB-Frauen ihren Achtelfinal-Gegner

Weil die Frauenfußball-Weltmeisterschaft in Kanada erstmals mit 24 Mannschaften gespielt wird, findet zum ersten Mal auch eine Achtefinal-Runde mit den besten 16 Mannschaften statt.

Ottawa.. Dafür qualifizieren sich automatisch die jeweils zwei besten Teams der sechs Gruppen A bis F sowie die vier besten Gruppen-Dritten. Nach der Gruppenphase fahren deshalb nur acht Mannschaften nach Hause.

Die vier besten Gruppen-Dritten werden nach folgenden Kriterien ermittelt. 1. Anzahl der Punkte aus allen Gruppenspielen; 2. Tordifferenz aus allen Gruppenspielen; 3. Anzahl der in allen Gruppenspielen erzielten Tore; 4. Losentscheid.

Der Fußball-Weltverband FIFA hatte vorher festgelegt, dass die Ersten der Gruppen A, B, C und D im Achtelfinale auf einen der vier besten Gruppen-Dritten treffen. Der Sieger der Gruppe E (E1) bekommt es dagegen mit dem Zweiten der Gruppe D (D2) zu tun, entsprechend spielen F1 gegen E2.

Für die deutsche Mannschaft als Erster der Gruppe B (B1) kam nach dem Reglement nur der Dritte der Gruppen A, C oder D infrage. Wer der Achtelfinal-Gegner am Samstag in Ottawa sein wird, steht aber nach Ende der kompletten Vorrunde endgültig fest und ist abhängig davon, aus welchen Gruppen die vier besten Dritten kommen. Die FIFA erstellte dazu für die Gruppensieger A bis D eine Tabelle mit insgesamt 15 verschiedenen möglichen Gegner-Kombinationen.

Nach und nach kristallisiert sich der mögliche Kontrahent heraus, weil andere Möglichkeiten nach den festgelegten Kriterien wegfallen. Da beispielsweise die Niederlande (Gruppe A/4 Punkte) auf jeden Fall zu den vier besten Gruppen-Dritten zählt, kommen für Deutschland nur die Buchstaben-Kombinationen infrage, in denen der Dritte der Gruppe A enthalten ist. So blieben vor den letzten Spielen der Gruppen E und F am Mittwoch für die DFB-Elf nur noch die Niederlande und Schweden (D3) als Achtelfinal-Gegner übrig.