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Georg Koch gibt Kampf ums Comeback auf

18.03.2009 | 15:17 Uhr

Düsseldorf. Keeper Georg Koch hat als Folge der Knallkörper-Attacke im Wiener Derby im August seine Karriere beenden müssen. "Es macht keinen Sinn mehr", sagte der 37-Jährige, der unter anderem beim MSV Duisburg und Fortuna Düsseldorf gespielt hat.

Georg Koch erlitt durch eine Böllerattacke ein Knalltrauma und musste verletzt vom Platz getragen werden.

Georg Koch hatte bis zuletzt gehofft, am Dienstag wurde er aber mit der bitteren Wahrheit konfrontiert. Der renommierte Düsseldorfer Neurologe Dr. Hans-Heiner Friedmann teilte nach Rücksprache mit Porsche-Rennarzt und HNO-Spezialist Jürgen Lindemann dem langjährigen Bundesliga-Torwart mit, dass er wegen anhaltender Gleichgewichtsprobleme seine Karriere als Profifußballer beenden muss.

"Auch wenn man damit rechnen musste, habe ich bis zuletzt gehofft, dass ich meine Karriere fortsetzen kann. Aber ich muss einsehen, dass es keinen Sinn mehr macht, auch wenn das im Moment weh tut", sagte Koch dem Sport-Informations-Dienst (sid). Sieben Monate nach einer Knallkörper-Attacke im Stadtderby gegen Austria Wien mit seinem damaligen Arbeitgeber Rapid muss sich der 37-Jährige nun endgültig auf einen neuen Lebensabschnitt einstellen.

"Ich bin zwar überzeugt davon, dass ich das meistern werde. Aber es ist nicht so einfach, wenn man sein ganzes Leben lang als Aktiver auf dem Fußballplatz gestanden und nichts anderes gemacht hat", berichtet Koch, der sich einen anderen Abschied von der Profibühne gewünscht hat: "Ich hätte mich gerne vernünftig von meinen Fans verabschiedet."

Koch will dem Fußball erhalten bleiben

Trotz der aktuellen Frustration, die wohl noch einige Zeit anhalten wird, denkt der in der Nähe von Düsseldorf lebende Koch, der bereits im Januar seinen noch bis Sommer laufenden Vertrag bei Rapid gekündigt hatte, an die Zukunft.

"Ich will im Fußball bleiben. Ich weiß, dass ich gut organisieren kann. Zuletzt habe ich mir schon sehr viele Spiele angeschaut, alte Kontakte geflegt und neue geknüpft", sagt der 213-malige Bundesliga- und 165-malige Zweitligaspieler, der sich in ferner Zukunft einen Job als Manager oder Sportdirektor durchaus zutraut.

Georg Koch liegt verletzt am Boden.

Koch macht keinen Hehl daraus, dass er seine Erfahrungen irgendwann mal bei seinem Ex-Klub Fortuna Düsseldorf, bei dem er 1991 seine Profikarriere begann, einbringen möchte. "Fortuna ist mein Verein, selbst wenn die in die Kreisliga spielen würden, bliebe ich Fan", sagt Koch über seine Zuneigung zu dem derzeitigen Drittligisten.

Zunächst muss er aber mal verarbeiten, dass seine aktive Zeit vorbei ist, wobei Koch auch die Hilfe eines Psychologen in Anspruch nimmt. "Ich war als Profi nie länger als zwei Wochen krank geschrieben, nun habe ich sieben Monate vergeblich an einem Comeback gearbeitet. Das muss ich irgendwie verarbeiten."

Damit ein solcher Vorfall, wie am 24. August 2008 in Wien, nicht noch einmal in einem Stadion vorkommt, hofft Koch, dass die mutmaßlichen Täter eine abschreckende Strafe erhalten.

