Auch Fortunas Fußballschule macht in Österreich Station

Fortuna-Coach Frank Kramer besuchte die Sechs- bis Zwölfjährigen aus der Nachwuchsabteilung des Düsseldorfer Klubs.
Fortuna-Coach Frank Kramer besuchte die Sechs- bis Zwölfjährigen aus der Nachwuchsabteilung des Düsseldorfer Klubs.
Foto: imago
Was wir bereits wissen
Nicht nur die Profis von Fortuna Düsseldorf bereiten sich am Steinernen Meer auf die neue Spielzeit vor - auch der F95-Nachwuchs ist mitgereist.

Maria Alm.. Es dauerte nur wenige Sekunden, bis Frank Kramer gestern von einer Schar junger Kicker umzingelt war. Fortunas Cheftrainer nutzte die Gelegenheit, um vor dem Nachmittagstraining mit den Zweitliga-Team auf einen Kurzbesuch bei Fortunas Fußballschule vorbeizuschauen, die nur ein paar Meter von den Profis entfernt ihre Zelte in Maria Alm aufgeschlagen hat. Die Sechs- bis Zwölfjährigen waren vom Überraschungsbesuch begeistert, auch wenn nicht alle Kinder sofort etwas mit dem Mann im schwarzen T-Shirt anfangen konnten. „Wie heißen Sie?“ wollte einer der Nachwuchskicker sogleich wissen. Was nicht ungewöhnlich ist, denn von den 26 jungen Nachwuchsfußballern stammt nur ein halbes Dutzend aus Deutschland, während der Rest aus Österreich kommt.

Fortuna-Trainingslager Es ist das erste Mal, dass Fortunas Nachwuchsschule im Ausland Station macht. „Schon jetzt ist es ein voller Erfolg“, freut sich Jari Richardson, der seit fünfeinhalb Jahren in Fortunas Nachwuchsleistungszentrum (NLZ) am Flinger Broich die U9 bis U11 coacht. Sein Kollege Dennis Waldinger ist sonst für die U12 und U13 zuständig. In Österreich bändigen sie gemeinsam die aufgeweckte Rasselbande, die Frank Kramer gleich einmal ihre Passübungen vorführte.

Vier Tage lang fachkundiges Training

Vier Tage lang können die Jungs in Maria Alm ihr Können am Ball unter fachkundiger Anleitung verbessern. Natürlich kommt dabei auch der Spaß nicht zu kurz. „Wir gehen mit den Jungs auch Minigolf spielen. Am Donnerstag steht Klettern auf dem Programm“, sagt Waldinger, der auch schon ein großes Talent unter den Teilnehmern ausgemacht hat. „Leider kommt er aus Österreich. Wir würden ihn am liebsten mit nach Deutschland nehmen!“

Auch die „großen“ Jungs hatten gestern bei der Fortuna übrigens ihren Spaß. Nach dem schweißtreibenden Nachmittagstraining gönnten sich Karim Haggui, Lukas Schmitz und ihre Teamkollegen eine wohlverdiente spontane Abkühlung im Fluss, der direkt am Trainingsplatz verläuft.