Fortuna startet in den Saisonendspurt
04.02.2009 | 22:09 Uhr 2009-02-04T22:09:00+0100Düsseldorf. Die Düsseldorfer stehen am Donnerstagabend im Heimspiel gegen Schlusslicht Kickers Stuttgart unter Erfolgsdruck. Einsatz von Torhüter Michael Melka und Abwehrroutinier Jens Langeneke ist fraglich.
Jetzt geht's los! Was von den Fußball-Fans auf den Rängen gerne gesungen wird, muss von den Fortunaspielern am Donnerstagabend in die Tat umgesetzt werden. Zum Auftakt des Saison-Endspurts ist für die Rot-Weißen ein Sieg über Schlusslicht Stuttgarter Kickers (19 Uhr, Arena) Pflicht, um weiter mit im Aufstiegsrennen zu bleiben.
„Ab Donnerstag wird es ernst”, sagt Trainer Norbert Meier und bekennt: „Wir sind alle heilfroh, dass die Transferliste endlich geschlossen ist. Denn die Liga hat insgesamt mächtig aufgerüstet.” Während Fortuna aus finanziellen Gründen lediglich Nachwuchsstürmer Simon Terodde vom MSV Duisburg ausleihen konnte, haben viele Teams sich teilweise hochkarätig verstärkt. „Mannschaften, die jetzt noch unten stehen, werden sich nach oben schieben wollen”, glaubt Meier und fordert daher: „Wir können und müssen am Donnerstag schon mal vorlegen. Mit einem Sieg setzen wir alle anderen unter Druck.”
Weder der Tabellenstand von Schlusslicht Stuttgart noch die Erinnerung an den 2:0-Sieg im Hinspiel am 2. August sollen zur Überheblichkeit verleiten. „Die Kickers zu unterschätzen, wäre der vollkommen falsche Ansatzpunkt”, warnt Norbert Meier, der allerdings am Mittwoch Nachmittag noch nicht genau wusste, wen er am Donnerstagabend einsetzen kann. Torhüter Michael Melka (Hüftprellung) und Abwehrroutinier Jens Langeneke (Nackenwirbelprobleme) konnten in dieser Woche trainieren.
„Ihre Einsatzchancen stehen fünfzig zu fünfzig”, meint der Fortuna-Coach, während beide Spieler optimistisch glauben, dass sie bis Donnerstagabend wieder fit sind. Meier hofft, dass seine Kicker aus der Pokalpleite vom vergangenen Samstag in Essen die Lehren ziehen: „Ein Spiel geht nicht nur über 45 Minuten.” Ob alle dies kapiert haben, darauf ist auch der Trainer gespannt: „Darüber kann ich am Donnerstag ab 20.45 Uhr etwas sagen.”
Schiedsrichter Fischer könnte Glücksbringer sein
Ein Glücksbringer könnte eventuell Kuno Fischer sein. Der 27-jährige Schiedsrichter aus Leer hat bereits drei Fortunaspiele geleitet – und kein einziges ging verloren. In der Regionalliga-Saison 2006/07 pfiff der 1,92 m lange Schiri die Arenapartien gegen Borussia Dortmund II (4:0), Union Berlin (2:1) und Hamburger SV II (3:2).
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