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Was die "Monster-Mentalität" beim BVB ausmacht

27.11.2012 | 00:02 Uhr
Was die "Monster-Mentalität" beim BVB ausmacht

Dortmund.  Fortuna Düsseldorfs Gegner Borussia Dortmund ist derzeit in Topform. Nach der Galavorstellung gegen Ajax Amsterdam in der Champions League siegte der BVB auch im Bundesliga-Spiel beim FSV Mainz. Mit Traumtoren belohnt sich der Doublesieger für die harte Arbeit. Borussia Dortmund im Teamcheck.

Die Borussen aus Dortmund könnten in diesen Tagen vermutlich auch über Wasser gehen. Zum Beispiel Robert Lewandowski: Der hat in den vergangenen 14 Tagen acht Tore geschossen, dabei vier Doppelpacks in Folge erzielt . Oder Marco Reus; Der Neuzugang aus Mönchengladbach zahlt die 17,1 Millionen Euro, die die schwarzgelbe Borussia an die grün-weiße vom Niederrhein überwiesen hat, mit wichtigen Toren zurück. Er erzielte unter anderem in Manchester, in Madrid und in Amsterdam jeweils das 1:0. Oder Mario Götze; der bei alter Stärke angelangte Ausnahmespieler, dessen Mitwirken gegen Fortuna auf Grund eines Pferdekusses allerdings unwahrscheinlich ist, hat in 20 Pflichtspielen schon neun Tore vorbereitet.

In Mainz, beim jüngsten 2:1-Sieg des Double-Siegers, spielte Götze vor dem zweiten Dortmunder Treffer einen grandiosen, einen vernichtenden Pass durch einen Raum, den es eigentlich gar nicht gab. Und obwohl dieses Geschoss bretthart bei Lewandowski ankommt, klebt der Ball an dessen Fuß, ehe er diesen nur Sekunden später wieder verlässt und über den heraus geeilten Torwart Wetklo hinweg ins Tor fliegt. Es war eine Kombination, deren Anblick jeden Komponisten zu einer Sinfonie inspirieren könnte.

Das ist der schöne Teil des Dortmunder Spiels, der mitunter berauschende. Dazu gehört – und erst das macht diese Mannschaft aus – der notwendige Teil; jener, der dem Kater danach vorbeugt. Eine unbeugsame Defensive.

„Wer nicht mit nach hinten arbeitet, ist ein Arschloch“

Sie ist die Basis der Kloppschen Fußballphilosophie. „Wer nicht mit nach hinten arbeitet, ist ein Arschloch“, hat der Trainer vor dem Hinspiel gegen Real Madrid in seiner Ansprache an die Mannschaft gesagt. Borussia gewann 2:1.

Auch wenn es romantisch klingen mag: Beim BVB ist sich eben niemand für nichts zu schade. 360 km sind die Dortmunder in der zurückliegenden englischen Woche als Mannschaft gelaufen. Nicht etwa nach Amsterdam und halb wieder zurück, sondern gegen Greuther Fürth, in Amsterdam und in Mainz. Sven Bender ist am Samstag am weitesten gelaufen (12,3 Kilometer). Und er hat am meisten Zweikämpfe bestritten (30). Das alles mit gebrochener Nase – aber ohne schützende Carbon-Maske.

Sven Bender ist die Fleisch gewordene „Monster-Mentalität“, die sein Trainer später der ganzen Mannschaft attestierte. Es wird wohl nicht mehr lange dauern, bis die ersten ernsthaft glauben, diese Borussen könnten auch über Wasser gehen.

Nils Hotze



Kommentare
27.11.2012
16:21
Einen vernichtenden Pass
von buntspecht2 | #3

Einen vernichtenden Pass was wurde denn vernichtet ?

1 Antwort
Was die
von Weserborusse | #3-1

Die gegnerische Abwehrarbeit:))))))

27.11.2012
11:26
So mal Allgemein gesagt!
von Ralf74 | #2

Ich weiß nicht ob man immer alles hier kommentieren muss. Es gibt viele unsinnige Artikel die dann noch unsinniger kommentiert werde.

2 Antworten
So mal ganz allgemein beantwortet
von westfaIenborusse | #2-1

Stimmt schon...Ob man(n) allerdingss fast jeden Schalker - Artikel oder z.B. Renten-Themen kommentieren muss, ist echt fraglich. Tipp: Einfach nicht lesen, was Einen ärgert, bis 2041 in Ruhe weiter arbeiten und den BVB geniessen...:-)

Blockierter Kommentar.
Name von Moderation entfernt | #2-2

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

27.11.2012
10:12
Übers Wasser laufen - schwimmen - absaufen
von westfaIenborusse | #1

Die Jungs können gut schwimmen, keine Sorge :-)
Und manchmal saufen sie auch fast ab, so wie in Frankfurt oder Hamburg.
Am schlimmsten war es gegen die Blau-Weißen bei der Derby-Niederlage.
Wenn nur ein paar Prozente fehlen, kann Düsseldorf durchaus was holen.
Wird sicher ein spektakuläres Flutlichtspiel mit viel Kampf vor über 80.000
und hoffentlich (aus BVB-Sicht) nicht so ein Krimi wie im Pokal....

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