Live im Ticker - Entscheidung - Relegationsspiel wird nicht wiederholt
25.05.2012 | 12:19 Uhr 2012-05-25T12:19:53+0200
Frankfurt. Nachdem das DFB-Sportgericht den Einspruch von Hertha BSC Berlin gegen das Ergebnis des Relegations-Rückspiels als unbegründet abgewiesen hat, geht es nun bei der Berufungsverhandlung vor dem DFB-Bundesgericht weiter. Verfolgen Sie die aktuelle Entwicklung live im Ticker!
22. 40 Uhr: Nach zehn Stunden Verhandlung und über einer Stunde Beratung ist in Frankfurt eine Entscheidung gefallen: Das Skandal-Releagtionsspiel zwischen Fortuna Düsseldorf und Hertha BSC Berlin wird nicht wiederholt. Das entschied das DFB-Bundesgericht. Hertha BSC Berlin war nach der Entscheidung des DFB-Sportgerichts am Montag in Berufung gegangen. Berlin ist damit abgestiegen und Fortuna Düsseldorf aufgestiegen.
21.25 Uhr: Zumindest soll heute noch ein Urteil verkündet werden: Das DFB-Bundesgericht hat sich nach knapp neunstündiger Verhandlung zu Beratungen zurückgezogen. Wann mit einer Verkündung zu rechnen ist, konnte der Bundesgerichts-Vorsitzende Goetz Eilers nicht sagen. Ziel sei es aber, das Urteil noch am späten Freitagabend verkünden zu wollen.
20.40 Uhr: Es laufen die Plädoyers in Frankfurt. Die BZ zitiert Hertha-Anwalt Schickhardt: "Die Gastmannschaft hat viel mehr Angst als die Spieler der Heimmannschaft. Es ist das Recht einer Gastmannschaft auf einen fairen, angstfreien und normalen Fußball." Danach ist Fortuna-Anwalt Kletke an der Reihe.
19.45 Uhr: Zuletzt wurden die Videos zu den Vorkommnissen im Relegationsspiel gezeigt. In der Verhandlung vor dem DFB-Sportgericht wurden diese abgelehnt. Das war ein Grund für den Hertha-Anwalt Christoph Schickhardt heute erneut vor Gericht zu ziehen.
19.25 Uhr: Der Brasilianer Raffael beschreibt seine Gefühlslage während der Vorkommnisse: "Ich hatte Angst um meine Familie, die sich im Stadion aufhielt". Seine Frau, beide Kinder und eine Nichte saßen auf der Tribüne. Außerdem bestätigte er dass er in der Kabine Tränen in den Augen gehabt hätte. So erging es auch seinem Bruder Ronny, der an diesem Abend ebenfalls gespielt hatte: "Ich glaube, er hatte geweint. Denn als ich ihn ansah, hatte er gerötete Augen", so Raffael.
19.00 Uhr: Und es geht immer weiter im Fall Fortuna Düsseldorf und Hertha BSC Berlin: Fast sieben Stunden dauert die Berufsverhandlung vor dem DFB-Bundesgericht nun an. In der vergangenen Woche hatte das DFB-Sportgericht ebenfalls knapp sieben Stunden zusammen gesessen - dann hatte der Vorsitzende Hans E. Lorenz die Vertagung entschieden.
18.26 Uhr: Zuletzt wurde Thomas Kraft befragt, als nächstes ist der Berliner Mijatovic dran. Laut der BZ unterscheiden sich die Aussagen der Berliner Zeugen nicht: Alle waren geschockt und haben nicht daran geglaubt, dass das Spiel wieder angepfiffen wird.
17.46 Uhr: Rehhagel war vor dem Bundesgericht als einer von insgesamt 16 Zeugen. Nach seiner Aussage sei er laut Hertha-Anwalt Christoph Schickhardt allerdings "außer sich" gewesen. Rehhagel hatte sich im Zeugenstand offenbar von Fortunas Rechtsbeistand Horst Kletke nicht standesgemäß behandelt gefühlt. Daraufhin bat Schickhardt den Bundesgerichts-Vorsitzenden Goetz Eilers um eine kurze Unterbrechung: "Ich muss Otto Rehhagel beruhigen", sagte Schickhardt. Eilers unterbrach die Sitzung für fünf Minuten.
