Königs trifft beim Debüt – Barbaric kickt für Istra Pula
05.02.2012 | 18:36 Uhr 2012-02-05T18:36:00+0100
WÄRME: Die Ingolstädter hatten am Samstag zum Fortuna-Gastspiel die Sicherheitsbestimmungen im Sportpark gelockert. Die Zuschauer durften, wegen der strengen Kälte, Thermoskannen mit ins Stadion nehmen.
STREICHERGEBNIS: Der finnische Angreifer Timo Furuholm muss auf sein Fortuna-Debüt warten. Der erst in der Winterpause von Vizemeister FC Inter Turku verpflichtete Strafraumstürmer zählte in Ingolstadt nicht zum rot-weißen 18-er Aufgebot.
WECHSEL I: Fast-Fortune Tomislav Barbaric kickt künftig auf Leihbasis für den kroatischen Erstliga-Zwölften Istra 1961 Pula. Fortuna wollte den Innenverteidiger von Dinamo Zagreb in der Winterpause verpflichten. Der wies aber aufgrund eines verschleppten Virus’ schlechte Blutwerte auf. Dass der 22-jährige Kroate gegenüber einer Heimatzeitung der Fortuna eine falsche Diagnose unterstellt und eine Klage angedroht hatte (die NRZ berichtete), lässt Sportvorstand Wolf Werner kalt: „Wir hatten den ausgearbeiteten Leihvertrag noch nicht unterschrieben!“
WECHSEL II: Drittligist Preußen Münster siegte beim Debüt von Ex-Fortuna-Angreifer Marco Königs in Babelsberg mit 2:0. Königs traf zum Endstand in der 30. Minute. Spitzenreiter SV Sandhausen setzte indes Fortuna-Leihgabe Adriano Grimaldi beim 3:1 in Bielefeld erst in der Nachspielzeit ein.
PROMINENZ: Bekannte Gesichter auf der Haupttribüne im Sportpark trotzten am Samstag der Kälte. Benno Möhlmann (FSV Frankfurt. zuvor Ingolstadt) war da, Rainer Maurer (1860 München) und Ralf Loose (Dynamo Dresden) bibberten ebenso mit. Für die Fortunen drückten übrigens der Tennis-World-Team-Cup-Turnierdirektor Dietloff von Arnim und der ehemalige DEG-Eishockey-Verteidiger Uli Hiemer die Daumen.
BOOTS: Auf der Fortuna-Bank feierten am Samstag die 80-er Jahre eine Reminiszenz. Die Trainer- und Betreuercrew hatte sich mit Moon Boots, besonders flauschig-dicken Stiefeln, ausgerüstet. „Erstmals in dieser Woche“, versicherte Cheftrainer Norbert Meier hinterher, „habe ich beim Fußball nicht gefroren.“
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