Fortunas Mittelfeldmann Oliver Fink gibt Entwarnung

Oliver Fink hatte vor über einem Jahr schon mit einem Kreuzbandriss zu kämpfen.
Oliver Fink hatte vor über einem Jahr schon mit einem Kreuzbandriss zu kämpfen.
Foto: imago
Was wir bereits wissen
Fortuna Düsseldorfs Oliver Fink will nach seiner Knieverletzung im Testspiel gegen Wegberg-Beeck in ein paar Tagen schon wieder trainieren.

Düsseldorf.. Oliver Fink rechnet mittlerweile nur noch in Tagen und nicht in Wochen, wenn es um seine Ausfallzeit geht. „Ich hatte noch einmal Glück im Unglück“, atmete Fortunas Mittelfeldspieler gestern Mittag erleichtert durch. Nachdem der 33-Jährige beim 1:1-Remis im Testspiel des Fußball-Zweitligisten am vergangenen Wochenende beim Regionalliga-Aufsteiger SC Wegberg-Beeck verletzungsbedingt ausgewechselt werden musste, hatte nicht zuletzt Fink selbst zunächst noch Schlimmeres befürchtet.

Ya Konan Ausgerechnet auf jenes rechte Knie, in dem er vor über einem Jahr einen Kreuzbandriss erlitt, bekam er einen Schlag ab. „Es hat sich zunächst nicht gut angefühlt, ich sah zwischenzeitlich meine Felle schon davonschimmen“, so Fink, der gestern aber Entwarnung geben konnte. In ein paar Tagen will er wieder erste Versuche starten: „Ich werde auf jeden Fall am Montag mit ins Trainingslager nach Maria Alm fahren“.

Kramer fordert Spieler auf, sich selbst um ihren Körper zu kümmern

Wieviel Trainingsintensität die Außenbanddehnung im rechten Knie zulässt, wollen Fink und das Trainerteam Tag für Tag ausloten. Ohnehin ist „Trainingssteuerung“ für Fortunas Chefcoach Frank Kramer und seine Kollegen derzeit das Wort der Stunde. Angesichts von erwarteten Temperaturen knapp unter 40 Grad kommen auf die Zweitliga-Kicker in den kommenden Tagen hitzige Trainingsbedingungen zu. Bereits gestern Vormittag wurde bei 26 Grad dosiert und mit Augenmaß geschwitzt.

Trainigslager „Es ist wichtig, dass sich die Jungs eigenverantwortlich um ihren Körper kümmern. Sie müssen schauen, dass der Wasserspeicher voll ist. Sie müssen gut regenerieren, sich gut ernähren und viel schlafen. Bei den Temperaturen sind die Trainingseinheiten etwas kürzer, was aber nichts an der Intensität ändert“, sagt Frank Kramer.

Über ein Drittel des Fortuna-Kaders fehlte

Der Chefcoach musste am Dienstag beim Mannschaftstraining auf über ein Drittel seines Kaders verzichten. Während Joel Pohjanpalo und Kevin Akpoguma noch Sonderurlaub genießen, trainierten Neuzugang Didier Ya Konan und Christian Gartner individuell. Mathis Bolly absolvierte nur Laufrunden. Fabian Holthaus und Oliver Fink fehlten verletzt. Hinzu kommen die Langzeitverletzten Christopher Avevor und Sergio da Silva Pinto.