17.16 Uhr: Noch gibt es genug zu tun in Frankfurt. Es müssen noch zehn Zeugen befragt werden, mit einer Urteilsverkündung ist nicht vor 19 Uhr zu rechnen.
17.06 Uhr: Herthas Anwalt Christoph Schickhardt hatte vor der Aussage Rehhagels 16 Fotos vorgelegt, auf denen angeblich Vermummte und gewaltbereite Fans zu erkennen sein sollen. Der Vorsitzende Richter Goetz Eilers hatte schon während der Verhandlung Zweifel an der Berliner Beweisführung und führte an: "Die Unterbrechung in der Schlussphase ist zum Teil auch von Hertha-Fans verursacht worden."
16.45 Uhr: Die Entscheidung zieht sich weiter hin. Zuvor wurde bereits Götz Bender, bei der Deutschen Fußball Liga (DFL) für die Spielplanung zuständig, angehört. Er widersprach einer der Kernaussagen der Berliner Verteidigung, dass gewaltbereite Fans die Spieler eingeschüchtert hätten: "Ich habe keine gewaltbereiten Fans wahrgenommen."
16.26 Uhr: "König Otto" sagte aus, dass bereits ab der 85. Minute "Ordner, Kinder, Mütter und wildfremde Menschen" um ihn herum in der Coaching Zone gestanden hätten. "Ich hatte deshalb keinen Einfluss mehr auf meine Mannschaft. Und so etwas darf nicht sein." Das Chaos habe sich angedeutet. "Eine Frau hat gesagt, "Otto, nimm' es nicht so tragisch'', schilderte der frühere griechische Nationaltrainer einen Vorfall während der Partie.
Otto Rehhagel spricht von chaotischen Zuständen
16.10 Uhr: Die Situation während der 21-minütigen Unterbrechung in der Kabine beschreibt "König Otto" so: "Die Spieler waren paralysiert. Das war ein chaotischer Zustand, unsere Südamerikaner hatten Angst."
15.53 Uhr: Auch Otto Rehhagel wird befragt. "Das war ein Ausnahmezustand, wie ich ihn zuvor noch nie erlebt habe in 40 Jahren als Trainer. Selbst in Griechenland nicht. Als es zum Platzsturm kam, habe ich gedacht: Otto, jetzt wird es gefährlich!''
15.28 Uhr: Wie lange die Verhandlung noch dauert, ist unklar. Es deutet nichts auf eine schnelle Entscheidung des DFB-Bundesgerichtes hin...
15.11 Uhr: Wolfgang Stark hatte während seiner Aussage auch die Anschuldigungen gegen einige Berliner Spieler wiederholt: "Ich wurde beleidigt und es gab weitere Attacken gegen uns. Wir wurden in die Schiedsrichterkabine gehetzt. Spieler haben versucht, gewaltsam in die Kabine einzudringen."
14.55 Uhr: Zitat Stark: "Ich muss auf die Polizei vertrauen, wenn sie mir sagt, dass die Sicherheit gewährleistet sei!"
14.45 Uhr: Wolfgang Stark bestätigte, dass ihn niemand aufgefordert habe, das Spiel fortzusetzen. Er sei bei der Bewertung während der Unterbrechung der Einschätzung der Polizei gefolgt.
Stark: "Ich hatte keine Angst vor den Fans!"
14.30 Uhr: Stark habe das Relegationsspiel zwischen Fortuna Düsseldorf und Hertha BSC nicht abgebrochen, da seiner Meinung nach keine Gefahr von den Fans in der Nachspielzeit ausgegangen sei.
14.20 Uhr: Schiedsrichter Wolfgang Stark beschreibt genau die Vorkommnisse beim Platzsturm der Düsseldorfer Fans in der Nachspielzeit: "Ich hatte keine Angst vor den Zuschauern!"
14.10 Uhr: Hertha hatte zwar zunächst angekündigt, dass der Verein die heutige Entscheidung des DFB-Bundesgerichts zur Wertung des Skandalspiels gegen Fortuna Düsseldorf akzeptiert. Doch wie die Berliner bei einer erneuten Niederlage reagieren wollen, ist mittlerweile wieder offen.
