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Omaes Fortuna-Einstand gelungen - Bolly hat Luft nach oben

06.01.2013 | 19:23 Uhr
Omaes Fortuna-Einstand gelungen - Bolly hat Luft nach oben
Schnell und ballsicher: Genki Omae bei seinem Einstand im Fortuna-Team.Foto: CHRISTOF WOLFF

Düsseldorf.  Fortuna-Neuzugang Genki Omae hat einen gelungenen Einstand bei Bundesligist Fortuna Düsseldorf gefeiert. Bei der 0:3-Testspielniederlage gegen Mainz 05 hinterließ der Japaner bei Cheftrainer Norbert Meier einen guten Eindruck. Der Norweger Bolly lässt dagegen noch auf etwas Luft nach oben hoffen.

Fortunas Cheftrainer Norbert Meier musste erst einmal eine Nacht über die 0:3 (0:2)-Testniederlage gegen den Bundesliga-Konkurrenten FSV Mainz 05 schlafen, bevor er der Öffentlichkeit seine Schlüsse mitteilte. Das machte der Coach dann unerwartet während des Fußballtennis-Trainings am Sonntag. „Vielleicht“, so Meier, „war das ein guter Schuss vor den Bug.“

Defensivarbeit der Fortuna gegen Mainz nur mangelhaft

Gerade in Halbzeit eins hakte es von vorne bis hinten. Es mangelte an der Grundsubstanz Aggressivität. „Und bei einigen lag die Fehlpassquote bei fünfundachtzig Prozent“, schätzte Meier.

Fußball
Fortuna Düsseldorf verliert Testspiel gegen Mainz

Fortuna Düsseldorf musste im ersten Testspiel des neuen Jahres eine Niederlage hinnehmen. Die Mannschaft von Trainer Norbert Meier verlor am Samstag im Marbella Football Center in Südspanien gegen den Bundesliga-Konkurrenten FSV Mainz 05 mit 0:3.

Torchancen gab’s für Fortuna nicht. Die Defensivarbeit gegen schnelle, spielstarke Mainzer war mangelhaft. Torschütze Ede sowie die Vorlagengeber Polanski und Szalai hebelten die Düsseldorfer Abwehr flink aus. Beim 2:0 ließ der Ungar Szalai seinen Fast-Bewacher Fink alt aussehen. Nach der Pause brachte Fortuna zumindest einige Distanzschüsse an. Allerdings selten aufs Tor. Mainz lief einen Konter durch Caligiuri ins Ziel. Nach einem Mittelfeld-Patzer von Johannes van den Bergh.

Wer verdiente bei Fortuna eine kurze Extrabetrachtung?

Genki Omae: Der japanische Neuzugang wirkte 60 Minuten ballsicher und dynamisch, trat alle sieben Ecken. Der mit 1,66 Meter Körpergröße aktuell kleinste Bundesliga-Spieler neben Stuttgart-Ivorer Arthur Boka hatte einen gelungenen Einstand. Erst im zentralen Mittelfeld, dann auf der linken Seite. „Er kann gut und zügig Fußball spielen, das sieht man“, lobte Coach Meier den Debütanten.

Fortuna
Fortuna Düsseldorf verpflichtet norwegischen Fußballer Bolly

Nach dem japanischen Mittelfeldspieler Genki Omae (Shimizu S-Pulse) hat Fortuna Düsseldorf einen weiteren Neuzugang unter Vertrag genommen: Der Norweger Mathis Bolly kommt vom norwegischen Erstligisten Lilleström SK und bekommt einen Vertrag bis 2016.

Mathis Bolly: Der Norweger wurde für Stefan Reisinger eingewechselt, wirkte auf der rechten Mittelfeldseite spritzig, aber nicht immer ballsicher. Ein 20-Meter-Geschoss streifte knapp am linken FSV-Torwinkel vorbei. „Bolly ist unser Bolt aus Norwegen. Jetzt muss nur noch der Ball dazukommen“, erklärte der Trainer.

Andrej Voronin: Ja, Coach Meier hat die Zwangspause für den Leih-Ukrainer von Dynamo Moskau vorerst beendet. Der Ex-Nationalspieler war seit dem 1:4 gegen Wolfsburg nur noch vier Bundesliga-Minuten (beim 1:1 gegen Hoffenheim) berücksichtigt worden. Gegen Mainz überzeugte Voronin in Halbzeit zwei mit einigen schönen Pässen, wirkte engagiert. Ob der Blondschopf in der Rückrunde eine ernsthafte Chance vom Trainer bekommt? „Andrej hat sich gut bewegt. Mal sehen, was noch draus wird“, so Meier.

Stelios Malezas: Der wegen eines Muskelbündelrisses im Oberschenkel seit Mitte Oktober ausgefallene Grieche gab in der Innenverteidigung sein Comeback. Nach fünf Trainingseinheiten innerhalb von zweieinhalb Tagen wirkte der Nationalspieler eingerostet und vorsichtig. Meier: „Training ist nicht Spiel. Und zwischen fit und spielbereit liegt auch ein Unterschied.“

Dani Schahin: Fortunas bislang torgefährlichster Angreifer musste auf den Mainz-Test verzichten. Der linke Fußknöchel schmerzte und musste bandagiert werden. Was mit einer Überbelastung durch den stumpfen Rasen zu tun haben dürfte, vielleicht aber auch mit der November-Verletzung an gleicher Stelle, weswegen der Ex-Fürther zuletzt drei Spiele ausgefallen war.

Michael Ryberg



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