Fokus auf "Tag x" - Fortuna will in der Rückrunde angreifen

Lob gab es für Schultes Arbeit beim Fortuna-Neujahrsempfang
Lob gab es für Schultes Arbeit beim Fortuna-Neujahrsempfang
Was wir bereits wissen
Beim Neujahrsempfang schworen sich die Düsseldorfer auf die Rückrunde ein, in der man um die Aufstiegsplätze mitreden will.

Düsseldorf.. Die Fortuna hatte geladen und die zahlreichen Gäste ließen sich gestern Mittag beim traditionellen Neujahrsempfang des Fußball-Zweitligisten im Stockumer Arena-Hotel nicht lange bitten. Ob Oberbürgermeister Thomas Geisel, oder die beiden langjährigen Fortuna-Lenker Peter Frymuth und Ex-Manager Manager Wolf Werner – über 300 Gäste lauschten der Eröffnungsrede des OB, für den der Aufstieg ins Fußball-Oberhaus natürlich nur eine reine Formsache ist. „Sollte der rein hypothetische Fall eintreten und der Aufstieg doch nicht gelingen, werde ich in der Arena die gesamte Mittellinie entlang ein Rad nach dem anderen schlagen“, versicherte Geisel, der allerdings keinen Zweifel daran ließ, dass er auf diese Turneinlage verzichten kann und man sich im Mai auf dem Rathausplatz zur Aufstiegsfeier wiedersieht.

Zwei Punkte Rückstand

Aufstieg? Bei diesem Wort musste Fortunas Vorstandschef Dirk Kall natürlich sofort relativierend eingreifen: „Wir haben immer gesagt, dass wir so lange wie möglich oben mitspielen wollen. Wir liegen derzeit nur zwei Punkte hinter einem direkten Aufstiegsplatz. Das haben wir der tollen Arbeit unserer sportlichen Leitung um Trainer Oliver Reck und Sportvorstand Helmut Schulte zu verdanken und ich bin sicher, dass wir eine erfolgreiche Rest-Rückrunde spielen werden!“

Reck und Schulte nahmen die Komplimente wohlwollend entgegen, ehe sie selbst das Wort an die Gäste richteten. Chefcoach Reck gedachte bei seinem Einstieg dem tödlich verunglückten Wolfsburger Nachwuchsspieler Junior Malanda. Der 20-jährige belgische Nationalspieler war am Samstag bei einem Autounfall ums Leben gekommen. „Das ist eine Tragödie und zeigt uns einmal mehr, dass Fußball nicht alles ist im Leben!“

Hoffer Nur ein Spieler hatte Probleme mit der Pulsuhr

Mit der Fitness seiner Spieler, die während der Pause über den Jahreswechsel hinweg „Hausaufgaben“ erhalten hatten, zeigte sich Reck zufrieden: „Die Jungs haben ihre Aufgaben zu 99 Prozent erledigt. Ich kann mich auf meine Jungs verlassen, lediglich ein Spieler hatte Probleme mit seiner Pulsuhr“, sagte Reck. Ohne Namen zu nennen.

Im Fokus steht für Reck und Sportvorstand Schulte der Start in die Rest-Rückrunde am 8. Februar in Karlsruhe: „Das ist für uns der ‘Tag X’, darauf arbeiten wir akribisch hin!“

Im Fokus der Vorbereitung steht dabei natürlich das Trainingslager vom 14. bis zum 21. Januar im spanischen Malaga. Zwei Tests sind bereits geplant, aber noch nicht fix: am Samstag gegen Albaniens Meister Skenderbëu, am 20. Januar gegen die Grasshoppers Zürich.