Fortuna will zum zweiten Mal Frankfurter Angriff abwehren
10.02.2012 | 23:05 Uhr 2012-02-10T23:05:00+0100
Düsseldorf.Vor dem Topspiel am Montagabend in der 2. Fußball-Bundesliga zwischen Fortuna und Eintracht Frankfurt (20.15 Uhr, live im DerWesten-Ticker) drängt sich folgende Frage auf: Gelingt es dem Tabellenführer ein zweites Mal in dieser Spielzeit, den Angriff der Hessen auf ihre Spitzenposition abzuwehren? „Dieses Spiel wird nicht entscheiden, wer im weiteren Verlauf der Saison oben stehen wird“, meint Fortunas Chefcoach Norbert Meier.
Im Hinspiel konnte seine Mannschaft bei gleicher Konstellation die Tabellenführung gegen die Eintracht mit einem 1:1-Remis behaupten. „Das war eine sehr interessante, hochklassige und vor allem leidenschaftlich geführte Begegnung“, erinnerte sich Meier.
Keine Retourkutsche
Dass sein Kollege auf Frankfurter Seite, Armin Veh, seinen Schützlingen kürzlich Theatralik, provozierendes Verhalten sowie eine Fallsucht unterstellte , ließ Meier kalt: „Von mir gibt es bestimmt keine Retourkutsche. Solche Dinge belasten und beeindrucken mich überhaupt nicht.“
Die Schiedsrichteransetzung dürfte Veh kritisch sehen. Mit Dr. Felix Brych pfeift die Partie der Mann, der am Mittwoch noch auf die Schauspieleinlage von Mönchengladbachs de Camargo im DFB-Pokal hereinfiel.
Für Fortunas Manager Wolf Werner kein Problem: „Jeder macht mal Fehler. Wir haben in Deutschland doch europaweit die besten Schiedsrichter und Herr Brych gehört sicherlich zu den besten.“
Effektivere Fortunen
Weniger mit dem Referee als mit dem eigenen Team beschäftigte sich Meier. So muss seiner Meinung nach gegen Frankfurt vor allem eines verbessert werden: „Wir müssen effektiver beim Verwerten unserer Torchancen sein. Wenn wir dir Tore nicht machen, werden wir von der Eintracht bestraft!“
Gegen den Top-Aufstiegsfavoriten muss der 53-Jährige aber auf seinen gelb-rot gesperrten Kapitän Andreas Lambertz verzichten. So wird die Kölner Leihgabe Adam Matuschyk ihre Start-Elf-Premiere feiern. „Das ist sehr wahrscheinlich“, verrät Meier.
Nach der Verletzung von Eintracht-Verteidiger Martin Amedick beim gestrigen Training könnte Montag ausgerechnet Ex-Fortune Bamba Anderson sein Start-Elf-Comeback für Frankfurt geben.
Somit könnte es ein Wiedersehen zwischen dem Verteidiger und seinem ehemaligen Trainer geben, der sich indes am Anblick Fortunas als Spitzenreiter erfreut. „Wenn ich morgens vorm Spiegel stehe, begeistere ich mich daran, oben zu stehen. Das ist das, wofür man den Beruf ausübt“, schwärmt Meier.
13:25
Huch .... , was hat der kleine Meier denn da für seltsame Gefühle vor dem Spiegel.
Er begeistert sich daran oben zu stehen!!! Wau, wie soll man das verstehen?
Na ja, lasst den Meier mal stehen. Die meisten anderen Fortunen fallen ja lieber, insbesondere im Strafraum!
21:52
Wird schwer gegen Frankfurt. Hoffe aber trotzdem auf drei Punkte vor einer prächtigen Kulisse...........
95ole