Fortuna-Manager Wolf Werner kontert Vehs Verbalattacke
06.02.2012 | 23:22 Uhr 2012-02-06T23:22:46+0100
Düsseldorf. Eintracht-Trainer Armin Veh stänkerte gegen die Düsseldorfer Offensivabteilung - und Fortuna-Manager Wolf Werner ließ die Aussagen nicht unkommentiert. „Ich frage mich, ob sich Herr Veh seiner Verantwortung bewusst ist.“
Gipfeltreffen: Bis zum Gipfeltreffen in der 2. Fußball- Bundesliga gegen Eintracht Frankfurt am Montag sind noch sechs Tage Zeit. Doch bereits kurz nach dem 2:1-Sieg der Hessen gegen die Eintracht aus Braunschweig entsendete Frankfurts Trainer Armin Veh die erste Verbalattacke Richtung Fortuna. „Ich hoffe wirklich, dass wir einen sehr guten Schiedsrichter gegen Fortuna haben. Mir geht es auf den Keks, dass es da einen Spieler gibt, der so theatralisch ist. Das hat mit Fußball nichts zu tun!“, meckerte Veh unmittelbar nach dem Abpfiff der Sonntagspartie und hatte dabei die Flingerner Offensivabteilung um Sascha Rösler und Maximilian Beister im Kopf. Doch diese Aussage ließ Fortunas Manager Wolf Werner nicht unkommentiert.
„Ich frage mich, ob sich Herr Veh seiner Verantwortung bewusst ist. Erstens ist es nicht seine Aufgabe, sich über unsere Spieler zu äußern. Zweitens ist das, was er da verzapft, bei der Brisanz des Spiels mit der Frankfurter Fan-Szene auch aus Sicherheitsgründen äußerst verantwortungslos.“
Aufsichtsrat: Der Wahlausschuss von Fortuna hat am Sonntag einstimmig Joachim Hunold in den Aufsichtsrat berufen. Der 62-Jährige ist in Wirtschaftskreisen als Begründer wie auch Mitglied des Verwaltungsrates des fünftgrößten Flugunternehmens in Europa bekannt. Der gebürtige Düsseldorfer tritt somit die Nachfolge von Stefan Heinig an, der Mitte Januar aus diesem Amt ausschied und 14 Jahre lang für die Flingerner im Einsatz war. „In persönlichen Gesprächen, die wir mit Herrn Hunold geführt haben, war große Sachkompetenz und eine hohe Bereitschaft, sich mit entsprechendem Engagement einbringen zu wollen, festzustellen“, begründete der Wahlausschuss-Vorsitzende Holger Dietz.
Sperre: Am kommenden Montag im Zweitliga-Spitzenspiel gegen Eintracht Frankfurt müssen sich nun vier Fortunen vorsehen, die bei der nächsten Gelben Karte gesperrt wären. Für Maximilian Beister, Oliver Fink und Jens Langeneke wäre es die jeweils fünfte, für Adam Bodzek sogar schon die zehnte Verwarnung.
Training: Nach einem trainingsfreien Montag geht es heute Vormittag mit den Übungseinheiten weiter. Cheftrainer Norbert Meier erwartet seine Mannen heute um 10 Uhr auf dem Rasen an der Arena. (miry/K.S.)
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