Ein Animateur und die richtige Platzwahl
19.02.2010 | 21:15 Uhr 2010-02-19T21:15:00+0100Düsseldorf. Mittelfeldregisseur Marco Christ sorgte nach dem 4:0 gegen Rot-Weiß Ahlen für Feierstimmung in der Arena. Sebastian Heidinger änderte hingegen seine Sitzgewohnheiten.
Es schien fast so, als wollten die Jubelgesänge nach dem 4:0 der Fortuna gegen Rot-Weiß Ahlen kein Ende nehmen. Immer wieder stimmte Marco Christ neue Gesänge an, ließ die Party schließlich mit der obligatorischen „Humba” enden. Grinsend stapfte der 29-Jährige danach durch die Katakomben der Arena. „Ich habe mal den Animateur gemacht”, feixte Christ.
Danach fand er aber durchaus kritische Worte zum Auftritt der Fortuna. „In den ersten 20 Minuten hat uns die Passgenauigkeit gefehlt”, bekannte der Mittelfeldregisseur. „Eine Standardsituation hat uns dann in die Spur gebracht. Daher sind diese auch so wichtig für uns.” Nach Christs Freistoß hatte Anderson in der 30. Minute zum erlösenden 1:0 getroffen.
Die Frage der richtigen Platzwahl stellte sich hingegen schon vor dem Anpfiff für Sebastian Heidinger. Der Offensivkicker war bei seinem achten Saisoneinsatz zum vierten Mal eingewechselt worden, kam in der 56. Minute für den angeschlagenen Patrick Zoundi. „Heidi” wusste aber nicht immer zu überzeugen, wenn er erst später ins Spiel kam.
„Ich habe mir daher gedacht, dass ich mich mal auf die andere Seite der Reservebank setze. Hat ja auch gut geklappt”, schmunzelte der 24-Jährige. „Zum ersten Mal habe ich nach einer Einwechslung getroffen.” Mit seinem Treffer zum 4:0 hatte der gebürtige Miltenberger in der 64. Minute den Schlusspunkt gesetzt.
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