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2. Fußball-Bundesliga

Jeder Fortuna-Schuss ein Treffer

10.08.2009 | 12:54 Uhr
Jeder Fortuna-Schuss ein Treffer

Düsseldorf. Die Düsseldorfer Fortuna schoss sich beim Saisonstart mit optimaler Chancenverwertung zum 3:0-Sieg über Paderborn und an die Tabellenspitze.

Ranisav Jovanovic im Zweikampf. Foto: Kai Kitschenberg

Diese Tabelle wird sich wohl so mancher Fortunaspieler gut aufheben. Die Düsseldorfer stehen nach dem ersten Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga auf dem ersten Tabellenplatz. Da kam am Samstag Nachmittag nach dem klaren 3:0-Sieg über Mitaufsteiger SC Paderborn doppelt überschäumende Freude in der Arena auf.

Ein Hauch von Erleichterung

Die Fortuna-Fans unter den 19 300 Augenzeugen jubelten auf den Rängen, die Spieler auf dem grünen Rasen. Auch, weil nach dem Abpfiff ein Hauch von Erleichterung durch die Arena wehte. Im vergangenen Jahr hatten die Rot-Weißen das Drittliga-Auftaktspiel gegen Paderborn mit 1:4 verloren, nun war die Revanche gelungen. Mit Glück und perfektem Geschick im Ausnutzen der Chancen. Denn in Halbzeit eins war buchstäblich jeder Schuss ein Treffer.

Marco Christ schoss einen Freistoß mit rechts ins linke Toreck (15.), Oliver Fink „tanzte” nach Zuspiel von Christ Paderborns Abwehr aus (20.) und Christian Weber erzielte per abgefälschtem Weitschuss das 3:0 (35.).

„In der ersten Halbzeit war unsere Chancenverwertung optimal, das muss man ehrlich so eingestehen”, bekannte Trainer Norbert Meier, der ansonsten mit dem Ablauf der ersten 45 Minuten nicht so zufrieden sein konnte. Denn in der Defensive erlaubten sich seine Kicker einige Schnitzer, die aus Düsseldorfer Sicht glücklicherweise von den Ostwestfalen nicht genutzt wurden. Paderborn ging mit einem Eckballplus von 7:0 und einem Pfostenschuss von Brückner (17.) aber ohne Torerfolg in die Kabine. „Es hätte durchaus sogar 3:3 stehen können”, gab Fortune Oliver Fink zu.

Torjubel von Christian Weber zum 3:0. Foto: Kai Kitschenberg

Nach dem Seitenwechsel und den richtigen Worten von Trainer Meier („Das Defensivverhalten betrifft die ganze Mannschaft”) in der Kabine stabilisierte sich Fortunas Abwehrverhalten, die Düsseldorfer kontrollierten Ball, Gegner und Spiel bis zum kollektiven Schlussjubel.

In den auch Mannschaftskapitän Andreas Lambertz einstimmte, obwohl er 80 Minuten auf der (Ersatz-)Bank sitzen musste, darin aber kein Problem sah: „Wir gewinnen doch. Da geht das in Ordnung. Es gibt derzeit keinen Grund, die Mannschaft zu wechseln. Außerdem bin ich noch nicht hundertprozentig fit.”

Neben dem überragenden Christ boten mit Fink, Anderson und Weber drei der insgesamt fünf eingesestzten Neuzugänge eine starke Leistung, während der neue Starstürmer Dmitri Bulykin zwar sich eifrig bemühte, aber kein einziges Mal gefährlich aufs SCP-Tor schoss.

Auch Ranisav Jovanovic als zweite Sturmspitze hatte Abschlussprobleme, spielte aber wieder nur mit Schmerzen, bekam vor dem Match eine Spritze in den Rücken. „So läuft es nicht gut für mich. Das schlimmste ist aber, dass ich nicht weiß, wo das Problem ist. Ich hoffe, wir finden es bald heraus.”

Fortuna-Boss Peter Frymuth war es egal, wer die Tore schießt: „Aufgrund des tollen Pokalspiels gegen den HSV und dem klaren Sieg über Paderborn kann man schon den Begriff Traumstart verwenden. Respekt vor dem Team, wie es mit der hohen Erwartungshaltung umgeht.”

Wolfgang Bappert

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Kommentare
10.08.2009
09:11
Jeder Fortuna-Schuss ein Treffer
von ErwinSchwarz | #2

Ich vermisse Herrn Braun, der urplötzlich die Fortuna für sich entdeckt hat.

10.08.2009
01:10
Jeder Fortuna-Schuss ein Treffer
von Ulrich Becker | #1

Herr wolla, wo sind Sie? Ich vermisse Ihre fachkundigen Kommentare!

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