Jens Langeneke: "Wir verteidigen den Wintercup"
23.01.2009 | 20:35 Uhr 2009-01-23T20:35:00+0100
Düsseldorf. Der Abwehrspieler ist vom erneuten Erfolg der Fortuna überzeugt. Im ersten Spiel gibt es für Trainer Norbert Meier und Stürmer Simon Terodde ein Wiedersehen mit dem MSV Duisburg. Der schwedische Testkicker Simon Chekroun soll eingesetzt werden.
Für Jens Langeneke gibt es keine Diskussion. „Wir verteidigen den Wintercup”, versichert Fortunas Abwehrspieler vor dem (Hallen-)Turnier am Samstag-Nachmittag unterm geschlossenen Arena-Dach und weiß auch warum: „Wir sind hoch motiviert und ich rechne damit, dass die anderen Teams uns unterschätzen.”
Die anderen – das sind immerhin mit dem 1. FC Köln und Hertha BSC Berlin zwei Bundesligsten und mit dem MSV Duisburg ein starker Zweitligist. Deswegen gibt sich Fortuna-Trainer Norbert Meier eher realistisch als zu optimistisch: „Wir sind als Drittligist der Außenseiter. Aber wir wollen vor heimischem Publikum die höherklassigen Mannschaften so kitzeln, dass sie etwas tun müssen um gegen uns zu bestehen.”
Die Auftaktpartie bestreiten die Düsseldorfer gegen Duisburg, den Ex-Verein von Meier. „Ich habe immer noch gute Verbindungen zum MSV, auch zu einigen meiner ehemaligen Spieler.” Speziell zu Ivica Grlic. „Der hat mich in den vergangenen Tagen mehrfach angerufen, er will für seine Großfamilie Karten haben”, schmunzelte der Fortuna-Coach.
Auch ein zweiter Ex-Duisburger kann sich auf ein Wiedersehen freuen. Simon Terodde, erst vor knapp zwei Wochen von den „Zebras” ausgeliehen, darf voraussichtlich gegen den MSV stürmen. „Das könnte sich anbieten”, meint Trainer Meier, „das wäre ein Highlight für den Jungen.”
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Die Turnierpartien dauern jeweils nur 45 Minuten. Was Fortuna im vergangenen Jahr zu zwei Triumphen gegen Erstligisten nutzte. Zuerst durch 3:1 gegen Werder Bremen (Torschützen Laware´e, Erwig/2), dann im Finale 1:0 gegen Borussia Dortmund, wobei Bekim Kastrati erst in der 43. Minute der Siegtreffer gelang.
Insgesamt 23 Spieler umfasst Fortunas Team. „Von denen aber nicht alle spielen werden”, schränkt Trainer Meier ein. Eine Einsatzchance soll der schwedische Testspieler Simon Chekroun bekommen. Das Fan-Interesse hielt sich in Grenzen. Bis gestern waren lediglich rund 10 000 Karten verkauft. Wobei die Fans auf jeden Fall im Trockenen und auch warm sitzen: Das Arena-Dach ist nämlich geschlossen.
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