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Spielabbruch

Fortuna Düsseldorf fordert Antrittsgeld von Benfica zurück

12.08.2012 | 13:18 Uhr
Fortuna Düsseldorf fordert Antrittsgeld von Benfica zurück
Eklat in Düsseldorf: Das Testspiel von Fußball-Bundesligist Fortuna Düsseldorf gegen den portugiesischen Erstligisten Benfica Lissabon ist beim Stand von 0:0 in der 39. Minute abgebrochen worden. Benficas Verteidiger Luisao hatte Schiedsrichter Christian Fischer attackiert, woraufhin dieser zu Boden ging und mehrere Sekunden benommen liegen blieb. Foto: Uwe Schaffmeister

Düsseldorf.  Die Verantwortlichen von Fortuna Düsseldorf sind nach dem Spielabbruch des Testspiels gegen Benfica Lissabon stinksauer. Jett fordert Finanzvorstand Jäger 200.000 Euro Antrittsgeld zurück. Benfica-Kapitän Luisao hatte Schiri Fischer umgerempelt.

Fortuna Düsseldorf fordert von Benfica Lissabon nach dem Spielabbruch im Testspiel am Samstag das Antrittsgeld in Höhe von 200.000 Euro zurück. "Ich habe weder Lust nach Lissabon zu fahren noch die noch einmal einzuladen. Ich will das Geld zurück", sagte Fortunas Finanzvorstand Paul Jäger der dapd Nachrichtenagentur am Sonntag. Benfica Lissabon soll angeboten haben, ein weiteres Testspiel zwischen beiden Teams in Portugal auszutragen.

Lissabons Verteidiger und Mannschaftskapitän Luisao hatte Schiedsrichter Christian Fischer (Hemer) beim Stand von 0:0 in der 38. Minute umgerempelt, woraufhin der Referee das Spiel abbrach. Fortuna-Trainer Norbert Meier ließ dann eine Reserve-Mannschaft die Begegnung beenden, die im Rahmen der Saisoneröffnung stattfand.

"Hertha BSC hat uns die Aufstiegsfeier kaputt gemacht, jetzt Lissabon", sagte Jäger weiter. Vor drei Monaten war es beim Relegationsrückspiel zwischen Fortuna Düsseldorf und Hertha BSC ebenfalls zu tumultartigen Szenen gekommen, die eine wochenlange juristische Auseinandersetzung um die Wertung des Spiels nach sich zog.

DFB für Tätlichkeit gegen Schiedsrichter Fischer nicht zuständig

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und auch der europäische Verband UEFA können nach dem tätlichen Angriffs des portugiesischen Profis Luisao gegen Schiedsrichter Christian Fischer sportjuristisch nicht eingreifen. "Die Zuständigkeit für diesen Fall liegt bei der portugisischen Sportgerichtbarkeit", erklärte DFB-Mediendirektor Ralf Köttker am Sonntag. (dapd)

Spielabbruch in Düsseldorf

 

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Kommentare
14.08.2012
07:47
Blockierter Kommentar.
Name von Moderation entfernt | #4

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

13.08.2012
02:22
Eisgekühlt...
von Anti-establishment | #3

Fortuna Düsseldorf wird schon bald eine bessere Routine entwickeln. Bei jedem weiteren Spielabbruch wird man dazulernen! Unabhängig davon wird es sehr schwer, die Klasse zu erhalten. Im Kicker-Sonderheft druckst man - wie immer - herum. Man will nicht Stellung beziehen zu den Absteigern. Dafür bringe ich es auf den Punkt: Fortuna Düsseldorf wird nach einer Saison BL im nächsten Jahr wieder in der 2. Bundesliga zu finden sein.

12.08.2012
20:09
Fortuna Düsseldorf fordert Antrittsgeld von Benfica zurück
von dummmberger | #2

"Hertha BSC hat uns die Aufstiegsfeier kaputt gemacht, jetzt Lissabon", sagte Jäger weiter.

Verwechselt Jäger da nicht was? Waren es wirlklich Herthaner, die nach dem Düsseldorfer Sieg zu früh auf den Rasen gestürmt sind?
Würde mich eigentlich wundern.

1 Antwort
Fortuna Düsseldorf fordert Antrittsgeld von Benfica zurück
von wlinsmayer | #2-1

Natürlich waren es keine Herthaner, die auf den Platz gestürmt sind.
ABER: Es waren Herthaner, die für die sieben Minuten Nachspielzeit verantwortlich waren, da sie Bengalos auf das Spielfeld warfen!
Und es war die Hertha, die ihren sportlichen Abstieg nicht akzeptieren wollten und ein an den Haaren herbeigezogenes Kostrukt von Todesangst und Verfälschung des Spielerlaufes in zwei Instanzen als letzten Rettungsanker für den Klassenerhalt nutzen wollten!

12.08.2012
16:32
Fortuna Düsseldorf fordert Antrittsgeld von Benfica zurück
von alphaeins | #1

Warum haben Verantwortliche von Fortuna Düsseldorf wegen der Tätlichkeit des Benfica-Spielers Luisao nicht die Polizei verständigt und den Spieler wegen Tätlichkeit angezeigt und u. U. festnehmen lassen?

Der DFB und die UEFA sind nach meiner Meinung nur für die Ahndung von Fouls im Sinne der Spielordnung zuständig. Bei dieser Tat handelt es sich im juristischen Sinn um eine Straftat und da gelten nicht die sogenannten Spielordnungen des DFB oder der UEFA sondern in Deutschland die Vorschriften des StGB.

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