2. Fußball-Bundesliga
FCK ist für Fortuna eine "wunderbare Herausforderung“
21.03.2010 | 23:06 Uhr 2010-03-21T23:06:00+0100
Düsseldorf. Norbert Meier, Cheftrainer von Fortuna Düsseldorf, freut sich auf das Heimspiel am Montagabend gegen den 1. FC Kaiserslautern und hat großen Respekt vor dem Lauterer Angreifer Sidney Sam.
Mit einer Prise Respekt, aber auch jeder Menge Vorfreude fiebert Norbert Meier bereits dem Montagabend entgegen. Dann erwartet der Cheftrainer der Fortuna mit seinen Mannen den Spitzenreiter 1. FC Kaiserslautern zum Topspiel der zweiten Fußball-Bundesliga in der Stockumer Arena (20.15 Uhr/im Live-Ticker auf DerWesten). „Das wird eine wunderbare Herausforderung“, frohlockte der 51-Jährige. „Der FCK ist souveräner Erster und wir daher sicherlich nicht Favorit. Aber wir werden wieder alles anbieten, was zu einem guten Spiel gehört.“
Mangelnde Cleverness
Das war zuletzt allerdings nicht so. Beim 0:2 am 13. März beim FSV Frankfurt agierte die Fortuna zwar feldüberlegen, wusste daraus aber keinen Vorteil zu ziehen. Diese mangelnde Cleverness sei auch der Unterschied zu den Zweitliga-Topteams aus Kaiserslautern und Augsburg.
„Die gewinnen so ein Drecksspiel wie beim FSV“, umschrieb Meier den Fakt, dass seine Mannschaft gegen spielschwache, dafür aber umso intensiver kämpfende Kontrahenten mitunter einige Probleme hat.
Was am Montag allerdings durchaus anders laufen könnte, verfügt Kaiserslautern doch über eine gewisse Qualität im Kader, die eine „Mauertaktik“ unnötig macht. Angesichts der individuellen Besetzung der Pfälzer geriet Norbert Meier förmlich ins Schwärmen.
Caillas hat Bronchitis
Mittelfeldspieler Olivier Caillas wird am Montag nicht zur Verfügung stehen. Der Linksfuß ist noch bis einschließlich Sonntag aufgrund einer Bronchitis krank geschrieben. Deni Kadah wird zudem erneut am linken Sprunggelenk operiert.
„Kaiserslautern ist auf hohem Niveau ausgeglichen gut besetzt und stellt eine sehr erfahrene Mannschaft“, so der Übungsleiter, dem es vor allem die gleichermaßen defensiv- wie offensivstarke Defensivabteilung der „Roten Teufel“ angetan hat. In der Tat stellt der FCK mit nur 20 Gegentreffern in den bisher absolvierten 26 Partien die sicherste Abwehr. Fortuna folgt mit 24 Einschlägen im eigenen Netz dahinter auf Rang zwei.
Großen Respekt hat Meier zudem auch vor Angreifer Sidney Sam. „Der kann ein Spiel im Alleingang entscheiden“, warnt der Trainer vor dem erst 22-jährigen Stürmer.
Bei allem Respekt und bei aller Bewunderung für den Gegner hat Meier allerdings keine große Ehrfurcht, geschweige denn Angst, wendet seine in einer Viertelstunde vorgetragene Lobhuddelei mit einem verschmitzten Lächeln in pure Zuversicht.
„Wir haben ja schon gezeigt, dass wir solche Aufgaben lösen können“, verwies der Coach unter anderem auf das Hinspiel am berüchtigten Betzenberg. Am 23. Oktober hatte die Fortuna nach einer starken Leistung verdient mit 2:0 in Kaiserslautern gewonnen. Es war die bislang einzige Heimniederlage in 13 Partien auf eigenem Rasen für den FCK.
10:39
Kommt auch mal wieder auf die Beine, lieber RWE als diese ganzen Retortenvereine... Schlimm, dass jetzt wohl Heidenheim oder wie das Kaff heißt in die 2. Liga aufsteigt.
23:11
Viel Glück F95 .Respekt an Euch für so eine Saisonleistung. Sportliche Grüsse aus Essen.