13.50 Uhr: Der Elfmeterpunkt-Dieb hatte für bundesweites Aufsehen gesorgt. Der Fan führte seine "Rasenarbeiten" nach dem Platzsturm noch während des Spiels durch. Für diese unkonventionelle Aktion folgte bereits eine Entschuldigung .
Auch der geklaute Elfmeterpunkt ist Thema
13.35 Uhr: Und plötzlich war der Elfmeterpunkt weg! Auch die durch einen Düsseldorfer Fan entwendete Spielfeldmarkierung ist Thema bei der Berufungsverhandlung. Die Berliner Morgenpost zitiert Schiedsrichter Stark: "Wir sahen nur zwei Löcher nahe der Mittellinie. Das hatte keinen Einfluss auf das Spiel. Die Gesundheit der Spieler war dadurch nicht gefährdet. Dass der Elfmeterpunkt fehlte, haben wir zu diesem Zeitpunkt gar nicht mitbekommen."
13.25 Uhr: Die Beweisaufnahme läuft! Die Aussagen von Schiedsrichter Wolfgang Stark haben hier eine besondere Bedeutung...
13.15 Uhr: Rehhagel wurde von der Hertha als Zeuge benannt. Vor dem Sportgericht hatte der 73-Jährige in der vergangenen Woche nicht aussagen müssen.
13.10 Uhr: Trainer Otto Rehhagel von Hertha BSC Berlin ist einer von insgesamt 16 Zeugen, die am Freitag in der Verhandlung des DFB-Bundesgerichts über den Einspruch des Hauptstadtklubs gegen die Wertung des Relegationsrückspiels bei Fortuna Düsseldorf (2:2) aussagen sollen.
12.50 Uhr: Es geht los! Goetz Eilers leitet als Vorsitzender des DFB-Bundesgerichtes die heutige Verhandlung. Eilers gilt als besonders erfahren. Der 70-jährige Jurist aus Schwäbisch Gmünd war sieben Jahre lang Chef-Justiziar des Deutschen Fußball-Bundes (DFB).
Vereinsstrafen für Fortuna und Hertha angekündigt
12.30 Uhr: Unabhängig von dem Streit um eine Spielwiederholung wird die Skandalpartie im Relegations-Rückspiel noch ein Nachspiel haben. Sowohl Fortuna Düsseldorf als auch Hertha BSC Berlin müssten "mit Vereinsstrafen" rechnen, hatte Richter Hans E. Lorenz am Montag bereits angekündigt.
12.15 Uhr: Zur Erinnerung. So hatte das DFB-Sportgericht am vergangenen Montag sein Urteil begründet: "Der Einspruch hatte keinen Erfolg, weil kein Einspruchsgrund nachzuweisen war", sagte der Vorsitzende Hans E. Lorenz. "Der Schiedsrichter hat jederzeit regelkonform gehandelt, und die von Hertha BSC behauptete einseitige Schwächung durch die Unterbrechung konnte nicht belegt werden."
12.00 Uhr: Herzlich Willkommen zum Live-Ticker zur Berufungsverhandlung zum Skandalspiel Fortuna Düsseldorf gegen Hertha BSC Berlin. Das DFB-Bundesgericht ist heute gefragt, ab 12.30 Uhr wird über die Berufung der Hertha verhandelt. (dihei/mit sid und dapd)
23:07
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22:52
Damit steht der erste Absteiger 12/13 fest.
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22:23
http://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/regioline_nt/berlinbrandenburg_nt/article106379549/DFB-Gericht-beraet-ueber-Urteil-zu-Relegationsspiel.html
und wer wird Sieger in dieser Seifenoper ?
21:28
Bundesrichter Goetz Eilers: „Wir werden uns jetzt beraten. Ich kann keine Prognose abgeben, wie lange das dauern wird, aber wir versuchen noch heute eine Entscheidung zu fällen."
21:18
Die Hertha wäre mit dem Klammerbutel gepudert wenn sie nicht alle möglichen Rechtsmöglichkeiten ausschöpfen würde. Das ist nun mal nur in einem Rechtsstaat möglich und so soll es auch bleiben.
verlierer bleiben verlierer. :)
21:07
ich glaube Raffael, dass er Angst um seine Familie hatte, wenn er damit die Ausschreitungen der Hertha-Hirnis meinte. Wenn er aber den (sicherlich verfrühten und dummen, aber gewaltlosen) Platzsturm der Düsseldorfer meinen sollte, ist er ein Heuchler.
