Das aktuelle Wetter NRW 19°C
Fußball

Financial Fairplay: UEFA benennt Kontrolleure

30.06.2012 | 15:38 Uhr

Der ehemalige belgische Premierminister Jean-Luc Dehaene als Chefermittler und ein deutscher Professor sollen im europäischen Vereinsfußball für "Financial Fairplay" sorgen.

Kiew (SID) - Der ehemalige belgische Premierminister Jean-Luc Dehaene als Chefermittler und ein deutscher Professor sollen bis 2015 im europäischen Vereinsfußball für "Financial Fairplay" sorgen. Dehaene (71) steht dem achtköpfigen Untersuchungsausschuss des neu gegründeten "Club Financial Control Body" (CFCB) der Europäischen Fußball-Union UEFA vor, dem auch Egon Franck (51) angehört. Franck ist seit 2001 Inhaber des Lehrstuhls für Unternehmensführung und -politik an der Universität Zürich und beschäftigt sich seit Jahren mit ökonomischen Fragen des Sports.

Der bis 30. Juni 2015 eingesetzte CFCB ist als Zweikammer-System aufgebaut. Neben Dehaenes Untersuchungsausschuss steht das fünfköpfige Schiedsgericht, dem der Portugiese José Narciso da Cunha Rodrigues vorstehen wird. Rodrigues (72) ist noch bis Anfang Oktober als Richter am Europäischen Gerichtshof tätig. Er soll zugleich den Gesamt-Vorsitz über den CFCB übernehmen.

Der CFCB soll dafür sorgen, dass Europas Klubs die Lizenz-Anforderungen der UEFA erfüllen und sich an die Bestimmungen des Financial Fairplay halten. Er kann Diszplinarstrafen verhängen, seine Entscheidungen sind direkt beim Internationalen Sportgerichtshof (CAS) in Laussanne anzufechten.

sid

Facebook
Kommentare
Umfrage
Wer war der Beste von Jogis Jungs bei der WM in Brasilien?

Wer war der Beste von Jogis Jungs bei der WM in Brasilien?

 
Fotos und Videos
Aus dem Ressort
BVB bietet Schweinsteiger Gesangsunterricht an
BVB
In der Diskussion um seine öffentlichen Schmähgesänge gegen den BVB bekommt Bastian Schweinsteiger Rückendeckung aus Dortmund: Nach der Entschuldigung des Bayern-Profis meldeten sich Kevin Großkreutz und der BVB zu Wort. Tenor: Entschuldigung angenommen, "damit muss das Thema durch sein".
3,1 Mio. Minus - VfB mit weniger Verlust als erwartet
Fußball
Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart hat im Geschäftsjahr 2013 rund 3,1 Millionen Euro Verlust gemacht. Als Gründe für das Minus nannte Finanzvorstand Ulrich Ruf neben dem Verpassen der Europa-League-Gruppenphase auch das in den Januar verlegte Heimspiel gegen den FC Bayern München.
Messi droht Anklage in Steueraffäre
Fußball
Fußball-Star Lionel Messi droht in Spanien eine Anklage wegen Steuerhinterziehung. Die zuständige Ermittlungsrichterin in Gavà bei Barcelona lehnte einen Antrag der Staatsanwaltschaft zur Einstellung der Ermittlungen gegen den Stürmer des FC Barcelona ab.
Avdijaj und Co. - die nächste Generation der Knappenschmiede
Schalke
Donis Avdijaj vom Fußball-Bundesligisten FC Schalke 04 ist noch keine 18 Jahre alt. Seine im Vertrag festgeschriebene Ablösesumme in Höhe von 48 Millionen Euro hat es aber in sich. Doch nicht nur Avdijaj macht Schalke Hoffnung für die Zukunft - die nächste Generation macht sich bereit.
RB Leipzig startet gegen alle Widerstände Bundesliga-Angriff
2. Bundesliga
Mit RB Leipzig hat die 2. Fußball-Bundesliga eine neue Attraktion, allerdings eine, die viele gar nicht wollen. Die Lizenz bekam der Aufsteiger erst nach einem Kompromiss mit der DFL, die Konkurrenz beobachtet das Treiben in Leipzig skeptisch, Fans drohen mit Boykott.