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Fortuna-Kapitän Lambertz ist gegen Ahlen nicht an Bord

19.02.2010 | 15:38 Uhr
Fortuna-Kapitän Lambertz ist gegen Ahlen nicht an Bord

Düsseldorf. Der Mittelfeldrenner fehlt am Freitagabend aufgrund einer fiebrigen Grippe. Trainer Norbert Meier warnt vor einer Unterschätzung des Tabellen-Schlusslichts: "Wir werden sehr viel tun müssen, um RWA in die Knie zu zwingen."

Der Kapitän ist nicht an Bord. Am Freitag Abend, wenn Fortuna in der Stockumer Arena (18 Uhr) Zweitliga-Schlusslicht RW Ahlen empfängt, sitzt Andreas Lambertz zu Hause vor dem TV-Bildschirm auf der Couch. „Lumpi” wurde gestern aufgrund einer fiebrigen Erkältung vom Arzt krankgeschrieben.

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Alles nur noch Formsache

Die Zukunft ist noch nicht gesichert, aber die Weichen sind gestellt. Sportmanager Wolf Werner wartet ebenso noch auf eine Verlängerung seines am Saisonende auslaufenden Vertrages wie Co-Trainer Uwe Klein, Torwart-Trainer Michael Stahl oder Chefscout Marc Ulshöfer. Alles eigentlich nur noch Formsache, meint Fortuna-Boss Peter Frymuth. „Wir mussten warten, bis der Etat für die nächste Saison endgültig festgelegt wurde. Dies ist nun geschehen.” Angeblich aufgrund der positiven Sponsoren- und Zuschauerentwicklung siebenstellig höher als bisher. Bt.

„Er hat seine Kapitänsbinde da gelassen. Die trägt diesmal der Jens Langeneke”, umging Trainer Norbert Meier die Frage, wie sehr das Fehlen des Mannschaftskapitäns sein Team eventuell schwächen könnte. „Lumpi hat Grippe und fällt aus, da kann man nichts dagegen machen. Nun sind die gefordert, die dran kommen. Sie haben jetzt die Gelegenheit zu spielen und sich gut zu präsentieren.” Sebastian Heidinger oder Oliver Fink, der seine Gelb-Sperre am vergangenen Sonntag beim 0:2 in Augsburg „absaß”, könnten Kandidaten sein.

40 Punkte sind

das große Ziel

Egal, wer spielt: Ein großes Ziel haben die Rot-Weißen auf jeden Fall. „Wenn wir gewinnen, dann haben wir 40 Punkte auf dem Konto und das ist schon eine imaginäre Zahl”, sagt Trainer Meier, der diese vor der Saison als notwendig zur Sicherung des Klassenerhaltes hochgerechnet hatte.

Zweites Ziel: „Wir wollen natürlich auch unsere Position festigen”, bekennt der Coach. Denn sein Team ist nach der Niederlage von Augsburg im Rennen um Relegationsrang drei etwas ins Hintertreffen geraten und steht daher gegen Ahlen unter Erfolgsdruck.

Was den Fortunen in der Stockumer Arena bisher auch stets gelungen ist. Noch keine Niederlage in elf Heimspielen, zuletzt sieben Siege in Folge. Diese (Erfolgs-)Bilanz soll auch vom Schlusslicht nicht zerstört werden. Wobei Norbert Meier warnt: „Natürlich wollen wir wieder drei Punkte, aber das wird kein Selbstläufer.”

Ahlen sei nicht mehr mit dem Team zu vergleichen, das den Fortunen im Hinspiel den mit 4:1 bisher höchsten Saisonsieg nicht allzu schwer machte. Meier: „Die Mannschaft hat nicht nur durch den Trainerwechsel sondern auch durch neue Spieler ein ganz anderes Gesicht. Wir werden sehr viel tun müssen, um RWA in die Knie zu zwingen.”

Interessant ist ein Blick in die Statistiken. Fortuna ist in der Arena seit vier Stunden und 58 Minuten ohne Gegentor, Ahlen aber bereits seit sieben Stunden und neun Minuten auswärts ohne Gegentreffer. Außerdem könnten die Düsseldorfer einen Vereinsrekord einstellen: Vom November 1987 bis Mai 1988 gewannen die Fortunen damals acht Zweitliga-Heimspiele in Folge.

„Solche Statistiken interessieren mich nur am Rande”, meint Sportmanager Wolf Werner, der am Freitag sicherlich dafür sorgen wird, dass „Bamba” Anderson rechtzeitig geweckt wird. Denn der Verteidiger verschlief beim Hinspiel in Ahlen die Abfahrt des Mannschaftsbusses und fehlte daher in der Startelf.

Wolfgang Bappert

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