Augsburgs Torjäger Thurk lobte Fortuna
15.02.2010 | 06:30 Uhr 2010-02-15T06:30:00+0100
Augsburg/Düsseldorf. Der 33-jährige Stürmer prophezeit den Düsseldorfern einen Platz "unter den ersten Sieben der Tabelle". Fortunakapitän Lambertz meinte: "Die Augsburger Offensive ist richtig, richtig gut."
Spielanteile, Chancenverhältnis, Endergebnis - alles war zu klar verteilt, um nach 90 Fußball-Minuten bei minus vier Grad Celsius ganz tiefen Trübsal zu blasen. „Augsburg hat eine verdammt brutale Truppe. Die Offensive ist richtig, richtig gut”, versicherte Andreas Lambertz, „da ist die Niederlage sicher nicht so schmerzhaft wie zuletzt in Koblenz.”
"Nur mit Kampf kann man die nicht besiegen"
Der Fortuna-Kapitän betrachtete dabei ein Stückchen Rasendreck aus der ordentlich bespielbaren Arena, das sich zwischen Zeigefinger und Daumen zu einer braunen Kugel zusammenrollte. „Nur mit Kampf kann man die nicht besiegen. Und was der Thurk macht, ist ja langsam nicht mehr normal.”
Der angesprochene 20-Treffer-Blondschopf, der aus familiären Gründen für die Nationalmannschaften Deutschlands, Serbiens (Mutter) und Italiens (Vater) auflaufen könnte, stand am anderen Ende der Interview-Kette zwischen den Umkleidekabinen. Freute sich über sein „Törle”, wie man auf „Augschburger Platt” zu sagen pflegt. Und lobte den klar unterlegenen Gegner: „Fortuna hat eine gute Mannschaft und landet am Ende unter die ersten Sieben der Tabelle.” Der 33-Jährige dachte nach dem 2:0 aber auch an einen alten Mainzer Kumpel, den verletzten Fortunen Ranisav Jovanovic: „Als ich gehört habe, dass er wegen eines Muskelfaserrisses nicht spielen kann, habe ich ihn angerufen und gute Besserung gewünscht. Wir sind alte Freunde.”
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