Fortuna beendete Gespräche mit Jammer
17.06.2009 | 10:59 Uhr 2009-06-17T10:59:00+0200
Düsseldorf. Der Investor Daniel Jammer wird nicht beim Zweitliga-Neuling Fortuna Düsseldorf einsteigen. Ein Engagement ist aus Sicht des Vereins vor dem Hintergrund eines dazu notwendigen Anteilerwerbs nicht darstellbar.
Das „Jammer-Thema” ist erledigt. Am Dienstagabend wurde entschieden, dass der deutsch-israelische Geschäftsmann Daniel Jammer nicht als Investor bei Fußball-Zweitligist Fortuna tätig wird. „Wir haben die Punkte, die für ein mögliches Investment von Herrn Jammer in Frage gekommen wären, in aller Offenheit angesprochen und einen Gesprächspartner gefunden, der unsere Argumente gegen eine Bindung nachvollziehen konnte”, erklärte Aufsichtsratschef Dirk Kall nach dem zweiten Treffen mit dem gebürtigen Frankfurter, an dem auch Fortuna-Boss Peter Frymuth und Finanzvorstand Werner Sesterhenn teilnahmen.
„Ein unmittelbares Engagement Daniel Jammers als Investor ist aus Sicht der Fortuna vor dem Hintergrund eines dazu notwendigen Anteilerwerbs nicht darstellbar”, begründete der Verein in einer Presseerklärung die Beendigung der Gespräche mit Daniel Jammer, der angekündigt hatte, Fortuna drei Spieler aus dem Kader des israelischen Erstligisten Netanya kostenfrei zur Verfügung zu stellen.
23:07
ich glaube das werden noch spannende wochen und monate werden..
was passiert auf der ausserordentlichen mitgliederversammlung?
wird es neue sponsoren wirklich geben?
das jammer hier was zu sagen haben wollte, ist eigentlich logisch, wenn er dementsprechend auch das geld reingesteckt hätte.
nur wieviel macht wollte er wirklich?
bin gespannt ob wir da etwas erfahren werden ich glaube eher nicht.
ich bin gespannt ob es den verantwortlichen also vorstand,aufsichtsrat und manager gelingt die wirklichen wichtigen vorraussetzungen für einen dauerhaften verbleib in liga 2. mit zukunftsaussichten zu setzten.
22:53
Dieses Ergebnis ist insofern schade, als dass es den finanziellen Spielraum der Fortuna nicht erweitert. Unser Vorstand wird seine Gründe haben. Dabei würden mich vor allem die Details des - offenbar von Daniel Jammer - angedachten Anteilserwerbs interessieren.
Auf der anderen Seite muss man sehen, dass die Fortuna in den vergangenen Jahren die begrenzten finanziellen Mittel sehr erfolgreich eingesetzt hat - siehe Aufstieg. Die handelnden Personen haben mein volles Vertrauen einen Zweitligakader aufzustellen, der sich nicht einfach in der ersten Saison abschlachten lässt ;-)
Wie sieht es eigentlich an der Sponsorenfront aus? Stehen die laufenden Verträge mit Stadtsparkasse und Stadtwerken einem Engagement eines potentiellen größeren Sponsors im Wege?
Vielen Dank für die Berichterstattung bis hierher - freue mich auf Neues.