Das aktuelle Wetter NRW 4°C
WM-Quali

FIFA ermittelt wegen "Stinkefinger" gegen Hitzfeld

14.10.2012 | 15:49 Uhr
FIFA ermittelt wegen "Stinkefinger" gegen Hitzfeld
Die FIFA ermittelt gegen Ottmar Hitzfeld.Foto: dapd

Bern.  Trainer Ottmar Hitzfeld muss nach seinem 'Stinkefinger' mit einer Bestrafung durch den Fußball-Weltverband FIFA rechnen. Der ehemalige Meistertrainer von Bayern München und Borussia Dortmund hat sich mittlerweile für seine Aktion entschuldigt.

Trainer Ottmar Hitzfeld muss nach seinem 'Stinkefinger' mit einer Bestrafung durch den Fußball-Weltverband FIFA rechnen. Der Schweizer Nationalcoach hatte sich im WM-Qualifikationsspiel der Eidgenossen am Freitag gegen Norwegen (1:1) zu dieser für ihn außergewöhnlichen Geste hinreißen lassen. Der ansonsten so besonnene 63-Jährige hatte damit am Spielfeldrand seinem Unmut über die schwache Leistung des spanischen Schiedsrichters Fernandez Borbalan (Spanien) Luft gemacht.

WM-Quali
Nationaltrainer Hitzfeld zeigte Schiri den Stinkefinger

Der Schweizer Nationaltrainer Ottmar Hitzfeld hat bei der WM-Qualifikationspartie gegen Norwegen (1:1) dem Schiedsrichter den Mittelfinger gezeigt. Die Fifa erwägt nun eine Disziplinarstrafe. Der sonst so besonnene Trainer holte mit Borussia Dortmund und Bayern München die Deutsche Meisterschaft.

Der ehemalige Meistertrainer von Bayern München und Borussia Dortmund hat sich mittlerweile für seine Aktion entschuldigt. 'Es waren viele Emotionen im Spiel. Die Geste tut mir leid. Ich bin natürlich sauer auf mich selbst', sagte Hitzfeld dem Blick und ergänzte: 'Über den Schiri möchte ich nicht zu viel sagen, aber es ist immer schwierig, gegen zwölf Mann zu spielen.'

Entscheidung nicht vor dem nächsten Spiel

Dennoch wird sich die Disziplinar-Kommission der FIFA aufgrund des Spielberichtes des Referees mit dem Fall beschäftigen. Eine Entscheidung über eventuelle Sanktionen wird nicht vor Dienstag fallen. An diesem Tag muss die Schweiz zum nächsten Gruppenspiel in Island antreten. (sid)



Kommentare
Aus dem Ressort
Erkrankter Pelé auf Weg der Besserung: "Es geht mir gut"
Fußball
Der in einem Krankenhaus liegende brasilianische Fußball-Held Pelé hat seine Fans beruhigt. "Es geht mir gut", schrieb der 74-Jährige beim Kurznachrichtendienst Twitter.
RWE-Meisterkapitän August Gottschalk ist tot
Gottschalk
August Gottschalk, Kapitän der Meistermannschaft von Rot-Weiss Essen von 1955, ist im Alter von 92 Jahren gestorben. Der Ehrenspielführer der Rot-Weißen machte 186 Liga-Spiele für RWE und schoss dabei 99 Tore.
Ex-Gladbacher Marin trifft - Gruppensieg für den AC Florenz
Europa League
Der AC Florenz sicherte sich mit 13 Punkten in der Gruppe K den Sieg - dank des ersten Pflichtspieltors des ehemaligen Gladbachers Marko Marin. Auch Red Bull Salzburg zog als Gruppensieger in die K.o.-Runde ein. Auch Inter Mailand machte das Weiterkommen perfekt.
Xhakas Traumtor rettet Gladbacher Remis in Villarreal
Fußball
Mit einem Traum-Freistoß hat Granit Xhaka die dritte Niederlage in Serie für Borussia Mönchengladbach verhindert. Der Bundesliga-Dritte erkämpfte in der Europa League ein 2:2 (0:1) beim FC Villarreal, hat aber den vorzeitigen Einzug in die nächste Runde verpasst.
Fortunas WM-Teilnehmer Bolly und Halloran suchen ihre Form
Leistungstief
Von der WM-Euphorie ins Leistungstief: Fortunas Flügelflitzer Mathis Bolly und Ben Halloran laufen seit ihrer Rückkehr von den Titelkämpfen in Brasilien ihrer Form hinterher. Zumindest Bolly tankte gegen Fürth Selbstvertrauen, während Halloran nicht einmal auf der Bank sitzen konnte.
Umfrage
1:0 gegen Gladbach - War das die Trendwende für den BVB?

1:0 gegen Gladbach - War das die Trendwende für den BVB?

So haben unsere Leser abgestimmt

Abwarten. Die Chancenverwertung war immer noch nicht die eines Top-Teams.
33%
Ja. Dortmund musste sich einfach mal belohnen. Das wird den Knoten gelöst haben.
33%
Nein. Gladbach hat an diesem Tag unterirdisch gespielt. Und hat durch ein Eigentor geholfen.
33%
2402 abgegebene Stimmen