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Düsseldorf vergibt in Frankfurt die klarsten Chancen

13.03.2010 | 16:56 Uhr
Düsseldorf vergibt in Frankfurt die klarsten Chancen

Frankfurt. Bei der unglücklichen 0:2-Niederlage von Fortuna Düsseldorf gegen den FSV Frankfurt hätte alleine Stürmer Martin Harnik ein halbes Dutzend Tore erzielen können. Ranisav Jovanovic hat sich erneut verletzt.

Auch Frankfurt war für Fortuna die Reise nicht wert. 0:2 (0:1) verloren die Düsseldorfer am Samstag Nachmittag beim energisch gegen den Abstieg kämpfenden FSV Frankfurt und erlitten damit einen herben Rückschlag im Aufstiegsrennen. Wobei die Niederlage aufgrund eines klaren Chancenplus ebenso unnötig wie ärgerlich war. „Ich glaube, wir haben für eine Auswärtsmannschaft extrem viele klarste Tormöglichkeiten gehabt, haben sie aber nicht genutzt. Frankfurt hat dagegen bei zwei Standards seine Chancen clever genutzt und daher müssen wir artig zum Sieg gratulieren“, fasste Fortuna-Trainer Norbert Meier den für ihn und sein Team unglücklichen Spielverlauf zusammen.

Beim Anpfiff hatte der Coach eine taktische Überraschung präsentiert. Mit Torsten Oehrl, Martin Harnik und dem von einem Muskelfaserriss im Oberschenkel genesenen Ranisav Jovanovic standen drei Stürmer in der Startelf. Wobei Oehrl hinter den beiden Spitzen agierte. Doch bereits nach zehn Minuten war dieses Trio „gesprengt“. Bei einem Laufduell im Mittelfeld stürzte Jovanovic zu Boden, schlug die Hände vors Gesicht, musste vom Platz geführt werden: Verdacht auf erneuten Muskelfaserriss!

Für den Serben kam der Russe Dmitri Bulykin zum Comeback nach mehrmonatiger Verletzungspause aufgrund eines Haarrisses im Mittelfuß. Doch nicht die offensiv agierenden Düsseldorfer beförderten das Runde ins Eckige, sondern die Gastgeber. Nach einem Freistoß lenkte Cidimar da Silva nach einem wilden Gestochere im Strafraum den Ball über die Linie. 1:0 für den FSV, ein Tor wie aus dem Nichts.

Dem faßt noch der zweite Treffer gefolgt wären, als Fortuna-Keeper Michael Ratajczak den Ball gegen Sascha Mölders verlor, der Ex-Essener aber die Kugel aus spitzem Winkel nicht ins leere Tor sondern nur ans Außennetz beförderte (37.).

Davor und danach hatte Fortuna vier Chancen, mit Martin Harnik als Hauptdarsteller. Der Torjäger scheiterte zweimal an FSV-Torhüter Klandt (4., 45.) und köpfte zweimal übers Tor (22., 39.).

Auch in Halbzeit zwei das gleiche Bild. Fortuna vergab die besten Chancen, alleine Harnik (47., 49.,61., 90.) hätte sein tolles Konto von bisher zwölf Saisontreffer fast verdoppeln können. Pech hatte der ansonsten ganz blasse Bulykin als er in der 74. Minute nach einem Fehler von FSV-Torhüter Klandt den Ball auf die Latte schoss.

Wie man es besser macht, demonstrierte erneut Cidimar da Silva, der in der 63. Minute nach der zweiten Ecke und erneuter Verwirrung in der Düsseldorfer Defensive für die Frankfurter auch das 2:0 erzielte. „Wir haben mit Geschick und Glück gewonnen“, bekannte FSV-Coach Hans-Jürgen Boysen.

FSV Frankfurt: Klandt – C.Müller, Klitzpera, Gledson, Voigt (88. Husterer) – Ledgerwood – Gallego, Gjasula, Munteanu – da Silva (83. Mehic), Mölders (86. Bouhaddouz).

Fortuna: Ratajczak – Weber (78. Caillas), Anderson, Langeneke, Schwertfeger – Costa (46. Costa) – Fink, Oehrl, Lambertz – Jovanovic (14. Bulykin), Harnik.

Schiedsrichter: Helmut Fleischer (Sigmertshausen).

Zuschauer: 7.034.

Tore: 1:0 (24.) da Silva, 2:0 (63.) da Silva.

Gelbe Karten: Gjasula - Anderson (2.)

Eckbälle: 5:5.

Torchancen: 5:9.

Wolfgang Bappert

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Kommentare
15.03.2010
13:25
Düsseldorf vergibt in Frankfurt die klarsten Chancen
von Fortuna ade | #4

Meier raus !!!
Nächstes Jahr steigt Fortuna eh wieder ab !!

15.03.2010
01:45
Düsseldorf vergibt in Frankfurt die klarsten Chancen
von Ulrich E. Becker | #3

Hallo, wir sind Aufsteiger, schon vergessen?

Heute Abend werden die Löwen Grund zum feiern haben!

Oh, wie wird das schön...

13.03.2010
21:58
Düsseldorf vergibt in Frankfurt die klarsten Chancen
von marwang | #2

die wollen doch nicht im ernst mit der truppe in die erste liga

13.03.2010
16:06
Düsseldorf vergibt in Frankfurt die klarsten Chancen
von zebraob | #1

Oh, wie ist das schön...

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