Siegte Fortuna nur dank Meiers grauer Strickjacke?
26.09.2012 | 19:48 Uhr 2012-09-26T19:48:00+0200
Düsseldorf. Nach drei Nullnummern in Folge wechselte Fortuna-Trainer Norbert Meier seine Strickjacke. Und siehe da: Düsseldorf siegte gegen Fürth. Doch auch die Spielstatistik vom 2:0-Sieg gibt den Düsseldorfern Grund zur Freude. Die Fortuna-Splitter.
STRICKJACKE: Grau statt Blau hieß die Farbe für Fortuna-Cheftrainer Norbert Meier am Dienstagabend in Fürth. Nach drei 0:0-Spielen im blauen Strickpullover hatte Meier bei den „Kleeblättern“ seine graue Strickjacke an der Seitenlinie übergeworfen. Die entpuppte sich nicht nur als besserer Nierenwärmer, sondern auch als kleiner Glücksbringer.
STATISTIK: Dienstagabend beim 2:0-Sieg in Fürth hatte die Fortuna zwar nur 44 Prozent Ballbesitz. Gewann aber knapp das Zweikampfverhältnis (51:49) und leistete sich, wieder einmal, weniger Fouls als der Gegner. Hier heißt es 20:14 „für“ Fürth
Nach seiner überraschenden Nominierung für das Spiel gegen Greuther Fürth, präsentierte sich Fortunas Mittelfeldstratege Ken Ilsø auf den Punkt genau fit. Er erzielte den Treffer zum 2:0 - und muss nun schmunzelnd an einen Teller Spaghetti zurückdenken.
VERWARNUNG: Im fünften Bundesliga-Einsatz kassierte Fortuna-Angreifer Dani Schahin schon seine dritte Gelbe Karte. „Die war unnötig, aber berechtigt“, gab der Ex-Fürther hinterher zu. Bereits in der vierten Spielminute hatte Schahin seinen Ex-Kollegen Heinrich Schmidtgal mit einem gestreckten Bein voll erwischt. „Ich war in dieser Situation einfach zu spät dran. Gut, dass ,Schmidt’ sich da nicht verletzt hat“, so Schahin.
SERIEN: Im sechsten Versuch gelang der Fortuna der erste Pflichtspielsieg im Fürther Ronhof nach zuvor drei Unentschieden und zwei Niederlagen. Für Ex-Fortune Mike Büskens bleibt es indes nach sechs Partien bei null Erfolgen gegen seine Düsseldorfer als Cheftrainer.
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