"Das muss Konsequenzen haben"

"Es sind wohl zwei 16-Jährige gewesen. Mir geht es nicht darum, Geld aus dieser Sache herauszuschlagen. Es waren zwei Idioten, die für mein Karriereende verantwortlich sind. Ich hatte nie Probleme mit Beschimpfungen, aber solche Dinge dürfen in einem Stadion nicht passieren. Das muss Konsequenzen haben", sagt der in Bergisch-Gladbach geborene Keeper. Koch spielte in Deutschland unter anderem für Arminia Bielefeld, den 1. FC Kaiserslautern, Energie Cottbus, den MSV Duisburg und eben Fortuna. Im Ausland war Koch beim PSV Eindhoven, Dinamo Zagreb und zuletzt in Wien tätig.

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Kommentare
19.03.2009
09:03
Georg Koch gibt Kampf ums Comeback auf
von msv fan | #12

schon vermisst: Es muß mal wieder einer raus!

19.03.2009
00:18
Georg Koch gibt Kampf ums Comeback auf
von Rentner4r | #11

Sport invaliede gibt ne schöne Abfindung

18.03.2009
22:06
Georg Koch gibt Kampf ums Comeback auf
von madonna1971 | #10

Schorsch hat den deutschen Fußball viel zu früh verlassen. Habe ihn immer gern gesehen.
Für seine Zukunft ( Kommentator beim DSF ) wünsche ich dir alles Gute und hoffe, dass es mit den Ohren auch bald wieder klappt. ( P.S. habe gehört, dass du in Wien nicht wirklich glücklich warst )....

18.03.2009
21:30
Georg Koch gibt Kampf ums Comeback auf
von Blutgrätsche02 | #9

Ja Klar
Gogler raus Bommer sowieso. Hellmich & Hübner erst recht..... alle raus. Und ein par Suuuperfans schmeißen dan den ganzen Laden.

18.03.2009
21:25
Georg Koch gibt Kampf ums Comeback auf
von meidemich vorever | #8

Schreiben hier eigentlich nur halbgescheite Kommentare?
Ich wünsche Georg Koch natürlich auch alles gute.
Er ist nicht rausgeflogen weil er den Mund aufgemacht hat , sondern weil er sich daneben benommen hat.. Georg Koch war immer egoman, und ist bei fast allen Vereinen im Unfrieden gegangen(Arminia Bielefeld, den 1. FC Kaiserslautern, Energie Cottbus, den MSV Duisburg und eben Fortuna. Im Ausland war Koch beim PSV Eindhoven und Dinamo Zagreb) Ich kann mir nicht vorstellen das sich der Schorsch in einem Trainerteam unterordnen Kann.

18.03.2009
20:16
Georg Koch gibt Kampf ums Comeback auf
von movo | #7

Alles ,alles Gute
von einem Schalker

18.03.2009
19:13
Georg Koch gibt Kampf ums Comeback auf
von msvwb | #6

bester torwart der letzten 15 jahre ,aber leider kein
freund von wh,also auch kein torwarttrainer beim
msv.
viel glück schorsch!!!!

18.03.2009
17:54
Georg Koch gibt Kampf ums Comeback auf
von Ein Armine | #5

Schade Georg!!!! Warst SUPER bei Arminia Bielefeld !!!!! Alles gute

18.03.2009
17:48
Georg Koch gibt Kampf ums Comeback auf
von schaumburgzebra | #4

Alles Gute, lieber Georg!

Du warst ein toller Torwart und bist nach-wie-vor mega beliebt.
Der Fan-Schal mit deinem Konterfei ist bei uns immer noch erste Wahl.

Viel Erfolg bei Deiner Neuorientierung und viel Kraft für die nächsten Schritte,
deine schaumburger Zebras

18.03.2009
17:14
Georg Koch gibt Kampf ums Comeback auf
von chrissel | #3

echt schade....Karriere als Torwarttrainer bei uns wäre super!!! Gloger raus!!!!!!!!!!

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