Mit Bengalos den Platz zu stürmen ist nicht gewaltlos!
21:06
Vize-Boss des Kontrollausschusses Weise: „Ein Platzsturm ist das Schlimmste, was passieren kann. Ich gehöre nicht zu denen, die von einem positiven Platzsturm sprechen. Ein Platzsturm ist Gewalt. Aber, da sind wir nicht einig, wenn Sie zur Spielordnung überleiten. Sie gehen nicht darauf ein, dass es konkrete Tatbestände geben muss, die belegt werden müssen. Und hier besteht aus meiner Sicht keine Möglichkeit, die Spielwertung aufzuheben. Das, was Sie zu Recht anprangern, muss Folgen haben, aber in einem anderen Verfahren."
20:59
Wiederholungsspiel " zack " fertig mit schön schreiben. DFB Sportgericht hatte ja schon keinen a.... in der Hose um auf Wiederholung zu Urteilen. Chaoten und angebliche Fans ( siehe Platzstürmer alles Gehirnlose) haben den Fußball voll im Griff, und werden natürlich durch solche bescheuerten Urteile wie das vom DFB Sportgericht in erster Instanz noch unterstützt in ihr tun. Frei nach dem Motto lasst uns mal den Platz stürmen oder Randale machen unserem Verein passiert eh nichts.
DESWEGEN WIEDERHOLUNG
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20:58
Der Fortuna-Anwalt weiter: „Ich mache mit Nachdruck darauf aufmerksam, dass es nicht wie bei Pippi Langstrumpf ist. Ich mache mir die Welt, wie sie mir gefällt. Wir haben konkrete Tatbestände. Die ursprüngliche Störung ging von Hertha-Fans aus. Und, lieber Kollege Schickhardt, es geht nicht darum, ob ein Publikum, wie Sie sagen, aus der Ballettschule kommt oder nicht. Das können sie nur von der Optik her gar nicht beurteilen, das geht nicht. Wir halten uns an die Fakten. Fakt ist: Niemand wurde verletzt, niemand ist zu Schaden gekommen. Der Stadionsprecher konnte die Leute alleine dazu bewegen, dass sie den Platz verlassen haben. Das ist ein Indiz dafür, dass es keine Gewalt gab. Gewalt gabs höchstens nach dem Spiel - aber das ist ein anderes Verfahren."
Aber es hätten Leute zu Schaden kommen können. Immerhin sind die Fortuna Fans mit Bengalos auf den Platz gelaufen. Ich weiß auch nicht wie entschieden werden muss, gefühlt für "dicke Hosen Dorf", aber so harmlos wie einige tun war der Platzsturm nicht.
Leute, die im Konjunktiv leben, die sollten sich umgehend beerdigen lassen, sonst "könnte" ja noch was passieren.
@shanachie,
es "hätten auch Leute zu Schaden kommen können", als die Hertha-Fans Bengalos gezündet haben in der 60 Minute. Und das war weit gefährlicher als auf dem Spielfeld, wo man ausweichen k ö n n t e.
Da waren die Berliner aber durchaus damit einverstanden, dass weitergespielt wurde...war ja zu ihren Gunsten, dass das Spiel weiterlief.
Fakt ist: Es IST nichts passiert, außer dass Berlin das Spiel nicht rumreissen konnte. Weder an den 34 Spieltagen vorher, noch im regulären Relegationsspiel, noch in der elend langen Nachspielzeit, die Berlin selbst zu verantworten hatte, noch nachdem das Spiel wieder angepfiffen wurde, ist es Berlin gelungen, für den Klassenerhalt zu sorgen.
SOO viele Chancen, auf der sportlichen Ebene was zu schaffen. Und jetzt solls per Gerichtsurteil geklärt werden? Ärmlich....
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20:42
...Hertha oder Fortuna.Es geht um Rechtsprinzipien.
Ich will hoffen,dass diese angewendet werden.
Will heissen,2:0 für Hertha Punkt.
zu lange in der Sonne sitzen soll ja nich so gesund sein..
ja klar bla bla bla erste halbzeit verpasst oder falsches spiel gesehen ???
ohne die hertha fans wäre das spiel pünktlich abgepfiffen worden erst denken dann posten