Fortuna hat in Augsburg nichts zu verlieren, aber viel zu gewinnen
12.02.2010 | 18:24 Uhr 2010-02-12T18:24:00+0100
Düsseldorf. Trainer Norbert Meier von Fortuna Düsseldorf fasst das Zweitliga-Verfolgerduell am Sonntag in Augsburg in neun Worten zusammen. Beim 1:1 im Hinspiel wehrte Torhüter Ratajczak einen Elfmeter von Thurk ab. Weber erzielte späten Ausgleich.
„Wir haben nichts zu verlieren, aber viel zu gewinnen!” Fortuna-Trainer Norbert Meier fasst das morgige Zweitliga-Verfolgerduell beim FC Augsburg (13.30 Uhr, Arena an der Bürgermeister-Ulrich-Straße) in neun Worten zusammen. Der Sieger der Partie bleibt mittendrin im Rennen um einen der drei Aufstiegsplätze, der Verlierer läuft erst einmal hinterher.
„Wer in Augsburg erfolgreich sein will, muss eine außerordentliche Leistung bringen”, meint Meier: „Ich gehe aber auch davon aus, dass Augsburg eine außerordentlich gute Leistung bringen muss, um uns zu schlagen.”
Torjäger Harnik hat seine Grippe auskuriert
Beide Teams gehören zu den härtesten Verfolgern des Spitzenduos Kaiserslautern (46 Punkte) und St. Pauli (45). Mit 38 Punkten liegt der FCA derzeit auf Relegationsrang drei, Fortuna (37) einen Platz und einen Zähler dahinter. „Ich glaube, dass es ein ganz interessantes Spiel wird”, blickt auch der Fortuna-Coach der Partie gespannt entgegen.
Erfreulich: Torjäger Martin Harnik konnte gestern Nachmittag erstmals nach seiner Grippe wieder voll mittrainieren, Defensivroutinier Christian Weber ist nach Ablauf seiner Gelbsperre wieder spielberechtigt. Nicht einsatzfähig ist Stürmer Ranisav Jovanovic (Muskelfaserriss) für den voraussichtlich der Ex-Bremer Torsten Oehrl spielen wird. Meier: „Dies ist die denkbarste Variante.”
Ebenfalls nicht dabei ist Torhüter Michael Melka, der aufgrund seiner erneuten Fußprobleme gestern bis einschließlich Dienstag weiter krank geschrieben wurde. Als Ersatzkeeper fliegt daher heute Vormittag Maximilian Schulze Niehus mit nach München.
Tiefkühltemperaturen von zwölf Grad minus sind für Sonntagnachmittag angesagt, dennoch soll es ein heißer Tanz werden. „Wir müssen mit Kampfgeist dagegenhalten und dann unsere spielerischen Qualitäten einbringen”, sagt Norbert Meier: „Wenig Fehler machen, sehr konzentriert verhalten!”
Und sich auch ein bisschen an das Hinspiel erinnern. Am 11. September ging Augsburg durch Thurk in der 38. Minute 1:0 in Führung, nachdem sieben Minuten vorher Fortunakeeper Ratajczak einen Foulelfmeter des Torjägers abgewehrt hatte. Erst in der 83. Minute erzielte Weber den Ausgleichstreffer zum 1:1. Meier: „Der FCA ist die Mannschaft, die in Düsseldorf den stärksten Eindruck hinterlassen hat.”
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