Es konnte leichter, konnte schlimmer kommen für Joachim Löw

Blick in die Ferne: Am 12. Juni beginnt die Fußball-WM in Brasilien, in der Vorrunde trifft Joachim Löw mit dem DFB-Team auf Ghana, Portugal und die USA.
Blick in die Ferne: Am 12. Juni beginnt die Fußball-WM in Brasilien, in der Vorrunde trifft Joachim Löw mit dem DFB-Team auf Ghana, Portugal und die USA.
Foto: Marcus Brandt / dpa
Was wir bereits wissen
Ein Duell in der deutschen Vorrundengruppe hat seine spezielle Geschichte - das DFB-Team trifft auf die USA, Joachim Löw auf seinen Vorgänger Jürgen Klinsmann, seinen Chef bei der WM 2006. Angst muss einem das Wiedersehen jedoch nicht machen. Ein Kommentar.

Essen.. Eine Hämmerchengruppe also. Am Ende steht die immer gleiche Erkenntnis, die noch nach jeder WM-Auslosung stand: Konnte leichter, konnte schlimmer kommen. Portugal, das ist Cristiano Ronaldo mit etwas drum herum. Ghana taugt bei allem Respekt nicht zum Fürchten.

Und dann die USA. Joachim Löw trifft auf Jürgen Klinsmann, seinen Vorgänger, seinen Chef bei der WM 2006. Damals war Klinsmann das Herz, der Antreiber. Löw aber war das Gehirn. Über Jürgen Klinsmann hat sich seitdem in Deutschland viel Häme ergossen, das hat zu großen Teilen mit seinem Scheitern bei den Münchner Bayern zu tun.

Tatsächlich sind auch die USA kein Gegner zum Fürchten, auch nicht mit diesem Trainer. Aber an eines sollte man noch einmal erinnern: Es war Klinsmann, der in Fußball-Deutschland den Boden bereitet hat, auf dem nun Löws Titelträume blühen.