Das aktuelle Wetter NRW 8°C
Fortuna

1:1 gegen Hoffenheim ist kein Grund zum Jubeln für Fortuna

11.11.2012 | 16:46 Uhr
1:1 gegen Hoffenheim ist kein Grund zum Jubeln für Fortuna
Immer stärker: Robbie Kruse (l.), hier im Zweikampf mit Hoffenheims Andreas Beck.

Düsseldorf.  Obwohl es 40 Minuten gegen zehn Mann ging, verpasste Fortuna Düsseldorf beim 1:1 gegen 1899 Hoffenheim den ersten Heimsieg der Saison. Dabei wirkte vor allem ein Großteil der erheblich umgebauten Offensivabteilung hilflos.

Nando Rafael und Dani Schahin trugen Zivil – und verdrückten sich ganz schnell in die Kabine. Das Reden überließen die beiden verletzten Stürmer ihren Fortuna-Kollegen, die zuvor auf dem Platz gewesen waren und noch im Trikot erste Einschätzungen zu diesem 1:1 (1:1) gegen die TSG 1899 Hoffenheim lieferten. „Wir haben ein vernünftiges Spiel abgeliefert und hinten sehr wenig zugelassen“, meinte Adam Bodzek, „aber am Ende fehlt ein bisschen die Belohnung.“ So ähnlich sahen es auch die Teamkollegen des gebürtigen Polen, der als Stratege im defensiven Mittelfed erneut zu den Stärksten im Düsseldorfer Team gezählt hatte. Allgemeiner Tenor: Alle waren froh, die Negativserie von zuletzt vier Bundesliga-Niederlagen beendet zu haben. Alle waren sich aber auch einig: Gegen Hoffenheim wäre mehr drin gewesen als dieser eine Punkt.

1:0-Führung nach vier Minuten, am Ende 40 Minuten gegen einen nach dem Platzverweis von Marvin Compper dezimierten Gegner gespielt – kein Wunder, wenn die Fortunen da einem verpassten Sieg nachtrauerten.

Doch die Offensivabteilung, von Trainer Norbert Meier nach den Ausfällen von Dani Schahin (Kapselriss) und Nando Rafael (Adduktoen-Beschwerden) notgedrungen erheblich umgebaut, blieb auch gegen nur noch zehn Gegenspieler in der Schlussphase ohne die nötige Wirkung.

Nur Kruse überzeugte

Bis auf „Wirbelwind“ Robbie Kruse, der sich auch in vorderster Linie bewährte, wirkten die Offensiv-Kollegen hilflos: Sturmpartner Ken Ilsø blieb blass, links verlor Axel Bellinghausen etliche Bälle, und rechts glänzte Ronnie Garbuschewski zwar durch Klasse-Freistöße, konnte aus dem Spiel heraus aber kaum etwas ausrichten – zu wenig für einen Stammplatz.

Fortuna verpasst Heimsieg

Selbst als Meier mit Stefan Reisinger für Garbuschewski und „Lumpi“ Lambertz für den diesmal ungewöhnlich schwachen Oliver Fink am Ende ganz auf Angriff setzte, passierte vorne wenig. Auch, weil sich Reisinger nach seiner langen Verletzungspause noch überhaupt nicht durchsetzen konnte. Und weil Robbie Kruse trotz seines ersten Bundesliga-Treffers noch immer zu selten den Tor-Abschluss suchte. Aber bei der großen Lerngeschwindigkeit, die der Australier in den letzten Wochen an den Tag legte, besteht zumindest in diesem Fall sicherlich Hoffnung...

Walter Brühl

Facebook
 
Kommentare
12.11.2012
01:33
1:1 gegen Hoffenheim ist kein Grund zum Jubeln für Fortuna
von wolla | #1

Wenn die sicherlich noch ausbaufähige Leistung von Garbuschewski "zu wenig für einen Stammplatz" ist, wie bewerten Sie die Leistungen von Fink am Samstag oder Lambertz in den letzten Wochen? Stadionverbot?.

1 Antwort
1:1 gegen Hoffenheim ist kein Grund zum Jubeln für Fortuna
von Bundesligafan | #1-1

Herr Meier warum versuchen sie es nicht mal mit Timo Furuholm , als diese Lusche von
Stefan Reisinger der keine Leistung bringt oder verletzt ist. Schlechter kann Timo auch nicht sein.

Trackbacks

Die Trackback URL zu diesem Artikel ist: http://www.derwesten.de/services/trackbacks/article/7281076/create

Fotos und Videos
Public Viewing Altstadt
Bildgalerie
Fortuna-Abstieg
Tränen bei Fortuna
Bildgalerie
Bundesliga
Fortuna - Nürnberg 1:2
Bildgalerie
Bundesliga
Fortuna verliert 1:3 in Frankfurt
Bildgalerie
Bundesliga
Aus dem Ressort
Fortuna Düsseldorf holt Rensing und Australier Halloran
Fortuna
Nach dem Abstieg in die 2. Fußball-Bundesliga hat Fortuna Düsseldorf zwei weitere Spieler verpflichtet. Mit Ben Halloran haben sich die Düsseldorfer die Dienste eines australischen Nationalspielers gesichert. Auch Torwart Michael Rensing soll zur Fortuna kommen.
Fortuna-Aufsichtsratschef nimmt Meier und Werner in Schutz
Fortuna
Nach einer enttäuschenden Rückrunde ist Fortuna Düsseldorf in die 2. Bundesliga abgestiegen. Dennoch wehren sich die Verantwortlichen gegen branchenübliche Reflexe: Aufsichtsratschef Dirk Kall nimmt Trainer Norbert Meier und Sportvorstand Wolf Werner in Schutz.