Das aktuelle Wetter NRW 4°C
Fortuna-Gegner Gladbach im Teamcheck

Borussia Mönchengladbach hat mittlerweile Fahrt aufgenommen

25.01.2013 | 20:03 Uhr
Borussia Mönchengladbach hat mittlerweile Fahrt aufgenommen
De Camargo gegen Reisinger.Foto: Reuters

Mönchengladbach. Der Saisonstart der Mönchengladbacher war so holprig, dass hier und da bereits von „falscher Einkaufspolitik“ und „Strukturkrise“ die Rede war. In der Tat kam die Mannschaft von Trainer Lucien Favre nach dem Verlust von Marco Reus (nach Dortmund), Roman Neustädter (nach Schalke) und Abwehrchef Dante (zum FC Bayern) zunächst nicht richtig in die Gänge. Doch inzwischen haben die Gladbacher Fahrt aufgenommen. Von den jüngsten Bundesliga-Spielen verloren sie nur eines – gegen den VfB Stuttgart. Als gegenwärtig Achter der Tabelle haben sie den Kontakt zu den Vereinen, die um die Europa League kämpfen, längst wieder hergestellt.

Bisher profitierte die Fortuna von Gladbacher Schwächen

Rheinderby
Fortuna feiert Punktgewinn gegen Gladbach wie einen Sieg

Fortuna Düsseldorf und Borussia Mönchengladbach trennen sich leistungsgerecht 0:0. Die größte Chance in Durchgang eins vergibt Gästeangreifer Luuk de Jong. Nach dem Wechsel gewinnen die Gastgeber Oberwasser und verdienen sich den Punkt.

Beim 0:0 am zweiten Bundesliga-Spieltag und beim 1:0-Sieg im Pokal profitierte die Fortuna sicherlich auch noch von den Startschwierigkeiten der Borussen – die das Team um Patrick Herrmann, Juan Arango und Co. inzwischen freilich längst hinter sich gelassen hat. „Man muss wohl sagen, dass die Gladbacher zur Zeit als Favorit anzusehen sind“, lautet die Einschätzung der aktuellen Kräfteverhältnisse von Fortuna-Coach Norbert Meier.

Daran ändert auch das Fehlen des an Grippe erkrankten Martin Stranzl und des an einer Kapselverletzung im Knie leidenden Finnen Alexander Ring wenig. Die „Remis-Könige“, die in dieser Saison bereits achtmal Unentschieden spielten, sind auf dem Vormarsch.

Borussia auch in sportlicher Hinsicht mit gesunder Basis

Und das nicht nur in sportlicher Hinsicht. Der Wechsel zu einem neuen Trikot-Ausrüster bringt den Gladbachern in den nächsten fünf Jahren 15 Millionen in die Vereinskasse – eine gesunde Basis für das Anpeilen weiterer Ziele.

Forsche Töne waren daher in den vergangenen Tagen von der linken Rheinseite zu vernehmen. Zum Beispiel die Behauptung, Spiele gegen die Fortuna seien gar keine „richtigen“ Derbys, denn Borussias Hauptrivale bleibe der 1. FC Köln. Was in Düsseldorf allerdings nicht lange unbeantwortet geblieben ist. „Die Kölner sind aber zur Zeit nur in der zweiten Liga. Da muss Gladbach schon mit uns vorlieb nehmen“, meinte Abwehrrecke Adam Bodzek.



Kommentare
Aus dem Ressort
Die ungeliebte Rückkehr von Fortuna-Stürmer Joel Pohjanpalo
Pohjanpalo
In Aalen unternahm der 20-jährige Stürmer Joel Pohjanpalo seine ersten Schritte außerhalb der finnischen Heimat. Mit der Fortuna kehrt er am Samstag als gefürchteter Torjäger zum Tabellenletzten zurück. Für Andreas Lambertz ist die Hinrunde beendet.
Fortunas WM-Teilnehmer Bolly und Halloran suchen ihre Form
Leistungstief
Von der WM-Euphorie ins Leistungstief: Fortunas Flügelflitzer Mathis Bolly und Ben Halloran laufen seit ihrer Rückkehr von den Titelkämpfen in Brasilien ihrer Form hinterher. Zumindest Bolly tankte gegen Fürth Selbstvertrauen, während Halloran nicht einmal auf der Bank sitzen konnte.
Fortunas Lambertz spielt wie ein Schatten seiner selbst
Lambertz
Fortuna Düsseldorfs Mittelfeldspieler Andreas Lambertz rennt seiner Form vergangener Tage hinterher. Zwar bot er bei seinem Startelf-Comeback in der 2. Bundesliga beim 1:0 gegen 1860 München eine gute Leistung, sein Auftritt beim schwachen Remis gegen Fürth taugte aber nicht zur Eigenwerbung.
Fortuna trauert der verpassten Tabellenführung hinterher
Analyse
Sportvorstand Helmut Schulte und Fortunas Spieler trauerten dem verpassten Sieg gegen Greuther Fürth nach. Wie kann sich Düsseldorf nach dem torreichen 3:3 fühlen? Doppeltorschütze Benschop schnappte Michael Liendl den Strafstoß weg.
Weder Sekt noch Selters für Fortuna Düsseldorf
Analyse
Sechs Minuten vor dem Ende kassierte das Team von Cheftrainer Oliver Reck den Ausgleich zum leistungsgerechten 3:3 gegen Greuther Fürth und verpasste damit den Sprung an die Tabellenspitze. Dabei hatte Stürmer Charlison Benschop doppelt gegen seinen Lieblingsgegner getroffen.
Umfrage
Platz zwei nach 13 Spieltagen - Ist die Fortuna nächstes Jahr wieder erstklassig?

Platz zwei nach 13 Spieltagen - Ist die Fortuna nächstes Jahr wieder erstklassig?

 
Fotos und Videos
RWE schlägt Fortuna 3:0
Bildgalerie
Regionalliga
Fortuna schlägt St. Pauli
Bildgalerie
Fortuna